![]() |
|
||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||
| Fedora Core 5 |
|
Mit aufpoliertem Logo und der brandneuen Gnome-Version 2.14 erschien Ende März Fedora Core 5 (http://fedora.redhat.com). Erstmals sind Programme mit an Bord, die das Framework Mono benutzen, darunter das Fotoalbum F-Spot und die Desktop-Suche Beagle. Andere Anwendungen erfuhren ein Update, beispielsweise Firefox auf Version 1.5 und Open Office auf 2.0.2. Zur übersichtlichen Software-Installation dient das neue grafische Frontend Pirut (Abbildung 6), das auf dem Paketmanager Yum aufsetzt. Derzeit arbeitet die verwendete Version des Linux-Kernels 2.6.15 nicht mit dem Modul für Nvidia-Grafikkarten zusammen. Laut der Fedora-Test-Mailingliste planen die Entwickler, dieses Problem mit dem ersten Update für Fedore Core 5 zu beheben. Abb. 6: Fedore Core 5 mit frischem Design und Pirut, der neuen Oberfläche für die Paketverwaltung. |
| Mandriva-Live-CD mit Installations-Assistent |
|
Mandriva hat mit Mandriva Linux One 2006 eine Live-CD entwickelt, die sich optional aus dem laufenden System heraus auf die Festplatte installieren lässt. Ein auf dem Desktop des Live-Systems verlinkter Helfer erledigt die Installation per Klick. Standardmäßig ist dafür eine Dual-Boot-Konfiguration vorgesehen. Dem beschränkten Platz auf einer CD zollt die Live-Ausgabe Tribut, indem der Hersteller nur die wichtigsten Software-Pakete für die üblichen Anwendungsbereiche Internet, Büro und Multimedia aufgespielt hat. Zudem gilt es, die geeignete Sprachversion aus vier verschiedenen CD-Ausgaben auszuwählen, die jeweils einen Teil der rund 70 unterstützten Sprachen enthalten. In den Genuss der Live-Installations-Kombination kommen zuerst Mitglieder des Mandriva-Clubs, eine öffentlich zugängliche Ausgabe soll demnächst folgen. |
| Verspätung bei Ubuntu und Suse |
|
Ubuntu-Förderer Mark Shuttleworth hat der kommenden Release 6.04 (Dapper Drake) mit Zustimmung des Teams eine verlängerte Entwicklungsphase verordnet, obwohl der Zeitplan mit einer Veröffentlichung im April nicht in Gefahr war. Der Grund: Erstmals lässt Ubuntu einer Distribution fünf Jahre Support angedeihen, was vor allem für den Einsatz in Firmen wichtig ist. Eine genaue Prüfung der Release -- nebst Feintuning -- schien Shuttleworth wegen der langen Pflegezeit angemessen. Der Juni gilt nun als neuer Starttermin. Mit Verzögerungen ist auch bei Suse Linux 10.1 zu rechnen. Novell macht für eine Verlegung der Release von März auf Mitte April ebenfalls Feinschliff verantwortlich, aber auch die aufwendige Integration neuer Funktionen wie der Virtualisierungstechnologie Xen. Für die nächste Release Suse Linux 10.2 gilt schon von vornherein eine längere Entwicklungsphase: Frühestens zum Jahreswechsel 2006/2007 ist damit zu rechnen. |
| Ausblick auf Firefox 2.0 |
|
Auf dem FTP-Server von Mozilla ist eine erste Vorabversion von Firefox 2.0 zum Download zu finden. Die Alpha-Version (http://www.mozilla.org/projects/bonecho/releases/2.0a1.html) bietet einen Ausblick auf einige Neuerungen im Browser, ist aber nur für experimentierfreudige Tester und nicht für den Einsatz in Produktivumgebungen gedacht. Das komplette Liste an Neuerungen im Browser dürfte erst zum Start der Betatests integriert sein. Eine sichtbare Änderung ist ein Icon in der Ecke jedes Browser-Tabs, das zum Schließen dient. Ein neues Icon ziert auch die Lesezeichenleiste (Abbildung 3): Ein Klick darauf aktiviert den kombinierten Manager für Lesezeichen und besuchte Web-Seiten, der ebenfalls neu ist, Places heißt und mit einer SQLite-Datenbank verknüpft ist (http://wiki.mozilla.org/Places). Nach den derzeitigen Planungen folgt der ersten Alpha-Version eine weitere, bevor der Beta-Test mit nochmals mindestens zwei Ausgaben beginnt. Einen Termin für den fertigen Browser hat Mozilla nicht genannt. Abb. 3: Alpha-Version "Bon Echo" von Firefox 2.0: Neu sind Icons zum Schließen der Tabs und ein Icon in der Lesezeichenleiste. |
| Kleiner Fritz -- AVM zeigt Handgerät |
|
