![]() |
|
||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||
| Neues von OpenOffice 2.01 |
|
Knapp acht Wochen nach Erscheinen der Major Release 2.0 haben die Entwickler Version 2.0.1 der beliebten Office-Suite OpenOffice (Abbildung 1) freigegeben. Das Programmpaket verfügt neben Standardapplikationen wie Tabellenkalkulation und Textverarbeitung auch über eine Datenbank, ein Zeichenprogramm und ein Präsentationsprogramm, ähnlich Power Point. Neben der Korrektur einiger kleiner Fehler wurde die Version um Features ergänzt, die das Arbeiten mit der Software noch einfacher gestalten. So erlaubt die neue Version das Anspringen zuvor gespeicherten Cursor-Position uber das Betätigen einer Tastenkombination. Auch die Serien-Mail-Funktion wurde einer Revision unterzogen und steht in einer neuen Version zur Verfügung. Abb. 1: Im Wesentlichen unterscheidet sich das neue OpenOffice 2.0.1 gegenüber der Vorgängerversion durch kleineren Fehlerkorrekturen und einige zusätzliche Features. |
| Mail-Client Thunderbird runderneuert |
|
Mozillas Mail-Client Thunderbird 1.5 (Abbildung 2) wartet gleich mit einer ganzen Liste neuer Features und Verbesserungen auf. Im Fokus der Entwickler standen dabei sicherheitsrelevante Belange, die den Anwender besser vor den Gefahren von Phishing-Mails und schadhaften Anhängen schützen sollen. Zum Updaten der Software ist es zukünftig auch nicht mehr notwendig, das komplette Programm herunterzuladen, es genügt der modifizierte Teil. Um Datenverlust vorzubeugen, speichert Thunderbird jetzt verfasste Mails in festgelegten Intervallen als Entwurf, bis Sie diese versenden. Auch bietet Thunderbird nun die Möglichkeit, E-Mails während der Eingabe auf Rechtschreibfehler zu prüfen. Allerdings verfügt die Software lediglich über die englische Korrekturhilfe, die deutsche Version erhalten Sie über http://www.thunderbird-mail.de/hilfe/dokumentation1.5/allg_rechtschreibung.php, kurz http://tinyurl.com/c7nq7. Eine weiterführende Beschreibung der neuen Version lesen Sie im Artikel Der Vogel ist gelandet ab Seite 47. Abb. 2: Im Gegensatz zu Mozillas Browser Firefox wartet die neue Version 1.5 von Thunderbird mit einer ganzen Reihe von Neuerungen auf. |
| Das IRC erforschen mit XChat |
|
Eines der am häufigsten benutzten Medien zum Chatten ist zweifelsfrei das IRC (Internet Relay Chat). Richtig Spaß kommt aber nur mit der passenden Software auf, die das Potential von IRC auch nutzt. An diesem Punkt hebt sich XChat (Abbildung 3) wohltuend aus der Masse der Clients durch eine übersichtlich gestaltete und leicht zu bedienende Oberfläche ab. Dem Einsteiger erschließt sich die Software in wenigen Minuten, aber auch der Profi muss nicht auf erweiterte Features verzichten. Viele Funktionen des Programms erreichen Sie über das Kontext-Menü (rechte Maustaste). Abhängig davon, in welchem Teil des Fensters Sie es aktivieren, erscheinen die jeweils dazu passenden Einträge. Ein Goodie, das beileibe nicht alle IRC-Clients beherrschen, ist das gleichzeitige Anmelden an mehreren Servern. Eine ganze Reihe von Zusatzmodulen für den IRC-Client finden Sie auf der Web-Seite http://scripts.xchat.org/cgi-bin/disp (http://tinyurl.com/7csoj). Abb. 3: Der komfortable und gleichzeitig funktionsreiche XChat ist für IRC-Einsteiger und alte Chat-Hasen gleichermassen geeignet. |
| Parallels macht VMware Konkurrenz |
