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Ich habe mir ein EasyLinux Starter Kit gekauft. Mandriva Linux erkennt natürlich mein WinModem nicht. Welches oder was für eine Art Modem funktioniert denn mit Mandriva Linux 10.2?
Andreas Wobser
EasyLinux: Es gibt nur wenige WinModems, für die auch Linux-Treiber entwickelt wurden, aber deren Installation ist meist sehr kompliziert.
Wenn Sie ein Conexant-Modem haben, können Sie den Treiber von Linuxant (http://www.linuxant.com/drivers/) verwenden. Eine Art Demoversion (mit beschränkter Geschwindigkeit, ohne Faxfunktion) gibt es umsonst, für volle Geschwindigkeit sind ca. 20 US$ fällig. Aber wie gesagt: Dieser Treiber ist nur für Conexant-WinModems gedacht.
Im Prinzip können Sie fast jedes Modem kaufen, das an eine serielle Schnittstelle angeschlossen wird. In den meisten Technikmärkten (Saturn & Co.) gibt es solche Geräte allerdings kaum noch.
Versuchen Sie, über einen Versandhändler im Internet ein Gerät zu beziehen -- dann haben Sie ein 14-tägiges Rückgaberecht (ohne Angabe von Gründen), wenn das Modem nicht läuft. (hge)
[10/2005] Ich habe den VLC-Player von der Heft-DVD unter Suse Linux 9.3 erfolgreich installiert und betrieben. Nun habe ein Update auf Suse Linux 10.0 durchgeführt und festgestellt, dass sowohl die YaST-Integration der Heft-DVD als auch der Player nicht mehr funktionieren.
Besteht die Möglichkeit, beides unter Suse Linux 10.0 zum Laufen zu bringen?
Jürgen Nicklis
EasyLinux: Die alten Heft-CDs und DVDs unterstützen nur Suse Linux 9.2/9.3 und Mandrake Linux 10.1; ein Einsatz unter Suse Linux 10 ist nicht vorgesehen, denn als diese Hefte erstellt wurden, gab es die neue Version ja noch gar nicht.
Es mag möglich sein, einzelne Programme auch unter Suse Linux 10 zu nutzen, das ist aber nicht empfehlenswert, und wir können das auch nicht für die alten Ausgaben nachträglich testen. Wenn es geht, dann in jedem Fall nur manuell und mit erhöhtem Aufwand. Die Sicherheits-Updates von den DVDs sind in jedem Fall nur für die alten Versionen gedacht.
Seit Heft 12/2005 gehört Suse Linux 10 zu den unterstützten Distributionen, d. h. Sie finden dann wieder Updates und neue Programme für Ihre aktualisierte Version. (hge)
Das Thema Updates für "alte" Versionen wurde schon verschiedenfach angesprochen. In der neuesten Ausgabe las ich, dass jetzt auch für Suse Linux 9.2 keine Sicherheits-Updates mehr zur Verfügung gestellt werden. Nachdem man als Linux-Einsteiger wochenlang an seinem neuen System rumgebastelt hat, bis endlich alles zufriedenstellend läuft, ist man schon wieder hoffnungslos rückständig bezüglich der gerade aktuellen Distributionsversion.
Eigentlich eine tolle Idee, für Nicht-DSL-Nutzer Updates per DVD zu liefern, doch kaum nutzt man die Sicherheits-Updates, sind sie auch schon nicht mehr verfügbar. Wäre toll, wenn Ihr da umdenken könntet.
Jans Uwe Kock
EasyLinux: Wir würden das gerne tun, zumal der Aufwand für das Sammeln der Updates recht überschaubar ist -- das Problem ist der Platz auf der DVD:
Für Suse Linux 9.3 belegen die Updates ca. 1,9 GByte, bei Version 9.2 sieht es ähnlich aus. Wenn jetzt noch Suse Linux 10 und Mandriva Linux dazu kommen, passt das nicht auf eine DVD. Die neue Suse-Version 10 müssen wir aber unterstützen, darum der Wechsel von 9.2/9.3 zu 9.3/10.0.
[12/2005; zu der Nachrichtenmeldung, dass Microsoft weiterhin keine Linux-Version von Office plant] Was soll man zu dieser Information sagen außer "Gott sei Dank"? Unser Problem heutzutage ist nicht, wie man Microsoft-Programme auf die Platte kriegt, sondern wie man sie los wird.
Fakt ist -- ganz ohne Polemik --, dass mich dieses jahrelang (!) unfertige System ohne Ende genervt hat. Und nicht nur einmal habe ich Updates von diversen Microsoft-Produkten gekauft, in der Hoffnung auf behobene Bugs; oft waren die neuen Bugs noch nerviger.
Nein, Microsoft Office braucht wirklich niemand für Linux.
Roland Best
[12/2005] Zuerst einmal ein großes Lob für die neue Ausgabe. Ihr Vergleich der verschiedenen Distributionen und ihrer Eigenheiten war toll. Vor allem die Hinweise auf die versteckten Fehler haben einige Ungereimtheiten aufgedeckt, die ich auch beim Experimentieren mit den verschiedenen Distributionen entdeckt habe. Im Bereich "Guru-Training" wurden endlich einige meiner Fragen beantwortet, die ich so nicht erarbeiten konnte.
Leider habe ich beim Vergleich der Distributionen einen kurzen Hinweis auf Aurox vermisst. Schade eigentlich, da es sich lohnt, dieses Projekt einmal unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht ist es ja in einer der nächsten Ausgaben dabei.
