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von Heike Jurzik
Wer anstelle von Adept Synaptic als Paket-Manager einsetzt, muss nicht auf die Aktualisierungen des Service Kits verzichten. Führen Sie, wie auf der Heft-DVD und im Artikel auf Seite 18 beschrieben, das Skript kubuntuinstall.sh aus und verneinen Sie die Frage
Moechten Sie den Adept Paket-Manager direkt starten? <ja|nein>
Die Konfiguration der Paketquellen hat das Skript richtig angepasst, wie ein Blick in die Datei /etc/apt/sources.list verrät (Abbildung 1). Alle anderen Quellen werden deaktiviert, was Sie am Kommentarzeichen (#) am Zeilenanfang erkennen. Die beiden Quellen für Aktualisierungen (breezy-updates) und Sicherheits-Updates (breezy-security) sind hingegen aktiv.
Starten Sie anschließend Synaptic (z. B. über [Alt-F2] und Eingabe von gksudo synaptic) und authentifizieren Sie sich durch Eingabe Ihres (eigenen) Kennworts. (Ein Root-Passwort kennt Kubuntu ja nicht.) Wenn Sie im linken Bereich auf Installiert (aktualisierbar) klicken, sehen Sie in der rechten Fensterhälfte alle Pakete, für die es auf der Heft-DVD neue Versionen gibt.
Einzelne Pakete bringen Sie auf den neusten Stand, indem Sie den Eintrag mit der rechten Maustaste anklicken und aus dem Kontextmenü Zum Aktualisieren vormerken wählen; per Klick auf die Schaltfläche Aktualisierungen vormerken in der Werkzeugleiste spielen Sie alle verfügbaren Updates in einem Rutsch ein.
Bestätigen Sie die anschließende Abfrage über den Button Vormerken und stoßen Sie das Update per Klick auf Anwenden an. Wenn Sie im Dialog Änderungen anwenden auf Terminal klicken, sehen Sie, was Ihr System im Hintergrund erledigt (Abbildung 2).
Das Skript der Heft-DVD kommentiert Einträge in der Datei /etc/apt/sources.list aus. Um die Originaleinstellungen der Paketquellen-Liste wiederherzustellen, klicken Sie in Synaptic im Menü Einstellungen auf Paketquellen. Zeigt der Dialog lediglich die beiden EasyLinux-Quellen an, öffnen Sie über den Button Einstellungen ein weiteres Fenster, in dem Sie ein Häkchen in die Checkbox Deaktivierte Paketquellen anzeigen setzen.
Anschließend tauchen auch die auskommentierten Einträge wieder auf, und Sie können diese mit Klicks in die einzelnen Checkboxen wieder aktivieren. Die EasyLinux-DVD können Sie entweder deaktivieren oder über die Schaltfläche Entfernen ganz aus der Liste streichen.
Es kann vorkommen, dass der Paket-Manager Adept beim Start des Repository-Managers (Menü Adept / Manage Repositories) ans Ende des Heft-DVD-Eintrags ein Sonderzeichen anhängt und beim anschließenden Versuch, weitere Pakete zu installieren, abstürzt. Sie beheben das Problem, indem Sie den Eintrag der EasyLinux-Quelle mit der linken Maustaste doppelklicken und das überflüssige Zeichen entfernen. Speichern Sie die Änderungen, und alles sollte wieder wie gewohnt laufen.
Werden Sie zum Kammerjäger -- auf den Web-Seiten von The Launchpad [1] finden Ubuntu-Entwickler und -Benutzer ein Portal mit Informationen zu Updates, Erweiterungen, dem Internationalisierungsfortschritt, ein Bugtracking-System und vieles mehr. Gut sortiert nach den einzelnen Ubuntu-Versionen und -Komponenten können alle, die des Englischen mächtig sind, mitarbeiten.
Fehler (englisch "Bugs") zu sämtlichen Ubuntu-Versionen listet die Website beispielsweise unter [2] auf -- in dieser Datenbank finden Sie nach verschiedenen Kriterien sortiert Fehlermeldungen, Lösungsvorschläge und Hinweise auf Bugfixes; eine Suchfunktion gibt es ebenfalls (Abbildung 3). Um selbst Fehler zu melden, registrieren Sie sich und geben danach eine möglichst detaillierte Fehlerbeschreibung in englischer Sprache ein.
Eine weitere Möglichkeit, etwas an die Gemeinschaft zurückzugeben, ist das Veröffentlichen eigener Tipps und Anleitungen. Sie haben ein kniffeliges Problem gelöst? Sie kennen sich gut in einem bestimmten Fachgebiet aus? Teilen Sie das Wissen doch einfach mit anderen und helfen so anderen Anfängern bei den ersten Schritten. Wie die Betreiber des UbuntuUsers-Wikis mitteilen [3], werden Autoren gesucht.
Auch die beliebte Live-Distribution hat eine Web-Seite, auf der die verschiedenen Fehlermeldungen zu den einzelnen Knoppix-Versionen, zur eingesetzten Software des Online-Forums, dem Knoppix-Installer usw. verwaltet werden. Das Wiki unter [4] bietet darüber hinaus eine Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge (Requests for Enhancements) zu machen. Wer hier etwas eintragen möchte, sollte sich registrieren und darüber hinaus in englischer Sprache schreiben können.
Im Schwerpunkt der letzten Ausgabe haben wir u. a. die kommerziellen PC-Emulatoren VMware und Parallels vorgestellt. Eine freie Alternative ist Qemu [5,6]. Mit den folgenden Schritten "booten" Sie eine Knoppix-Live-CD unter Ubuntu:
qemu -cdrom /dev/hdd
qemu -cdrom KNOPPIX_V4.0.2CD-2005-09-23-DE.iso
Qemu boote nicht nur die Linux-Live-CD -- welche anderen Betriebssysteme der PC-Emulator unterstützt, verrät die Website des Projekts [5] im Bereich Supported OSes (unterstützte Betriebssysteme). (hge)
| Infos |
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[1] The Launchpad: https://launchpad.net/
[2] Ubuntu-Bugs: https://launchpad.net/distros/ubuntu/+bugs [3] Das UbuntuUsers-Team bittet um Mitarbeit: http://wiki.ubuntuusers.de/Verwaltung/Autor_gesucht [4] Knoppix-Wiki zur Verwaltung von Bugs: http://www.knoppix.net/wiki/Bugs [5] QEMU-Website: http://fabrice.bellard.free.fr/qemu/ [6] QEMU-Artikel: Oliver Frommel, "Computer ohne Chips -- PCs mit Qemu emulieren", EasyLinux 05/2005, S. 32 ff. |
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Last modified: 2007-04-05 11:24
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