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| Unfreie Treiber: Novell verzichtet -- AVM warnt |
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In der kommenden Version 10.1 von Suse Linux -- und entsprechend auch bei der OSS-Version des Open-Suse-Projekts -- sind keine proprietären Treiber mehr enthalten. Novell-Mitarbeiter Andreas Jäger hat dies in einem Beitrag für die Open-Suse-Mailingliste geschrieben. Stattdessen gibt es die Treiber, die nicht der GPL entsprechen, nach derzeitiger Planung in separaten RPM-Paketen zum Download. Grund für den Verzicht ist laut Jäger die Sorge der Kernel-Entwickler, mit den integrierten proprietären Treibern gegen das Copyright der jeweiligen Hersteller zu verstoßen. Novell respektiere diese Sorge, so Jäger. Auch von Fritzbox-Hersteller AVM gibt es eine Mitteilung, die Linux-Treiber betreffend. Ein Kernel-Patch, der die Einbindung proprietärer USB-Treiber verhindert, stelle das weitere Engagement von AVM bei Linux-Treibern in Frage, warnt Sven Schmidt von AVM auf der Open-Suse-Liste (http://lists.opensuse.org/archive/opensuse-factory/2006-Feb/0023.html). Für den Suse-Benutzer wirft die Novell-Entscheidung ein Henne-Ei-Problem auf: Wie komme ich an den AVM-Treiber für die Installation des (DSL-)Modems, wenn ich mangels Treiber keinen Internet-Zugang habe? |
| Datensilo für alle |
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Bei der Computer-Messe CeBIT in Hannover (9. bis 15. März) stellt Speicherspezialist Trekstor ein neues Mitglied seiner externen Festplattenfamilie Datastation vor. Über ein Netzwerkkabel angeschlossen, dient die "Datastation z.ul" zum Beispiel im Heimnetzwerk als zentraler Speicherort für Daten, das soll unter Windows, Mac OS und Linux gleichermaßen funktionieren. Wird eine Platte zu klein, lassen sich die Datastationen per Knopfdruck, wie der Hersteller verspricht, zum RAID verbinden. Die Platte (Abbildung 1) hat eine von Ximeta entwickelte Technologie namens NDAS (Network Direct Attached Storage) integriert. Wer die Netzwerkeinbindung nutzen will, muss für jeden teilnehmenden PC die mitgelieferten Treiber installieren. Für die übliche Methode, eine externe Festplatte via USB anzuschließen, bringt die Platte ebenfalls einen Port mit. Die Kapazitäten reichen von 80 bis 400 GByte. In der kleinsten Ausführung (80 GByte) kostet der Datenspeicher 120 Euro. Abb. 1: Tischplatte: Die externe Festplatte von Trekstor hängt bei Bedarf platzsparend unterm Schreibtisch. |
| Songbird -- Browser-Player-Mix |
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Wer im Web surft, um Musiktitel auf Download-Seiten zu suchen, muss zum Probehören umständlich eine Player-Software starten. Mit Songbird ist das nicht nötig, der Player hat zum Surfen die Rendering-Engine des Firefox-Browsers integriert und spielt Online-Musik direkt ab. Daneben fungiert Songbird (Abbildung 2) als herkömmlicher Player, der Musik in den Formaten MP3, Ogg Vorbis, Flac, AAC und WMA abspielt. Zur Steuerung stehen die üblichen Funktionen wie Play, Stop, Pause, Shuffle zur Verfügung. Nur noch ein paar Wochen müssen sich Linux-Benutzer trösten, bis es den Musik-Player auch als Linux-Version gibt. Zumindest versprechen die Entwickler das im Fahrplan http://www.songbirdnest.com/development/roadmap für Songbird. Mac-Benutzer dürfen dann ebenfalls zugreifen. Die erste Preview-Version zum Download ist allerdings Windows-Anwendern vorbehalten. Abb. 2: Songbird ist ein Musik-Player-Browser der an Apples iTunes erinnert. |
| Videorekorder auf Live-CD |
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MythTV-Entwickler Cecil Watson hat seinen digitalen Videorekorder auf eine Live-CD gepackt. Als Knoppmyth (http://www.knoppmythwiki.org) -- ein Konstrukt aus Knoppix und Myth -- vereinfacht die Live-CD mit einer fertig konfigurierten MythTV-Installation das Leben der Benutzer. Neben der eigentlichen Videorekorder-Anwendung birgt das System (Abbildung 3) noch Programme für den Einsatz als MP3-Jukebox sowie als Spielekonsole. Watson hat zudem Treiber für aktuelle Karten mit Hardware-Decoder integriert, Knoppmyth dürfte damit auch auf Computern mit schwacher CPU, aber einer voll ausgestatteten Videograbber-Karte ordentlich laufen. Wem der Umfang nicht reicht, der installiert mittels Apt Pakete aus dem Debian-Repository nach. Auch die Installation auf der Festplatte erlaubt das Live-System. Abb. 3: Wer sich das Einrichten des digitalen Videorekorders Myth-TV nicht zutraut, greift zum Live-System. |
| Scribus auf der Open-Source-CD |
