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[02/2006] Ich möchte Euch mein Lob zum neuen Heft-Layout aussprechen. Die neue Gestaltung ist sehr gut gegliedert und übersichtlich, und sie entspricht dem, was man von einer guten Computer-Zeitschrift erwartet. Die Themen sind praxisorientierter geworden. Sehr gut finde ich auch die Glossar-Einträge an Seitenrand und die inzwischen neue Gestaltung der Heft-CD.
Ich freue mich ganz besonders, dass auch mal wieder das Thema "Spielen unter Linux", egal ob freie oder kommerzielle Spiele, den Weg ins Heft gefunden hat. Es wäre wünschenswert, wenn auch in Zukunft wenigstens ein bis zwei Artikel pro Heft zu diesem Thema dabei sein könnten -- sozusagen als regelmäßige Rubrik.
Thomas Ernst
EasyLinux: Leider gibt es im Spielesektor unter Linux nicht besonders viel Auswahl, was auch die Häufigkeit dieses Themas in EasyLinux einschränkt. Die meisten Spiele erscheinen halt nur als Windows-Versionen. Wenn es interessante Neuigkeiten (Neuveröffentlichungen von Linux-Spielen) gibt, werden wir sicher darüber berichten; für eine regelmäßige Rubrik gibt es aber einfach nicht genug Stoff. (hge)
Unter Suse Linux 9.1 hatte ich keine Probleme, mit meinem Modem eine Internet-Verbindung aufzubauen. Nun habe ich Version 10.0 von Ihrem Starter Kit installiert, und die Internet-Verbindung funktioniert nicht mehr. Ich habe alles wie in der Anleitung erledigt, das Smartlink-Softmodem wurde erkannt, das Paket dazu habe ich allerdings von der 9.1er DVD installieren müssen. Das Kinternetsymbol zeigt nur kurz den "Aufbaublitz", sonst passiert nichts.
Peter Weinmann
EasyLinux: Suse hat mit Version 10.0 den Support für einige analoge WinModems auslaufen lassen, da die meisten Treiber eh nicht frei sind. Eine Anleitung, wie Sie das Modem trotzdem in Betrieb nehmen, finden Sie hier: http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=48260 (mhi)
[02/2006] Ich finde den Flugsimulator Flightgear nicht auf der CD. Wie kann ich den installieren?
Peter Radke
EasyLinux: Wie im Artikel beschrieben, befindet sich Flightgear nicht auf der Heft-CD. Schuld daran ist die aktuelle Rechtslage, die verlangt, dass sämtliche veröffentlichte Spiele eine kostenintensive USK-Freigabe benötigen. Daher steht im Artikel auch, wo Sie den Simulator herunterladen können: http://www.flightgear.org/ (kki)
[02/2006] Ich kaufe EasyLinux nun schon seit über einem Jahr. Der Preis stieg von 3,90 Euro auf 5,50 Euro, also um 41%. Dafür bekommt man zwar jetzt in jeder Ausgabe eine CD und eine DVD, aber leider sind diese immer nur auf größere Distributionen zugeschnitten. Ich würde mir wünschen, dass Ihr Redaktionsteam mal darüber nachdenkt, wie viele Anwender dadurch an der Nutzung der Datenträger gehindert werden -- und das bei einer Preissteigerung von 41%, die jeder Leser bezahlt.
Eine bessere Zusammenstellung, die auch kleinere Distributionen unterstützt, wäre sehr wünschenswert. Ich kenne sehr viele User, die Debian, Knoppix, Kanotix und Ubuntu einsetzen. Leider findet man dafür gerade mal eine Doppelseite, und das bei diesem Preis. Toller Preis für eine Doppelseite und zwei nutzlose Datenträger.
Jürgen Laser
EasyLinux: Für alle Leser, die den Preisanstieg nicht mitmachen wollen, bieten wir das "No-Media-Abo" an. Das kostet 39,80 Euro -- gegenüber dem alten Preis von 3,90 Euro pro Heft ist das also eine Preisreduktion um 15%. Wie das normale Abo ist auch das No-Media-Abo jederzeit kündbar (Restguthaben wird zurückerstattet), Sie gehen also dabei kein Risiko ein.
Wenn Sie die Editorials der vergangenen Hefte verfolgt haben, wissen Sie ja, dass wir darüber nachdenken, Ubuntu oder Knoppix zu einer der unterstützten Distributionen zu machen (siehe auch Editorial dieser Ausgabe).
