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Erschienen in EasyLinux 05/2006   »   Ausgabe bestellen

Pakete mit Apt und Smart verwalten

Flinke Paketverwalter

Marcel Hilzinger


Ein zentraler Unterschied zwischen Suse, Mandriva und Ubuntu Linux besteht in der Art der Software-Verwaltung. Dieser Artikel stellt Ihnen Apt und Smart vor, zwei alternative Programme für die Paketverwaltung unter Suse und Mandriva Linux.

In den Anfängen gab es Linux nur über das Internet. Dann kamen die ersten Distributoren und verkauften Linux auf einer Handvoll Floppies. Aus den Disketten wurden CDs, aus den CDs DVDs. Doch Linux ist immer noch ein Kind des Internet, und in letzter Zeit nimmt die Anzahl der Pakete, die es nur im Internet gibt, wieder deutlich zu.

Eine einzige Distribution blieb dem Internet stets treu: Debian GNU/Linux. Debian Linux hat deshalb mit Apt auch ein Paketverwaltungssystem entwickelt, über das sich Programme einfach via Netz installieren lassen. Als Debian-basierte Distribution nutzt auch Ubuntu Linux dieses System.

Apt für Suse

Mit Apt4rpm [1] beziehungsweise Apt4suse [2] steht Apt seit einiger Zeit auch Benutzern von Suse Linux zur Verfügung. Für Suse Linux 9.3 finden Sie das Programm auf der Heft-CD. Bei Suse Linux 10.0 ist Apt mit dabei, allerdings müssen Sie noch die Pakete apt, apt-libs und synaptic von der DVD nachinstallieren. Starten Sie dazu YaST über [Alt-F2] und den Befehl kdesu yast2 und wählen Sie das Modul Software / Software installieren oder löschen. Suchen Sie nach apt und markieren Sie dann die drei genannten Pakete für die Installation. Möchten Sie Apt aktiv benutzen, sollten Sie über eine schnelle Internet-Verbindung oder eine Flatrate verfügen.


Flatrate: Streng genommen ein Tarif, der weder Zeit- noch Volumenbeschränkung enthält. In Wirklichkeit bewerben aber viele Internet-Provider Tarife als Flatrate, die lediglich keine Zeitbeschränkung aufweisen.

Apt verwaltet verschiedene Software-Quellen, so genannte Repositories. In einem Repository befinden sich normalerweise Pakete, die zusammengehören. So gibt es ein Repository für die Pakete, die das Hauptsystem von Suse Linux ausmachen, eines für Updates, eines für KDE, eines für Multimedia-Pakete und viele weitere. Die Liste dieser Paketquellen entnimmt das Apt-Programm der Datei /etc/apt/sources.list. Eine umfangreiche Beispieldatei für Suse Linux 9.3 finden Sie auf der Heft-CD. Bewährt hat sich für Suse Linux 9.3 und 10.0 die Zusammenstellung im Kasten "Beispieldatei: sources.list". Eine kurze Erklärung zu einigen wichtigen Repositories finden Sie in der Tabelle "Apt-Repositories für Suse".

Beispieldatei: sources.list

rpm ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/ SuSE/10.0-i386 base
rpm ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/ SuSE/10.0-i386 extra
rpm ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/ SuSE/10.0-i386 kde
rpm ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/ SuSE/10.0-i386 security
rpm ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/ SuSE/10.0-i386 update
rpm ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/ SuSE/10.0-i386 packman-i686
rpm ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/ SuSE/10.0-i386 packman
rpm ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/ SuSE/10.0-i386 suser-guru

Apt-Repositories für Suse
RepositoryErklärung
baseFreie Pakete, die sich normalerweise auch auf der Suse-DVD befinden.
extraNicht-freie Pakete, die sich nur auf der Kaufversion befinden (nicht OSS).
securitySicherheitsrelevante Updates.
updateFehlerbereinigungen.
javaDie Java-Runtime-Umgebung.
kdeDie offiziellen KDE-Updates von Suse.
gnomeDie offiziellen Gnome-Updates von Suse.
usr-local-binInoffizielle Gnome-Updates und sehr viele Gnome-Programme, die nicht Teil von Suse Linux sind.
mozillaDie neuesten Versionen von Firefox und Thunderbird.
openoffice.orgDie neuesten Versionen von OpenOffice.
packman-i686Sehr, sehr viele Multimedia-Pakete.
suser-guruSehr, sehr viele Multimedia-Pakete.
jacklabAudioprogramme.
rpmkeysDigitale Schlüssel der Paketbauer. Wichtig, um die Herkunft der Pakete überprüfen zu können.

