![]() |
|
||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||
von Thomas Hümmler
Fuß- und Endnoten behandelt OpenOffice jeweils als einen Absatz. Das macht es einfach, zwischen zwei Fuß- oder Endnoten den Abstand zu vergrößern. Holen Sie mit Format / Stylist oder [F11] den Stylist auf den Bildschirm. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Absatzvorlagen auf die Vorlage Fußnote bzw. Endnote und wählen Sie den Eintrag Ändern. Wechseln Sie im folgenden Dialogfenster zum Register Einzüge und Abstände. Im Bereich Abstand vergrößern Sie den Wert des Feldes Unter Absatz und bestätigen mit OK (Abbildung 1).
Einen Nachteil hat diese Methode: Wenn Sie innerhalb einer Fuß- oder Endnote mehrere Absätze setzen, erhalten auch diese untereinander einen Abstand. Das vermeiden Sie, indem Sie entweder mit [Umschalt-Eingabe] weiche Zeilenschaltungen einfügen oder eine weiße Umrandung für die Absatzvorlage definieren.
Wenn Sie den Abstand zwischen Fuß- oder Endnotentexten vergrößern möchten, fügen Sie der entsprechenden Absatzvorlage zunächst oben und unten eine Umrandung in der Hintergrundfarbe hinzu. Klicken Sie dazu im Stylist mit der rechten Maustaste auf die Vorlage Fußnote beziehungsweise Endnote und wählen Sie den Eintrag Ändern. Wechseln Sie im folgenden Dialogfenster zum Register Umrandung. Klicken Sie dort im Bereich Linienanordnung unter Standard auf das Symbol Nur oberen und unteren Rand zeichnen.
Nun wählen Sie im Feld Farbe die des Hintergrunds, zum Beispiel Weiß. Schalten Sie anschließend im Bereich Abstand zum Inhalt die Option Synchronisieren aus. Jetzt tragen Sie in den Feldern Oben und Unten den Abstand der Linie zum Text ein. Beachten Sie, dass bei mehreren Fuß- oder Endnoten auf einer Seite die Abstände addiert werden -- der Zwischenraum vergrößert sich also. Um die geänderte Vorlage zu speichern, klicken Sie abschließend auf OK.
Fuß- oder Endnotenabsätze rückt OpenOffice um einen halben Zentimeter ein, mit einem negativen Erstzeileneinzug von ebenfalls 0,5 cm. Daher steht das Fuß- oder Endnotenzeichen ausgerückt links vor dem Absatz. Wenn Sie nun innerhalb einer Fuß- oder Endnote [Eingabe] drücken, entsteht ein neuer Absatz, und die Markierung landet dank des negativen Erstzeileneinzugs ebenfalls ganz links.
Es gibt zwei Möglichkeiten, dennoch ein bündig beginnendes Seiten-Layout zu erhalten. Entweder fügen Sie mit [Umschalt-Eingabe] eine weiche Zeilenschaltung ein oder Sie verwenden eine harte Zeilenschaltung, indem Sie die [Eingabe]-Taste drücken und anschließend einen Tabulator einfügen; denn der erste Tabulator bei Absätzen mit negativem Erstzeileneinzug ist immer am normalen Absatzbeginn ausgerichtet.
OpenOffice kennt zunächst die neun Seitenvorlagen Endnote, Erste Seite, Fußnote, HTML, Linke Seite, Rechte Seite, Standard, Umschlag und Verzeichnis. Wollen Sie wissen, welche Seitenvorlage die aktuelle Seite benutzt? Werfen Sie dazu einen Blick in die Statuszeile. Dort steht links die aktuelle Seite und im Feld daneben die verwendete Seitenvorlage.
Die aktuell benutzte Seitenvorlage steht in der OpenOffice-Statuszeile. Über sie wechseln Sie diese zudem auf bequeme Weise. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, sehen Sie alle Seitenvorlagen. Wählen Sie mit der linken Maustaste eine Vorlage in der Liste, damit das Programm diese lädt und auf das aktuelle Dokument anwendet.
