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| Vorschau auf Ubuntu 6.04 |
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Das Ubuntu-Team bereitet für April 2006 die Release 6.04 (Codename "Dapper Drake") der Distribution vor und hat der Öffentlichkeit bereits die zweite Alpha-Version namens "Dapperflight 2" vorgestellt. Sie verwendet den brandneuen Kernel 2.6.15, auf dessen Basis das Projekt optimierte Desktop- und Server-Kernel erstellt hat. Gnome ist in der jüngsten Entwicklerversion 2.13.3 dabei, die unter anderem die Dateisuche aus Nautilus ermöglicht. Unter den Anwendungen finden sich Firefox 1.5 und der zweite Release Candidate von Open Office 2.0.1. Neben optischen Verschönerungen wie dem neuen Installer-Splashscreen haben die Entwickler vor allem am Startvorgang gearbeitet: Nach ihren Messungen bootet das System etwa 10 bis 20 Sekunden schneller, auch die Gnome-Oberfläche soll sich wesentlich rascher aufbauen. Weitere Informationen und CD-Images gibt es unter https://wiki.ubuntu.com/DapperFlight2. Abb. 1: Die zweite Alphaversion von Ubuntu 6.04 mit Firefox 1.5 und Suche in Nautilus. |
| Wikipedia im Test |
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Die Qualität der Einträge in der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://wikipedia.org) wird häufig angezweifelt. Nun hat die Wissenschaftszeitschrift Nature (http://www.nature.com) in einem Experiment die Artikel gegen renommierte Konkurrenz ins Rennen geschickt. Die Nature-Redaktion legte Fachgutachtern zu ausgewählten Themen jeweils einen Artikel aus der Encyclopædia Britannica und der englischen Wikipedia vor. Die Herkunft der Texte wurde für diesen Test unkenntlich gemacht. Der Befund: Beide Nachschlagewerke enthalten Fehler. In den 42 bewerteten Artikeln fanden sich im Durchschnitt vier Fehler in einem Wikipedia-Eintrag, bei der Britannica gleichviele. Nature hält das für ein respektables Ergebnis. Auch Wikipedia-Gründer Jimmy Wales zeigte sich erfreut, legte die Messlatte aber sofort höher: "Unser Ziel ist es, die Qualität der Britannica zu erreichen oder sogar zu übertreffen." Abb. 2: Auch diesen Wikipedia-Artikel hat die Zeitschrift Nature geprüft. |
| Ubuntu-Lektüre für lau |
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Als Leitfaden zur Installation, Konfiguration und Administration von Ubuntu und Kubuntu versteht sich das Werk "Ubuntu Linux" von Marcus Fischer und Rainer Hattenhauer. Galileo Computing stellt in seiner Openbook-Serie die HTML-Version zur freien Einsicht bereit (http://www.galileocomputing.de/openbook/ubuntu/). Ein Download als Zip-Archiv (rund 13 MByte) ist ebenfalls möglich. Wer den Schnupperkurs genossen hat, kann auch das gedruckte Buch samt beiliegender DVD für 30 Euro ordern. Allerdings ist mit dem Erscheinen nach Verlagsangaben erst im Februar 2006 zu rechnen. |
| Moviecube spielt und speichert |
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Auf Basis einer 2,5-Zoll-Festplatte hat die Firma Emtec (http://www.emtec-group.com) einen portablen Mediaplayer (80 x 148 x 24 mm) gebaut, der Filme in MPEG-Formaten (1, 2, 4) und damit auch DivX und XviD auf den Fernseher überträgt. Die benötigten AV- und Scart-Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Für die Audio-Wiedergabe dürfen es MP3, Ogg Vorbis, WMA und WAV sein. Die Sound-Ausgabe erfolgt über das AV-Kabel zum Fernseher oder per Koaxialkabel an die Stereoanlage. Auch ein Diaabend mit Fotos im JPEG-Format ist mit dem Moviecube möglich. Wird der Moviecube an einen