Stefan Gies
EasyLinux: Aurox haben wir nicht mit getestet, weil es sich ja "nur" um eine aufgebohrte Version von Fedora Core handelt; da wollten wir lieber das Original in den Test aufnehmen. (hge)
[11/2005] Auf der Heft-CD sollte das Programm amule sein. Ich finde es allerdings nicht; die anderen Programmpakete sind da. Gibt es einen Trick oder heißt es anders?
Michael Klach
EasyLinux: In der Programmbeschreibung auf der Heft-CD finden Sie Hinweise, wie Sie das Programm unter Suse Linux installieren (und dass es ausnahmsweise nicht mit YaST, sondern nur manuell möglich ist). (hge)
[11/2005] Ihr Editorial wirkt auf mich mehr als ernüchternd, etwa so: Wenn Du dich auf Linux einlässt, ohne Dich vorher schlau zu machen über das, was geht oder nicht geht, hast Du selber Schuld. Die Werbung für Linux verspricht anderes! Danach soll Linux nicht nur sicherer, sondern auch komfortabler und leicht zu bedienen sein. Nachdem ich vor ca. einem Jahr mit Suse Linux 9.1 einstieg und heute bei Version 9.3 angekommen bin -- immer in der Hoffnung, dass die Handhabung von Soft- und Hardware einfacher würde, etwa so, wie ich es von Windows kenne (Software aufspielen, Hardware anschließen und los geht`s) --, sehe ich die Dinge sehr viel nüchterner.
Ich habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass ich irgendwann auch den Umgang mit dem Terminal lerne, ohne x Befehle auswendig lernen zu müssen. Wenn ich die erst suchen und nachlesen muss, wie sie richtig zu setzen sind, habe ich mich wesentlich schneller durch die Grafik geklickt!
Vielen Dank in diesem Zusammenhang für den Einstieg in die "Befehlsgewalt" ab Seite 81. Ich hoffe, da kommt noch mehr.
Und noch schnell eine Frage: Ist es richtig, dass ich von dem Sicherheits-Updates der Service-Kit-DVD jeweils nur die letzte Version aufbewahren sollte?
Reiner Zaade
EasyLinux: Die Sicherheitsvorteile sind eigentlich unbestritten und haben mit Einrichtungsproblemen zunächst mal nichts zu tun.
Aktuelle Linux-Distributionen finde ich auch im Vergleich zu einem Windows-System sehr komfortabel; was Sie beispielsweise mit dem Dateimanager Konqueror alles anstellen können, werden Sie beim Windows-Explorer nicht finden. Zwar passen sich viele Programme mehr und mehr den Microsoft-Vorbildern an, z. B. bei OpenOffice ist das sehr deutlich, aber es geht bei Linux nicht in erster Linie darum, Windows täuschend echt nachzuahmen -- viele Linux-Konzepte sind anders (und in den Augen vieler Linux-Fans besser).
Das mit der Hardware ist und bleibt ein Problem, aber es ist in erster Linie ein Problem der Hardware-Hersteller. Die erste Grundsatzentscheidung eines Anwenders ist doch: "Will ich mit Windows oder mit Linux arbeiten?" Fällt die Entscheidung für Linux, muss man halt beim Gerätekauf darauf achten, Linux-kompatible Hardware zu nehmen. Man kann sich auch auf den Standpunkt stellen: "Solange Linux nicht alle meine Geräte perfekt unterstützt, ist es unbrauchbar." -- in dem Fall ist es auch so.
Die Update-DVDs enthalten immer alle Updates, die bis zum Presstermin verfügbar waren, damit also auch alle Updates von älteren DVDs. (hge)
| Kein Suse 10.0 Linux OSS in Heft 12/2005 |
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Zur letzten Ausgabe erreichten uns viele -- teils verärgerte -- Zuschriften, weil wir in Ausgabe 11/2005 in der Vorschau angekündigt hatten, dass das 12er Heft mit der OSS-Version von Suse Linux 10.0 ausgeliefert würde -- stattdessen enthielt das Heft Mandriva Linux 2006 und Knoppix. Abb. 1: Die Vorschau in Heft 11/2005.Unser ursprünglicher Plan sah vor,
auszuliefern. Auf Basis dieser Planung haben wir auch die Vorschau geschrieben. Leider stellte sich dann nach dem Druck von Ausgabe 11/2005 heraus, dass der Plan für das Starter Kit nicht umsetzbar war. Nun waren die Vorbereitungen für das Starter Kit schon abgeschlossen (an einer Zeitschriftenproduktion sind viele Menschen beteiligt, z. B. in der Druckerei, beim DVD-Presswerk und natürlich bei uns in der Redaktion), und darum haben wir die Suse-DVD durch zwei stark "aufgebohrte" OpenSuse-DVDs (für 32-Bit- und 64-Bit-Prozessoren, mit vielen Zusatzpaketen vom Packman-Archiv) ersetzt. So konnte dann die OSS-Version nicht zusätzlich im Monatsheft erscheinen, also mussten wir auch dort den DVD-Inhalt ersetzen. Um attraktiven Ersatz zu schaffen, haben wir dann für das 12er Heft gleich zwei Distributionen auf das Heft gebracht -- das brandneue Mandriva Linux 2006 auf DVD und das ebenso neue Knoppix 4.02 auf der CD. Es ist für uns auch immer unerfreulich, wenn sich gegenüber der Vorschau etwas ändert -- wo möglich, versuchen wir, das zu vermeiden. Doch in manchen Fällen sind uns die Hände gebunden. Wir bitten darum um Verständnis und weisen auch darauf hin, dass aus gutem Grund auf jeder Vorschauseite der Satz "Änderungen der Themen vorbehalten" steht. (hge) |
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Last modified: 2007-04-05 11:24
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