Wenn Sie in einem Dokument Kopf- und Fußzeilen definiert haben, bleiben diese unter bestimmten Umständen auch beim Export ins HTML-Format erhalten. Da HTML jedoch weder Kopf- noch Fußzeilen kennt, konvertiert der HTML-Exportfilter diese, so dass sie ein Web Browser ebenfalls anzeigt.
Dabei fallen manche Zeichenformatierungen -- etwa Kapitälchen oder doppelte Unterstreichungen -- allerdings ebenso weg wie bestimmte Absatzformate, etwa eine Hintergrundfarbe. Auch sollten Sie mit dem Einsatz von Feldbefehlen vorsichtig sein: Lassen Sie beispielsweise die Seitennummer in der Kopfzeile ausgeben, erscheint im HTML-Dokument als Kopfzeile stets die letzte Seitennummer (Abbildung 2).
Wegen der zahlreichen Probleme sollten Sie HTML-Dokumente immer kontrollieren, bevor Sie sie auf einer Homepage veröffentlichen. Eventuell bietet es sich an, auf Kopf- oder Fußzeilen ganz zu verzichten und diese vor dem Export ins HTML-Format zu deaktivieren.
Für gerade (gewöhnlich linke) und ungerade (rechte) Seiten können Sie in OpenOffice verschiedene Kopf- und Fußzeilen definieren. Dazu öffnen Sie ein neues Dokument und rufen mit Format / Stylist oder [F11] den Stylist auf. Wechseln Sie darin zu den Seitenvorlagen, indem Sie auf das vierte Symbol von links klicken.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlage Linke Seite und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Ändern. Wechseln Sie im folgenden Dialog zum Register Kopfzeile und aktivieren Sie die Option Kopfzeile einschalten. Wenn Sie eine Fußzeile nutzen möchten, verwenden Sie den Befehl Fußzeile einschalten auf der Registerkarte Fußzeile.
Wechseln Sie danach ganz links zum Register Verwalten. Im Feld Folgevorlage wählen Sie die Vorlage Rechte Seite (Abbildung 3). Mit OK speichern Sie die Vorlage und kehren zurück in den Stylist.
Wiederholen Sie die Änderungen für die Vorlage Rechte Seite. Allerdings wählen Sie auf der Registerkarte Verwalten als Folgevorlage die Vorlage Linke Seite.
Zurück im Stylist klicken Sie doppelt auf die Seitenvorlage Rechte Seite, um der ersten Seite des Dokuments Ihre geänderte Vorlage zuzuweisen. Markieren Sie danach die Kopf- oder Fußzeile der ersten Seite mit einem Mausklick und fügen dort den gewünschten Text oder Grafiken ein. Sobald Sie eine zweite Seite hinzugefügt haben, bearbeiten Sie die Kopf- bzw. Fußzeile für die andere Seitenvorlage.
Wenn Sie Kopf- und Fußzeilen deutlicher vom Rest der Seite trennen wollen, fügen Sie eine Linie unter der Kopfzeile beziehungsweise über der Fußzeile ein. Öffnen Sie dazu mit Format / Stylist oder [F11] den Stylist und wechseln Sie zu den Absatzvorlagen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Kopf- oder Fußzeilenvorlage und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Ändern.
Im folgenden Dialog wechseln Sie zum Register Umrandung. Ändern Sie die Kopfzeile und klicken Sie im Bereich Linienanordnung auf die Unterkante des Quadrats unter Benutzerdefiniert (für die Fußzeile wählen Sie die Oberkante). Markieren Sie dann im Bereich Linie einen Stil sowie eine Farbe und bestätigen Sie mit OK.
Noch auffälliger als eine Linie zwischen Kopf- oder Fußzeile und Text separiert ein farbiger Hintergrund in der jeweiligen Marginalie. Den erzeugen Sie, indem Sie mit Format / Stylist oder [F11] den Stylist öffnen und darin zu den Absatzvorlagen wechseln. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Kopf- oder Fußzeilenvorlage und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Ändern.