Fernseher angestöpselt, zeigt er dort ein deutsches Menü an, über das der Benutzer seine Video-, Audio- oder Bilddaten via Infrarot-Fernbedienung anwählt. Als Besonderheiten preist Emtec die Wiedergabe gerippter und auf die Festplatte des Players kopierter Filme an. Liegen alle Dateien inklusive der VIDEO_TS.IFO in einem Ordner, soll das Abspielen funktionieren. Zudem lässt sich beim Moviecube -- so der Hersteller Updates liefert -- die Firmware aktualisieren, was unter anderem neue Codecs bedeuten kann. Die Daten empfängt der multimediale Moviecube über USB 2.0 vom PC. Linux ab Kernel-Version 2.4 ist die Voraussetzung, Mac OS ab 9 und Windows bis XP werden ebenfalls bedient. Zwei Ausgaben mit unterschiedlicher Speicherkapazität sind im Angebot: eine mit 40 GByte für 219 Euro und eine mit 80 GByte für 269 Euro. Abb. 3: Der Festplatten-Player Moviecube überträgt Filme und Musik an Fernseher und Stereoanlage. |
| Drahtlos-Router für unterwegs |
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Wer viel mit Kollegen und Freunden unterwegs ist, findet im drahtlosen Router Wireless-G Travel Router WTR54GS einen Begleiter. Zwar sind Notebooks meist mit einer WLAN-Schnittstelle ausgerüstet, der digitale Kontakt zu den Rechnern der Mitreisenden ist damit aber nicht oder nur umständlich möglich. Der WTR54GS regelt das ebenso wie Internetanbindung per DSL oder Kabel. Vorteil: Falls es der Provider erlaubt, surfen alle Teilnehmer am spontanen Netzwerk über eine einzige Internet-Verbindung. Ein Ethernet-Anschluss für die Anbindung von PCs ohne drahtlose Schnittstelle ist ebenfalls vorhanden. Ausgestattet mit SecureEasySetup (SES) erleichtert er den Aufbau sicherer WPA-Verbindungen, allerdings muss die WLAN-Technologie des Notebooks mitspielen. Funktionen wie DHCP, SPI Firewall und VPN-Unterstützung sind weitere Features. Der Router braucht einen Stromanschluss für den Betrieb. Rund 100 Euro sind für das Gerät fällig. Abb. 4: Reisebegleiter: Der drahtlose Router vermittelt unterwegs. |
| Linux-Treiber von ATI und Nvidia |
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Für Grafikkarten mit Chips von ATI und Nvidia stehen neue Treiberversionen bereit. Bei Nvidia wurden die Geforce 6100, 6150 und 7800 GTX 512 neu ins Treiberpaket aufgenommen. Ansonsten profitiert die SLI-Funktion, die zwei Grafikarten in einem Rechner zusammenschließt, vom Treiber 1.0-8174, http://www.nvidia.de/object/linux_de.html. Mit Manpages für die Tools nvidia-xconfig, nvidia-settings und nvidia-installer vermittelt der Hersteller zudem besseres Verständnis für die Tätigkeit der Werkzeuge. ATI (http://www.ati.com)s hat den Linux-Treiber auf Version 8.20.8 aktualisiert. Probleme beim Kompilieren mit den Kernel-Versionen 2.6.13 und 2.6.14 sollen gelöst sein. Zudem gibt es kein bitteres Erwachen der Systeme aus dem Schlafmodus mehr, was sich in den Vorgängerversionen in einem Absturz äußern konnte. |
| Speicherstift mit 8 GByte Kapazität |
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Die Hersteller von Speicherstiften treiben die Grenze für die Kapazität der kleinen Datenträger weiter nach oben: Aktuell legt das Unternehmen Transcend (http://www.transcend.de) die Latte auf 8 Gbyte. Der JetFlash 2A bietet damit ausreichend Platz für eine ausgewachsene Distribution inklusive User-Daten. Der USB-Stift kommt aufgrund der so genannten Dual-Channel-Technologie auf eine Übertragungsrate von 21 MByte/s lesend sowie rund 11 MByte/s schreibend. Damit arbeitet die Hardware etwa halb so schnell wie eine externe Festplatte und braucht für eine komplette Füllung zirka eine Viertelstunde. Eine LED zeigt den Betriebszustand an. Versehntliches Überschreiben lässt sich mit einer manuellen Sperre verhindern. Die Maße betragen 88 x 33 x 15 mm bei 24 g Gewicht. Der Preis für den kleinen Speicherriesen beläuft sich auf etwa 660 Euro. Abb. 5: Großes Volumen für große Geldbeutel -- Speicherstift mit 8 GByte. |