Das Repository base enthält die Pakete, die sich normalerweise auch auf der Suse-DVD befinden. Möchten Sie also so wenig wie möglich über das Internet herunterladen, setzen Sie vor diese Zeile ein Rautezeichen (#). Um die Paketquellenliste zu ändern, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Starten Sie den Editor Kate als Root über [Alt-F2] und den Befehl kdesu kate.
  1. Öffnen Sie die Datei /etc/apt/sources.list.
  1. Fügen Sie die gewünschten Repositories ein. Im Zweifelsfall gilt: Weniger ist mehr.
  1. Setzen Sie vor bestehende Repositories, die Sie nicht möchten, ein Rautezeichen.
  1. Speichern Sie die Datei.

Apt überprüft in der Grundeinstellung bei allen Paketen die Herkunft über eine digitale Signatur. Da jedoch nicht alle Pakete signiert sind, führt dies manchmal zu Fehlern, und Apt weigert sich dann, weitere Pakete zu installieren. Um diesem Problem vorzubeugen, öffnen Sie ebenfalls in Kate die Datei /etc/apt/apt.conf.d/gpg-checker.conf und ändern den Eintrag GPG::Check true zu

GPG::Check false

Allerdings sollten Sie dann nur Pakete aus vertrauenswürdigen Quellen (siehe Beispieldatei) installieren.

Apt geht's

Nach diesen Eingriffen von Hand ist Apt einsatzbereit, und Sie können jetzt über [Alt-F2] und den Befehl kdesu synaptic den grafischen Paket-Manager Synaptic starten. Das Programm lädt beim Start für jede eingerichtete Quelle eine Liste der veränderten Pakete herunter. Dieser Vorgang dauert beim ersten Start sehr lang, da ja sämtliche Pakete neu sind. Warten Sie deshalb, bis das Programm sich kooperativ zeigt und der Fortschrittsbalken in der rechten unteren Festerhälfte 100 % erreicht hat.

Synaptic ist ein Gnome-Programm. Sein Aussehen unterscheidet sich deshalb leicht von den gewohnten KDE-Anwendungen. Stört Sie das, finden Sie auf der Heft-CD auch Kynaptic, ein KDE-Frontend für das Paketverwaltungssystem Apt. Da es gegenüber Synaptic einen leicht geringeren Funktionsumfang aufweist, beschränkt sich dieser Artikel auf Synaptic.

In der Grundeinstellung zeigt Synaptic in der linken Fensterhälfte die RPM-Paketgruppen und im rechten Fenster eine Liste sämtlicher verfügbarer Pakete an (Abbildung 1). Installierte Pakete kennzeichnet das Programm mit einer grünen Checkbox, installierbare mit einem weißen Viereck. Bei Programmen, die zwar installiert sind, von denen aber eine aktuellere Version zur Verfügung steht, zeigt Synaptic zusätzlich zum grünen Viereck einen gelben Stern an.

Abb. 1: Der Paket-Manager Synaptic unter Suse Linux 9.3.

Um ein Paket aufzufrischen, zu installieren oder zu entfernen, klicken Sie mit der Maus auf die Checkbox vor dem Paketnamen und wählen dann den gewünschten Menüpunkt aus. Die Abhängigkeit von anderen Paketen löst das Programm automatisch auf. Sobald Sie Pakete ausgewählt haben, sehen Sie in der Statuszeile am unteren Fensterrand, wie viel Platz diese benötigen. Nach einem Klick auf Anwenden zeigt Ihnen Synaptic nochmals sämtliche Änderungen an. Dann lädt es die Pakete zunächst aus dem Netz herunter und installiert diese anschließend auf dem Rechner. Ein ausführliches Dialogfenster zeigt Ihnen den Fortschritt der Aktion an (Abbildung 2).

