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| Linux-Laptop für Entwicklungsländer |
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Einen Laptop für 100 US-Dollar zu bauen, dieses Ziel hat sich die Organisation "One laptop per Child" (OLPC) gesetzt. Die Media Labs des Massachusetts Institute of Technology (MIT) zeichnen für die Initiative verantwortlich. Die mobilen Rechner laufen mit Linux und sollen laut den Initiatoren vom MIT Kindern in armen Regionen der Welt ein Fenster zur Welt öffnen und ihnen als Werkzeug zum Lernen dienen. Dem Einsatz in Entwicklungsländern -- offiziell zu kaufen gibt es das Gerät nicht -- wird der Laptop durch eine robuste Bauweise gerecht. Ein innovatives Energiekonzept soll die fehlende Infrastruktur wett machen. So versorgt der Benutzer das Gerät über eine Handkurbel mit Strom, wenn keine Steckdose zur Verfügung steht. Wer eine Minute lang kurbelt, füllt den Akku für zehn Minuten Betriebszeit. Zur weiteren Hardware-Ausstattung heißt es derzeit nur knapp: 500 MHz, 1 GByte, 1 Megapixel. Damit sind Prozessortakt, Speicherkapazität und Auflösung des Displays gemeint. Der Rechner soll dennoch nahezu all das leisten, was ein herkömmlicher Laptop kann, nur große Datenmengen lassen sich nicht speichern, so Nicholas Negroponte, Chef der MIT Media Labs (http://laptop.media.mit.edu/faq.html). Den günstigen Preis erreichen die Initiatoren hauptsächlich mit einem preiswerten Display, das denen vergleichbar sei, die in günstigen DVD-Playern zum Einsatz kommen. Nur 35 US-Dollar sind für das Display veranschlagt. Es soll dennoch im hellen Sonnenlicht ablesbar sein, ein Schwarz-Weiß-Modus dient dabei als Kontrastverstärker. Große Stückzahlen und der Verzicht auf unnötigen Schnickschnack, den moderne Notebooks mitbringen, tun laut Negroponte ein Übriges zur Kostenersparnis. Beim Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (http://www.itu.int/wsis/index.html), der vom 16. bis 18. November in Tunis stattfindet, soll ein Prototyp des 100-Dollar-Laptops fertig sein. Abb. 1: Der 100-Dollar-Laptop für Kinder in Entwicklungsregionen bringt eine Kurbel zur Stromerzeugung mit. |
| Linux Wiener Art |
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Wienux, das Open-Source-Paket, das in der Stadtverwaltung Wien zum Einsatz kommt, steht zum Herunterladen (http://www.wien.gv.at/ma14/wienux-download.html) bereit. Wer den Download von rund einem GByte scheut, kann auch eine DVD bestellen. Ziel ist es, das in Wien erworbene Know-how und die Erfahrungen mit dem Einsatz von Open-Source-Software sowohl dem Mittelstand als auch anderen Behörden zugänglich zu machen, heißt es seitens der Verantwortlichen. Für die private Nutzung ist das Paket weniger tauglich, die Anwendungen sind stark auf den Behördeneinsatz getrimmt. Wienux basiert auf Debian GNU/Linux 3.1 mit Kernel 2.6.11. Zu den Komponenten zählen unter anderem XFree86 4.3, OpenOffice, Outlook Webaccess, das SAP Java GUI und der Browser Firefox. |
| Film mit Open-Source-Drehbuch |
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Einen "zynischen Ausflug in die Dritte und Vierte Welt, basierend auf einer wahren Begebenheit" verspricht der Film "Die letzte Droge", in dem drei Gefährten Südamerika auf der Suche nach einem seltenen Halluzinogen der Schamanen durchstreifen. Das Drehbuch des Films haben die Macher der VEB Film Leipzig unter die Creative Commons Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/) gestellt. Auf der Web-Seite des Projekts gibt es das Drehbuch unter anderem als HTML-Datei oder im PDF-Format. Nach Route 66, der als erster deutscher Film mit Open-Source-Anmutung galt, haben die jungen Leipziger Filmemacher ihr nächstes Werk angestoßen. Die Dreharbeiten zum Film sind über eine Webcam live zu verfolgen. Die Drehtermine finden sich ebenfalls auf der Web-Seite (http://www.route66-der-film.de/cgi-bin/download.pl?f=de_droge.html) des Films vermerkt. Abb. 2: Open-Source-Kino: Das kleine Budget würden die Filmemacher gerne über Spenden auf ein "offenes" Konto aufstocken. |
| Amarok kombiniert Live-CD mit Musik |