| Distribution mit allen Schikanen |
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Die Entwickler von Ark Linux (http://www.arklinux.org) sehen den Anwender als Benutzer und nicht als Bastler. Daher versuchen sie, ihre Distribution so einfach wie möglich zu gestalten. Die aktuelle Version 2005.2 integriert neben KDE 3.5 auch OpenOffice 2.0, so dass die neusten Programme zur Verfügung stehen. Viel Wert legen die Maintainer auch auf neue Hardware-Treiber: So unterstützt die Distribution nun Grafikkarten mit i810-Chipsätzen und enthält neue Treiber für ATI-Karten sowie Onboard-Chips. USB-Drucker erscheinen nach dem Anstecken automatisch im Druckdialog, wenn Sie ein bekanntes Gerät mit dem Rechner verbinden. Das System baut auf dem Paketmanager RPM auf. Zahlreiche Anpassungen verhindern aber das Integrieren beliebiger Pakete aus anderen Distributionen. (Ulrich Bantle, Andreas Bohle, Mathias Huber/mhu) Abb. 6: Aus einem einfach aufgebauten Konfigurationsdialog steuern Sie die zentralen Funktionen von Ark Linux. |
| Newsticker |
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Taskjuggler: Die Entwickler des Projektplanungs-Tools Taskjuggler (http://www.taskjuggler.org) haben die Oberfläche des Programms komplett überarbeitet und zwei bestehende Ansichten zu einer umfangreicheren Hauptansicht vereint. Damit stehen alle wichtige Daten auf einen Blick zur Verfügung. Gstreamer: Das Multimedia-Framework Gstreamer verhilft dem Linux-Desktop unter Gnome zu Audio- und Video-Fähigkeiten. Unter dem Codenamen Maroilles gaben die Entwickler nun die neue Version 0.10.0 frei, die stabiler läuft und sich parallel zu einer bestehenden Version installieren lässt. Die Distributoren integrieren diese Version in die nächsten Produkte. Grsync: Das Abgleichen von zwei Verzeichnissen erledigt unter Linux zuverlässig das Kommandozeilen-Tool rsync. Die Optionen fallen jedoch recht umfangreich aus und sind nicht immer leicht zu verstehen. Mit Grsync (http://www.opbyte.it/grsync/) steht nun in Version 0.1 ein grafisches Frontend zur Verfügung -- derzeit allerdings nur als Quelltext. Humai Trader: Das Programm bereitet Börsendaten auf, die es von der Yahoo-Website oder aus einer ASCII-Datei liest. Mit umfangreichen Grafiken erlaubt es eine Analyse der Werte. Das plattformunabhängige Java-Programm ist mit der Version 1.0.0 RC schon recht stabil; die Entwickler arbeiten jetzt am Finetuning. https://humaitrader.dev.java.net Easy Dialup: Web-basiertes Dialup-Programm, das die technischen Details einer Einwahlverbindung weitgehend vor dem Anwender verbirgt. Es zeigt den Verbindungstatus und den Datendurchsatz an. http://easydialup.sf.net Oxygen: Auf der Web-Seite http://www.oxygen-icons.org stellen KDE-Entwickler und -Designer ihre neusten Entwürfe für die Icons im kommenden KDE 4 vor. Unter dem Namen Oxygen versucht das Projekt nicht nur einen neuen Look zu programmieren, sondern auch die Darstellung der Symbole auf eine modernere technische Basis zu heben. |
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Last modified: 2007-04-05 11:24
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