|
Lange Zeit war VMware die einzige kommerzielle Virtualisierungs-Software für Linux. Programme dieser Art simulieren auf dem Rechner eine autonome PC-Umgebung, die es ermöglicht, darin verschiedene Betriebssysteme zu installieren und zu betreiben. Mit Parallels (Abbildung 4) ist den VMware-Herstellern aus Palo Alto ein Konkurrent erwachsen, der ein ähnliches Produkt zu einem deutlich niedrigeren Preis anbietet. Gegenüber der knapp 200 Dollar teuren VMware Workstation bietet Parallels sein Basisprodukt zum Kampfpreis von 49 Dollar an. Die Software steht sowohl für Windows als auch für Linux zur Verfügung, allerdings ist die Liste der unterstützten Gast- und Wirtsysteme etwas kürzer als bei VMware. Dafür wartet Parallels mit einer OS/2-Unterstützung als Gastsystem auf, die VMware vermissen lässt. Auch bei der Ausstattung muss der Kunde einige Abstriche gegenüber VMware in Kauf nehmen. Am schmerzlichsten ist sicherlich das Fehlen des Snapshot-Managers, welcher es ermöglicht, zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein Abbild der virtuellen Maschine zu erstellen. Einen ersten Parallels-Test lesen Sie ab Seite 18. Abb. 4: Der PC im PC: Parallels stellt eine kostengünstige Alternative zur bekannten Virtualisierungs-Software VMware dar. |
| Web-Seiten speichern mit HTTrack |
|
Wer schon einmal versucht hat, unter Linux komplette Web-Auftritte lokal zu speichern, kennt das Problem: Entweder bekommt man zu viel oder zu wenig. Abhilfe schaffen so genannte Offline Browser, die nach definierten Vorgaben den Inhalt ganzer Web-Seiten samt Bildern und enthaltenen Objekten wie Flash-Animationen auf den lokalen Rechner speichern. Programme wie wget bieten zwar eine Menge Funktionen, setzen beim Anwender aber die gleiche Menge an Know-how voraus, um es zu bedienen. HTTrack (Abbildung 5) bietet Ihnen anwenderfreundlich verpackt eine Fülle an Möglichkeiten, im Detail zu bestimmen, welche Inhalte Sie von der gewünschten Web-Seite herunterladen möchten. Die Software passt auf einer Webseite enthaltene Verweise automatisch an die lokalen Gegebenheiten an, womit Sie auf Ihrem heimischen PC die Seite betrachten, als wäre sie online. Sie bedienen HTTrack entweder über eine HTML-Oberfläche, die mit jedem üblichen Browser zu öffnen ist, oder kommandozeilenbasiert über ein Terminal. Die einfache Step-by-Step-Navigation hilft Ihnen auf Wunsch bei der Eingabe der wichtigsten Eckdaten wie URL und Speicherort. Um stets den Überblick zu behalten, listet die Software heruntergeladene Webseiten in einer verlinkten HTML-Projektübersicht. Abb. 5: Der so genannte Offline Browser HTTrack ermöglicht das lokale Speichern ganzer Web-Auftritte inklusive enthaltener Bilder und Objekte wie Flash-Animationen. |
(Thomas Leichtenstern/tle)
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links" nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedruckten Fassung entsprechen.
Druckerfreundliche Version |
Feedback zu dieser Seite |
Datenschutz |
© 2012 Linux New Media AG |
Last modified: 2007-04-05 11:24
[Linux-Magazin]
[LinuxUser]
[Linux-Community]
[Admin-Magazin]
[Ubuntu User]
[Smart Developer]
[Linux Events]
[Linux Magazine]
[Ubuntu User]
[Admin Magazine]
[Smart Developer]
[Linux Magazine Poland]
[Linux Community Poland]
[Linux Magazine Brasil]
[Linux Magazine Spain]
[Linux Technical Review]