Im folgenden Dialog wechseln Sie zum Register Hintergrund. Wählen Sie dort in der Liste Als die Farbe und in der Liste Für den Absatz. Im Bereich Hintergrundfarbe markieren Sie einen Wert aus der Palette und bestätigen mit OK (Abbildung 4).
Mit animiertem Text weist mancher Homepage-Bastler auf besonders wichtigen Inhalt hin. Um diesen Effekt mit OpenOffice zu erzielen, fügen Sie zunächst ein Grafikobjekt ein. Diese finden Sie in der Werkzeugleiste am linken Rand. Klicken Sie dort etwas länger auf Zeichenfunktionen anzeigen, das vierte Symbol von oben, dann erscheint die Abreißleiste Zeichenfunktionen.
Wählen Sie eine Zeichenfunktion aus -- beispielsweise die Ellipse -- und platzieren Sie das Objekt im Dokument. Klicken Sie dann doppelt auf das Zeichenobjekt, um Text einzugeben. Schreiben Sie den Text, den Sie in Lauftext verwandeln möchten, und wählen Sie dann Format / Text. Wechseln Sie zur Registerkarte Lauftext und schalten Sie im Bereich Lauftext Effekte einen der folgenden Effekte ein:
Für die letzten drei Effekte können Sie außerdem die Laufrichtung festlegen. Klicken Sie auf den nach links zeigenden Pfeil, läuft der Text von rechts nach links, mit Nach rechts in die andere Richtung. Des Weiteren kann der Text von unten nach oben oder von oben nach unten laufen.
Der Bereich Eigenschaften enthält je nach Effekt weitere Optionen (Abbildung 5):
Möchten Sie Wörter löschen, die Sie versehentlich in ein Benutzerwörterbuch aufgenommen haben, wählen Sie zunächst Extras / Optionen / Spracheinstellungen / Linguistik. Markieren Sie ein Wörterbuch aus der Liste Benutzerwörterbücher und klicken Sie auf Bearbeiten -- das mitgelieferte Wörterbuch soffice können Sie jedoch nicht bearbeiten. Im folgenden Dialogfenster erscheinen alle Wörter des gewählten Benutzerwörterbuchs. Klicken Sie auf ein Wort und dann auf Löschen, um es zu entfernen.
Thesaurus nennt man das Synonymwörterbuch einer Textverarbeitung. Es schlägt dem Benutzer für ein Wort eines oder mehrere andere Wörter mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung vor.
Um ein Wort nachzuschlagen, setzen Sie den Cursor irgendwo ins Wort. Dann wählen Sie Extras / Thesaurus oder drücken [Strg-F7], und das Dialogfenster Thesaurus öffnet sich. Hier steht links oben das Wort, für das Sie ein Synonym suchen. Darunter in der Liste Bedeutung stehen gegebenenfalls mehrere verwandte Ausdrücke.
Anschließend wählen Sie in der Liste Synonym das Wort, das Sie in den Text übernehmen wollen. Der markierte Eintrag erscheint als Kandidat im Feld Ersetzen. Wenn Sie jetzt auf OK klicken, schließt sich das Dialogfenster und ersetzt das Wort.
Sie möchten für ein Wort ein Synonym nachschlagen, aber der Thesaurus im Extras-Menü lässt sich nicht anwählen? Dann ist das Wort, in dem gerade die Markierung steht, auf eine Sprache eingestellt, für die kein Thesaurus installiert ist. Markieren Sie das Wort und wählen Sie Format / Zeichen. Im Register Schrift wählen Sie eine Sprache, für die ein Thesaurus existiert (Abbildung 6). Das sind derzeit neben Deutsch noch Bulgarisch, Tschechisch, US-Englisch, Französisch, Ungarisch, Polnisch, Slowakisch und Spanisch -- lässt sich der entsprechende Thesaurus dennoch nicht starten, ist er nicht installiert.
Sie können den Thesaurus auch aufrufen, wenn ein Leerzeichen oder ein leerer Absatz markiert ist. Dann startet das Dialogfenster Thesaurus, ohne Alternativen anzubieten. Tragen Sie ein beliebiges Wort ins Feld Ersetzen ein und klicken Sie auf Nachschlagen, damit Ihnen OpenOffice ähnliche Begriffe anzeigt.