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Mit zehn neuen Programmen, darunter die Desktop-Publishing-Anwendung Scribus, wartet die Open-Source-CD auf. Die Sammlung freier Software für Windows-Rechner umfasst damit 200 Anwendungen. Daneben sorgen 42 Updates für den neuesten Versionsstand des Fundus. Wer die Scheibe mit der Sammlung haben will, bestellt sie bei http://www.opensource-cd.de oder lädt sich das ISO-Image herunter und brennt es anschließend auf CD. Für das Herunterladen des 684 MByte großen Image ist ein Breitbandanschluss von Vorteil. Auf der Download-Seite (http://www.opensource-cd.de/download.htm) sind diverse Server und eine Anleitung (PDF) für das Brennen der ISO-Datei verlinkt. Bei Bestellung ist die Standardausgabe für rund 8,50 Euro inklusive Versand zu haben. Vorteil bei der bestellung: Die Büro-Suite Open Office ist enthalten, die auf dem ISO-Image aus Platzgründen fehlt. |
| Windows-Emulation mit besserem Browser-Support |
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Wer nicht auf Windows-Applikationen verzichten kann oder will, kommt unter Linux früher oder später mit dem Windows-Emulator Wine (http://www.winehq.org) in Kontakt. Die aktuelle Release, die voraussichtlich auch in den kommenden Versionen der Distributionen enthalten ist, verspricht einen Schub nach vorne bei der Unterstützung von Browsern sowie eine leichtere Konfiguration durch ein verbessertes Frontend. Laut Entwickler tritt die Arbeit an der Software in eine entscheidende Phase, in der sich die Developer nicht mehr so sehr mit den Grundlagen als vielmehr mit konkreten Anwendungen auseinandersetzen. Erstes sichtbares Zeichen dafür ist ein Notepad-Klone, der sich allerdings noch in einem experimentellen Stadium befindet. Das Wine-Projekt beschäftigt sich mit dem Programmieren von Schnittstellen, auf die native Windows-Software unter Linux aufsetzt. Damit ermöglicht es beispielsweise den Betrieb von Microsoft-Office-Anwendungen oder dem Internet Explorer auf einem Linux-System ohne parallele Windows-Installation. |
| Opera 9 im Vorschaumodus |
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Eine Technology Preview 2 zeigt weitere Features des kommende Release 9 des Browsers Opera http://www.opera.com. Dazu zählen Bittorrent-Unterstützung und ein Content-Blocker. Um mit letzterem Inhalte auszublenden, reicht ein einfachers Markieren nach einem Klick auf das entsprechende Kontextmenü. Ein Minibild mit kurzer Beschreiberung erleichtert die Navigation bei mehreren geeöffneten Tabs. Unter dem Mauszeiger erscheint das Bildchen, wenn dieser über einem Tab verweilt. Eingeblendet sind dann Informationen wie Titel der Seite, URL und Mime-Type. Mittels der interaktiven Webtechnologie Ajax kommen bei Opera (Abbildung 4) kleine Helferlein -- Widgets -- ins Spiel, die beispielweise RSS-Feeds abrufen und die Uhrzeit in Form von Digital- oder Analoguhr einblenden. Abb. 4: Opera stellt auf seiner Webseite kleine Ajax-Widgets bereit, die den Browser um kleine Spielereien erweitern. |
| Newsticker |
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Zimbra Collaboration Suite: Die Groupware-Lösung ist in Version 3.0 erschienen. Neben Grundfunktionen wie E-Mail und Kalender sind Spam- und Virenfilter, RSS-Feeds sowie eine integrierte Suchfunktion an Bord. Zimbra 3.0 ist als Open-Source-Edition kostenlos zum Download (http://www.zimbra.com/community/downloads.php) verfügbar. Fertige Pakete für Suse Linux 10.0 und weitere Distributionen sind vorhanden. WP Clipart: Mit einer geballten Ladung freier Cliparts wartet das Programm auf. Es enthält unter anderem einen Betrachter für die Cliparts und einen Editor. In der neuen Version 1.5 sind jede Menge Bilder dazugekommen. WP Clipart ist für Linux und Windows erhältlich (http://www.wpclipart.com/index.html). K3b: Das CD-/DVD-Brennprogramm hat mit der Ausgabe 0.12.12 weniger Fehler als in der vorherigen Version. Unter anderem haben die Entwickler sich Problemen beim Brennen von ISO-Images angenommen. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage des Projekts, http://www.k3b.org. Su-per Doku: Wer sich zu den Anhängern der Sudoku-Zahlen-Puzzles zählt, findet in Su-per Doku 2.0 eine Anlaufstation. Das Spiel erzeugt seine eigenen Puzzles und ist unter anderem als Version für KDE zum Download verfügbar (http://liquidweather.net/other_themes/superdoku.html). Firefox und Thunderbird: Die beiden populären Mozilla-Produkte haben einen Fahrplan für die nächsten Releases verpasst bekommen. Browser und Mail-Client sind demnach in der Version 1.5.0.2 Anfang April zu haben. Neue Features gibt es nicht, dafür aber Fehlerkorrekturen. Opera: Der Web-Browser hat sich in Version 8.5.2 einer Fehlerkur unterzogen. Bis Redaktionsschluss war nur eine englische Version für Linux-Benutzer erhältlich (http://www.opera.com). Das Multiplayer-Game Nexuiz (http://www.nexuiz.com) eröffnet dem Spieler mit der aktuellen Version 1.5 eine neue optische Vielfalt: Neben aktualisierten Bitmaps für die virtuellen Figuren verbesserten die Entwickler auch die Algorithmen zum Berechnen des Lichteinfalls und der Schatten, so dass die Szenen nun realistischer erscheinen. (Ulrich Bantle/Andreas Bohle/agr/uba) |
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Last modified: 2007-04-05 11:24
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