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Das Team des Musik-Players Amarok hat Version 1.3 der Amorok Live CD veröffentlicht. Das Betriebssystem der Live-CD basiert auf PCLinuxOS. Sinn der Live-CD ist es weniger, ein installationsfreies Linux anzubieten, als vielmehr die Präsentation des Amarok-Players. Die CD enthält zu diesem Zweck nicht nur den Player in der aktuellen Ausgabe sondern auch eine Sammlung von freien Musikstücken, die vom Label Magnatune (http://www.magnatune.com) stammen. Von Rock über Jazz bis Klassik soll das Spektrum reichen. Songs der deutschen Künstler Paniq und Snooze und vom norwegischen Künstler Ugress sind ebenfalls dabei. Die Titel stehen unter der Creative-Commons-Lizenz und dürfen für nicht-kommerzielle Zwecke frei kopiert und verwendet werden. Nach Angaben der Amarok-Macher gelten diese Richtlinien auch für die anderen Stücke auf der CD. Die Live-CD kann als ISO-Image über die Web-Seite (http://www.amaroklive.com)des Projekts heruntergeladen werden. Abb. 3: Live-Musik: Amorok-Player und freie Musikstücke auf einer Live-CD. |
| AVM macht Fritzbox komfortabler |
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Hersteller AVM gönnt den meisten Mitgliedern seiner Fritzbox-Familie ein umfangreiches Firmware-Update. Das Repertoire der DSL-Router wächst nach dem Einspielen der Firmware um rund 20 Funktionen. Dazu zählen bei der WLAN-Version eine Nachtschaltung, die den Funkverkehr abschaltet, was Energie sparen soll. Mit einer Klingelsperre verschafft sich der Anwender Ruhe. Die Weckfunktion bewirkt das Gegenteil, sie lässt nach dem Firmware-Update das Telefon zur eingestellten Uhrzeit klingeln. Die Möglichkeit, VoIP-Anrufe zu sperren, die keine Rufnummer übermitteln, zählt ebenfalls zu den Neuerungen. Nicht zuletzt bereitet die Firmware die DSL-Boxen auf die Unterstützung von ADSL 2+ vor, das Übertragungsraten von bis zu 25 Mbit/s verspricht. Das Update war zum Redaktionsschluss für die Fritzbox Fon WLAN 7050 und die Fritzbox Fon 5050 erhältlich. Die übrigen Fritzboxen sollen noch im Oktober bedient werden, verspricht AVM. Nach Angaben des Herstellers ist die Firmware Linux-tauglich. Auf den Download-Seiten ist zwar das Windows-Betriebssystem prominent verlinkt, dies aber laut einem AVM-Sprecher nur, weil es für Windows einen speziellen USB-Treiber gibt. Linux-Benutzer können die Firmware nach Angaben des Sprechers über die Web-Oberfläche der Fritzbox problemlos aufspielen. Die Firmware findet sich bei AVM (http://www.avm.de) unter der Rubrik "Downloads". Dort ist die Firmware für Nicht-Windows-Anwender nach der Auswahl des jeweiligen AVM-Produktes bei den Betriebssystemen unter dem Eintrag "Alle" zu finden. Abb. 4: AVMs DSL-Router wie hier die Fritzbox Fon WLAN 7050 profitieren von der neuen Firmware. |
| China rüstet Schulen mit Linux aus |
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Die chinesische Provinz Jiangsu plant, nicht weniger als 141 624 PCs an Schulen mit Linux auszurüsten. Die Umstellung bestehender und auch die Neuanschaffungen von PCs erfolgen im Rahmen des so genannten School-to-School-Projekts, das Schulen in ganz China einschließt. Zum Einsatz kommt die Debian-basierte Distribution RAYS LX des chinesischen Herstellers Sun Wah Linux. Das Projekt unterstreiche die gemeinsamen Bemühungen von Sun Wah Linux und der Provinzregierung, das Microsoft-Monopol in China zu brechen, sagte Alex Banh, Chef von Sun Wah Linux (http://www.sw-linux.com). Banh bezeichnete die Aktion als größten Linux-Rollout in Asien. Neben dem Betriebssystem umfasst das Projekt auch Hardware und Service-Leistungen. Sechs PC-Hersteller sind über eine Ausschreibung ausgewählt worden. Der Etat beträgt rund 43 Millionen US-Dollar. Mit dem School-to-School-Projekt will China bis zum Jahr 2010 unter anderem rund 90 Prozent der Schulen des Landes mit Internet-Anschluss ausstatten. |
| Absage für Linux-Office |
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Bei der Linuxworld in London (http://www.linuxworldexpo.co.uk) hat Nick McGrath, Chef für Plattform-Strategien bei Microsoft Großbritannien, eine Portierung von Microsoft Office auf Linux ausgeschlossen. Die Portierung von Office für den Mac bleibe eine Ausnahme, sagte McGrath während einer Podiumsdiskussion. Es bestünden keine Pläne, Vergleichbares für Linux zu tun, selbst wenn der Marktanteil von Linux den von Mac OS übertreffe. Wenig überraschend teilte der Manager dem Auditorium mit, dass Microsoft zu 100 Prozent auf Windows fokussiert sei und in Anbetracht der Investition von mehreren Milliarden US-Dollar auch bleibe. Matt Asay, bei Novell für das Linux-Business zuständig, hat in einem Wortbeitrag die Community aufgefordert, mehr Selbstbewusstsein zu zeigen, statt sich auf Microsoft zu fixieren. Bei der Podiumsdiskussion ging es um die Frage, ob Linux das Zeug zum Mainstream-Betriebssystem hat oder ein Refugium für Experten bleibt. (Mathias Huber, Uli Bantle/uba) |
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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