Wenn Sie als Kanotix- oder Knoppix-Anwender eine Zeitschrift kaufen, die ihren Schwerpunkt auf Suse und Mandriva Linux hat, bekommen Sie nicht den optimalen Gegenwert.
Aber solange wir diesen Schwerpunkt setzen, stellt sich doch eine ganz andere Frage: Sind Sie Linux-Einsteiger? Dann arbeiten Sie doch einfach ein, zwei Jahre mit Suse oder Mandriva Linux -- für Einsteiger ist es vollkommen irrelevant, auf welchem System die ersten Schritte gemacht werden.
Sind Sie bereits fortgeschrittener Anwender und wollen mit vielen verschiedenen Distributionen arbeiten, empfehle ich Ihnen unsere Schwesterzeitschrift LinuxUser (http://www.linux-user.de/) -- da gibt es keine Distributionseinschränkungen wie bei uns. (hge)
[02/2006] In der letzten Ausgabe habe ich einen Leserbrief gelesen, der sich auf das Editorial von Heft 01/2006 bezog. Dazu möchte ich auch etwas sagen:
Ich habe meinem Vater vor einigen Wochen das auf der Heft-DVD beigefügte Mandriva Linux installiert. Damit konnte ich ihn bereits für Linux begeistern. Ich selber arbeite noch mit Windows, werde aber Schritt für Schritt auch auf Linux umsteigen -- aber nur zur Hälfte, weil es für meinen Canon-Scanner keinerlei Möglichkeiten gibt, den unter Linux zum Laufen zu bringen.
Jetzt wollte sich mein Vater einen Drucker kaufen. Und da fängt es schon an: Die meisten Verkäufer in den Elektroläden wie Saturn, Conrad etc. kennen Linux nur flüchtig, und meistens bieten diese Firmen auch keine Linux-kompatiblen Geräte an. Wenn man Glück hat, findet man eines, aber das ist wirklich selten. Ich spreche hier nur von einem Drucker, wo die Auswahl an Linux-kompatiblen Geräten doch noch am größten ist und ich mittlerweile herausgefunden habe, dass HP die meisten Geräte für Linux anbietet.
Von DVD-Brennern, Scannern und anderer Hardware will ich erst gar nicht anfangen. Ich weiß, es gibt kompatible Geräte, nur meist wird auf den Verpackungen oder in Beschreibungen oder Tests in anderen (eher Windows-orientieren) PC-Zeitschriften überhaupt nicht erwähnt, dass ein Gerät auch unter Linux läuft. Zuschriften an die entsprechenden Zeitschriften mit dem Hinweis, dass man wenigstens angeben könnte, ob für Linux geeignet oder nicht, werden schlichtweg igoniert. So viel dazu.
Das neue Erscheinungsformat der neuen Ausgabe ist gelungen. Es ist zwar keine großartige Veränderung erkennbar, die Farben sind etwas weicher, aber der Inhalt ist immer noch super verständlich -- so wie immer. Ich habe im Übrigen die Zeitschrift meinem Vater empfohlen, der gerade in Linux einsteigt (aber vorher schon einige PC-Kenntnisse hatte) und sich auch per Zeitschrift weiter informieren möchte.
Sven Krämer
EasyLinux: Unter http://www.sane-project.org/sane-mfgs.html#Z-CANON finden Sie eine Liste aller mit SANE getesteten Canon-Scanner, da sind auch viele unterstützte dabei. Aber es stimmt natürlich: Viele Scanner laufen nicht unter Linux.
Auf einem Druckerkarton muss nicht unbedingt draufstehen, dass er Linux-kompatibel ist -- ein Blick auf die Web-Seite http://www.linuxprinting.org/ zeigt Ihnen, dass sehr viele Drucker gut unter Linux funktionieren; unter Suggested Printers finden Sie sogar ein paar Kaufempfehlungen.
DVD-Brenner sind übrigens ein schlechtes Beispiel -- die sollten nämlich immer funktionieren, weil man dafür keinen Treiber benötigt.
Das mit den PC-Zeitschriften ist nicht weiter verwunderlich: Die meisten schreiben hauptsächlich für ein Windows-Publikum und haben entsprechend auch gar nicht das Know-how, sich zur Linux-Kompatibilität zu äußern. (hge)
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Last modified: 2007-04-05 11:24
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