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[04/2006] Vielen Dank für den Seamonkey-Artikel in der letzten Ausgabe. Ich bin froh darüber, dass nicht nur immer über Firefox und Thunderbird berichtet wird -- nicht umsonst war Mozilla (und sein Vorgänger Netscape Communicator) so erfolgreich.
Eine winzige Kleinigkeit ist mir aufgefallen, Sie schreiben im Artikel: Der Browser bietet auch dieselben Features, wie man sie von Firefox kennt.
Leider gibt es immer wieder einige Unterschiede (vor allem im Front-end, also der GUI von Firefox/Thunderbird und Seamonkey): Einiges ist da unterschiedlich gehandhabt. So kann z. B. Firefox mit RSS-Feeds umgehen, Seamonkey wird das aber wohl erst in zukünftigen Versionen können.
Das ist aber nur eine winzige Ungenauigkeit, die mein Lob an euch für den Artikel nicht trüben sollte.
Johannes Kastl
[04/2006] Sie schreiben in Ihrem Artikel "Digitaler Fernsehersatz": Digitales Fernsehen ist für Mandriva Linux 2006 anscheinend ein Fremdwort. Kaffeine 0.7, das wir von http://rpmfind.net nachinstallierten, funktionierte unter Mandriva Linux 2006 schlicht nicht mit den DVB-Karten.
Ich muss Ihnen in beiden Punkten widersprechen. Kaffeine 0.7-6 liegt auf offiziellen Mandriva-Servern und muss nicht über rpmfind gesucht werden. Ich betreibe auf meinem Desktop-PC Mandrake/Mandriva Linux schon seit einigen Jahren, momentan Mandriva Linux 2006 x86_64 -- die DVB-Karte ist eine Technisat Sky Star 2 TV. Kaffeine funktioniert in dieser Zusammenstellung sehr gut. Die Sendersuche/-einstellung läuft besser als bei der mitgelieferten Software für Windows; Timeshift, Timer-Aufnahme, Sofortaufnahme, EPG: Alles klappt sehr gut.
Bei den Budget-Karten gebe ich Ihnen Recht, aber die funtionieren bei fast allen Linux-Distributionen nicht ordentlich.
Nun noch ein Lob: Macht weiter so, Eure Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux sind Klasse.
Siegfried Dobbe
[04/2006] Die Diskussion um die proprietären Treiber beunruhigt mich genauso wie alle anderen Linux-Fans. Ich besitze zwar keine AVM-Geräte, kenne aber die Sorgen und Nöte eines Freundes, der sich ebenso fragt, wie er in Zukunft nach einer Aktualisierung seines Suse-Systems ins Internet gelangen soll.
Dieser Tage fand ich in einem anderen Magazin (PC-Welt Linux 2/2006) einen Artikel, der sagt, dass die fehlenden Treiber von Suse Linux 10.0 OSS kein Problem darstellen. (Im Artikel wird einfach der Suse-FTP-Server als zusätzliche YaST-Quelle eingebunden, und dort liegen dann die proprietären Pakete.) Wenn ich also mal davon ausgehe, dass alle zukünftigen Ausgaben ab Suse Linux 10.1 keine Treiber mehr liefern, was dem Stand bei Suse 10.0 OSS entsprechen würde, dann gäbe es fast keinen Grund zur Beunruhigung.
Anderseits, wenn diese Behauptung stimmt (oder stimmen würde), dann wäre man doch früher oder später in einem Forum bereits auf diese Lösung gestoßen.
EasyLinux: Der Tipp im PC-Welt-Artikel bezieht sich auf Suse Linux 10.0 OSS -- da greift ja noch nicht die neue Policy von Suse. Der Unterschied ist:
Es wird aber immer noch direkt bei AVM Treiber für die neuen Suse-Versionen geben. Schwieriger wird es dadurch dennoch: Bei Suse Linux 10.0 OSS können Sie die Installationsquelle in YaST einbinden und darüber die Treiber bequem nachinstallieren. Bei Version 10.1 wird das eventuell nicht mehr möglich sein, Sie müssen dann die Treiber vom AVM-Server runterladen und selbst einspielen. (Möglich ist natürlich auch, dass die Hardware-Hersteller eigene YaST-Installationsquellen anbieten. Das wird man erst in einigen Wochen bis Monaten wissen.)
Wir werden aber auch ein EasyLinux Starter Kit mit Suse Linux 10.1 OSS anbieten, das aller Voraussicht nach wieder die AVM-Treiber (und andere Zusatzpakete, z. B. Nvidia- und WLAN-Treiber) enthalten wird. (hge)
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Last modified: 2007-04-05 11:24
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