Markieren Sie nun einen Begriff in der Liste Synonym und klicken Sie abermals auf Nachschlagen, erscheinen für diesen Begriff ähnliche Wörter (Abbildung 7). So hangeln Sie sich durch den Thesaurus, bis Sie das passende Wort entdecken. Dann klicken Sie auf OK, um es in den Text zu übernehmen.
Falls der Thesaurus ein Wort nicht findet und stattdessen die Meldung ausgibt, das Wort sei nicht im Thesaurus enthalten, kontrollieren Sie die Schreibweise. Diese Meldung erscheint beispielsweise dann, wenn im Feld Ersetzen des Thesaurus vor oder nach dem Wort versehentlich ein Leerzeichen steht. Sinnvoll ist es in diesem Fall, den Eintrag im Feld Ersetzen mit der Tastenkombination [Strg-A] komplett zu markieren und das Wort neu zu schreiben.
Innerhalb eines Textes an zuvor definierte Textstellen zu springen, erleichtert die Arbeit gerade bei langen Texten. In OpenOffice gibt es dazu die so genannten Querverweise, die jeweils aus einem Sprungziel und einem Verweis bestehen. Dabei können Textmarken oder beschriftete Objekte wie Grafiken oder Zeichenobjekte Sprungziele sein.
Um einen Querverweis zu definieren, fügen Sie zunächst ein Sprungziel ein. Markieren Sie dazu einen Text, den Sie als Sprungziel definieren möchten. Wählen Sie dann Einfügen / Querverweis. Es öffnet sich das Dialogfenster Feldbefehle. Sofern noch nicht markiert, klicken Sie in der Liste Feldtyp auf den Eintrag Referenz setzen. Danach geben Sie dem Sprungziel einen Namen -- zum Beispiel Referenz1 -- und klicken auf die Schaltfläche Einfügen. Der Name des Sprungziels erscheint in der mittleren Liste Auswahl.
Nachdem das Sprungziel feststeht, erzeugen Sie den Querverweis darauf. Lassen Sie das Dialogfenster geöffnet und klicken Sie mit der Maus an die Textstelle, an der Sie den Querverweis einfügen möchten, beispielsweise in einem Inhaltsverzeichnis.
Anschließend klicken Sie im Feldbefehle-Dialog in der Liste Feldtyp auf den Befehl Referenz einfügen. Markieren Sie dann in der mittleren Liste Auswahl das erzeugte Sprungziel. Bevor Sie auf Einfügen klicken, wählen Sie rechts in der Liste Format den für den Querverweis gewünschten Eintrag (Abbildung 8). Zur Verfügung stehen:
Für beschriftete Objekte gibt es außerdem folgende Formate:
Wenn Sie nun im Text auf den Querverweis klicken, springt die Markierung direkt zum damit verknüpften Sprungziel -- vorausgesetzt, Sie arbeiten im Hyperlink-Modus. Das erkennen Sie daran, dass in der Statuszeile HYP steht.
Querverweise aktualisieren sich normalerweise automatisch. Falls Sie das automatische Aktualisieren unter Extras / Optionen / Textdokument / Allgemein ausgeschaltet haben, aktualisieren Sie die Querverweise manuell mit der Funktionstaste [F9]. (csc/amü)
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links" nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedruckten Fassung entsprechen.
Druckerfreundliche Version |
Feedback zu dieser Seite |
Datenschutz |
© 2012 Linux New Media AG |
Last modified: 2007-04-05 11:10
[Linux-Magazin]
[LinuxUser]
[Linux-Community]
[Admin-Magazin]
[Ubuntu User]
[Smart Developer]
[Linux Events]
[Linux Magazine]
[Ubuntu User]
[Admin Magazine]
[Smart Developer]
[Linux Magazine Poland]
[Linux Community Poland]
[Linux Magazine Brasil]
[Linux Magazine Spain]
[Linux Technical Review]