Die Fritz-Produkte von AVM bekommen Zuwachs durch Fritz-Mini. Das Gerät, das entfernt an den iPod erinnert, dient als schnurloses Telefon, Musik-Player und RSS-Empfänger in einem. Als Basistation dient immer eine Fritzbox, die den drahtlosen Kontakt zu Web, VoIP und PC herstellt. Ein USB-Anschluss ist für den Datentransfer ebenfalls vorhanden. Als Telefon eingesetzt beherrscht Mini (Abbildung 4) sowohl VoIP als auch Festnetzanrufe und bietet die ISDN-Funktionen Rufumleitung, Anklopfen, Makeln und Dreierkonferenz an. In seiner Funktion als Musik-Player spielt das Gerät Web-Radios, Podcasts und Musiksammlungen vom PC ab und hält dafür zusätzlich einen Stereoausgang für Kopfhörer bereit. Wer sich gerne über neue E-Mails, Wetterprognosen, Börsennachrichten oder Sportmeldungen informieren lässt, nutzt die RSS-Tauglichkeit des Fritz-Mini. Zur Darstellung dient ein hochauflösendes Farbdisplay. Bis zum dritten Quartal 2006 müssen sich Interessenten gedulden, dann kommt das Gerät auf den Markt. Den Preis hat AVM noch nicht festgelegt. Abb. 4: Handliches von AVM -- Fritz-Mini vereint Telefon, Musik-Player und RSS-Empfänger. |
| Rollei MC1 -- Multimedia für die gute Stube |
|
Filme, Fernsehen, Musik und Fotos zählen zu den Spezialitäten der Linux-Box Rollei MC1 (Abbildung 5). Der ansonsten für hochwertige Kameras und Zubehör bekannte Hersteller hat einen Ausflug in die Multimedia-Welt gemacht. Wie gewohnt adressiert Rollei den anspruchsvollen Benutzer, der bereit ist, für die Kombination aus DVD-Double-Layer-Player/-Rekorder, Radio, DVB-S-Empfänger und Festplattenrekorder rund 2000 Euro auszugeben. Ein Mail-Client und ein für PAL-Auflösung optimierter Browser runden das Spektrum ab. Im Hifi-Regal-tauglichen Gehäuse (428x418x128 mm, 7 kg) werkeln eine 64-Bit-CPU mit einer auf Geräuscharmut optimierten Kühlung, ein Linux-System auf Basis von Kernel 2.6 und eine 250-GByte-Festplatte. Das System steuert der Benutzer komplett über eine Fernbedienung mit integriertem Keyboard. Das üppige rückwärtige Angebot an Anschlüssen umfasst unter anderem Surround-Sound, SPDIF, S-Video und DVI. Das MC1 ist HDTV-tauglich und zählt zu den weiteren unterstützten Medien und Videoformaten DVD, SVCD, VCD, MPEG4, DivX, XviD und AVI. Ähnlich komplett sind die Audio-Codecs vertreten, Ogg Vorbis fehlt allerdings in der Feature-Liste (http://www.rollei.de/cct/files/rollei/data/Db%20MC1_DE_6.3.pdf). Abb. 5: Hat es in sich -- die Multimedia-Box MC1 von Rollei. |
| Newsticker |
|
LIMP 2.2: Linux Multimedia Player (LIMP) ist eine Live-CD, die XMMS und Mplayer enthält. Sie kann eine große Zahl Audio- und Video-Formate wiedergeben, darunter Realaudio, MP3 und WAV sowie MPEG 1 und 2, DivX, WMV und Quicktime. Per Samba greift LIMP auch auf Windows-Shares im Netzwerk zu. Die Version 2.2 enthält aktuelle Treiber für Nvidia-Grafikkarten. Das CD-Image ist nur rund 30 MByte groß und steht unter http://limp-vkk-ver1.sourceforge.net/ zum Download bereit. TinyMCE 2.0.5: Für Blogs und ähnliche Web-Anwendungen ist dieser WYSIWYG-Editor gedacht, der in Javascript geschrieben ist. Damit bearbeiten und formatieren Anwender ihre Eingaben im Browser. Die neue Version behebt einige Bugs und bringt neue Optionen für XHTML mit (http://tinymce.moxiecode.com). Recovery Is Possible 15.0: Das Linux-System Recovery Is Possible (RIP) bootet von CD oder USB-Stick. Es enthält Werkzeuge zur Systemrettung und unterstützt eine Vielfalt von Dateisystemen, beispielsweise Reiser4, Ext2/3, VFAT sowie XFS und JFS. In der neuen Release haben die Entwickler die Versionen von Kernel und Programmen aktualisiert. Das rund 32 MByte große Image gibt es unter http://www.tux.org/pub/people/kent-robotti/looplinux/rip/. Beesoft Commander 2.17: Der Beesoft Commander (http://www.beesoft.org/bsc.html) ist ein Dateimanager mit zwei Fenstern, der sich an das Windows-Programm Norton Commander anlehnt. Die neue Version bietet dem Anwender zwei Modi bei der Dateiauswahl: im Stil von KDE oder wie beim Vorbild von Norton. Wine 0.9.10: Wine (http://www.winehq.org) stellt für Windows-Programme nötige Voraussetzungen unter Linux zur Verfügung. Damit lassen sich Microsoft Office und andere Windows-Anwendungen unter dem freien Betriebssystem benutzen. Für die aktuelle Version haben die Entwickler den Audiotreiber und die Komponente zur HTML-Darstellung verbessert. |
(Ulrich Bantle/Mathias Huber/uba)
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links" nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedruckten Fassung entsprechen.
Druckerfreundliche Version |
Feedback zu dieser Seite |
Datenschutz |
© 2012 Linux New Media AG |
Last modified: 2007-04-05 11:24
[Linux-Magazin]
[LinuxUser]
[Linux-Community]
[Admin-Magazin]
[Ubuntu User]
[Smart Developer]
[Linux Events]
[Linux Magazine]
[Ubuntu User]
[Admin Magazine]
[Smart Developer]
[Linux Magazine Poland]
[Linux Community Poland]
[Linux Magazine Brasil]
[Linux Magazine Spain]
[Linux Technical Review]