Abb. 2: Während des Downloads zeigt Synaptic ein ausführliches Dialogfenster an.

Möchten Sie ein bestimmtes Paket suchen, drücken Sie [Strg-F] oder klicken auf das entsprechende Symbol. Die eingegebenen Suchbegriffe merkt sich Synaptic und zeigt diese nach einem Klick auf den Suche-Knopf in der linken unteren Fensterhälfte an. Das ist praktisch, wenn Sie von Zeit zu Zeit immer nach den gleichen Paketen suchen. Noch nützlicher ist der Knopf Status: Einmal angeklickt können Sie sich zum Beispiel sämtliche Pakete anzeigen lassen, von denen es aktuellere Versionen gibt. Wählen Sie dazu einfach den Eintrag Installiert (aktualisierbar) aus. Möchten Sie auf einen Klick sämtliche Aktualisierungen einspielen, wählen Sie Bearbeiten / Alle Aktualisierungen vormerken.

Sollten Sie von Synaptic wieder auf den Paket-Manager von YaST zurückwechseln, werden Sie merken, wie schnell Apt arbeitet. Noch schneller installieren Sie als root auf der Kommandozeile. Die zwei Befehle

apt update
apt install k3b

genügen zum Beispiel, um das Brennprogramm K3b auf den neuesten Stand zu bringen.

Smartes Mandriva

Für Mandriva Linux existiert kein Apt. Mit Urpmi benutzt Mandrivas Paket-Manager RpmDrake aber ein System, das sehr ähnlich wie Apt funktioniert. Details zu Rpmdrake lesen Sie unter [3]. Sind Sie mit RpmDrake nicht zufrieden, lohnt sich ein Blick auf Smart [4].

Smart hat den großen Vorteil, dass Sie gleichzeitig Pakete installieren und entfernen können. Da es unabhängig vom Paketformat arbeitet, funktioniert das Tool auch auf anderen Distributionen (Suse Linux, Debian, Ubuntu). Smart beherrscht zudem eine große Vielfalt an Installationsquellen (so genannte Channels).

Smart-Pakete inklusive Installationsanweisung für Mandriva Linux 2006.0 finden Sie im Download-Bereich von EasyLinux. Nach der Installation des Programms starten Sie den Smart-Paket-Manager über [Alt-F2] und den Befehl

smart-root --gui

Da nur der Systemadministrator Pakete installieren und löschen darf, müssen Sie in ersten Dialog das Root-Passwort eintippen. Wählen Sie anschließend Bearbeiten / Channel, sehen Sie bereits folgende Paketquellen:

Löschen Sie die ersten drei Einträge. Bei Cooker handelt es sich um den aktuellen Entwicklerzweig von Mandriva Linux. Das bedeutet, dass Sie hier oft auch instabile Testversionen finden, was Sie vermutlich nicht möchten. Die Quelle rpm-sys zeigt Ihnen die bereits installierten Pakete an. Diese sollten Sie nicht löschen. Um eine neue Paketquelle hinzuzufügen, klicken Sie auf Neu und wählen dann die gewünschte Quelle. Einfacher geht es aber mit Smart-urpmi, wie Sie im nächsten Abschnitt lesen können. Nach einem Klick auf Schließen liest Smart die Paketlisten der neuen Quellen ein. Dieser Vorgang dauert einige Minuten. Anschließend können Sie Pakete mit Smart installieren oder löschen.

Smart-urpmi

Auch für Smart sollten Sie über einen schnellen Internet-Anschluss oder eine Flatrate verfügen. So können Sie sämtliche Pakete über das Internet installieren. Allerdings müssen Sie zunächst die benötigten Channels anlegen. Unter [5] finden Sie dazu ein kleines Hilfsprogramm, das Ihnen die kompliziertesten Schritte abnimmt und mittels weniger Mausklicks eine Liste der Befehle anzeigt, die die nötigen Paketquellen einrichten:

  1. Öffnen Sie in einem Browser die Internet-Seite http://www.mandrivauser.de/smarturpmi/.
  1. Wählen Sie als Version den Eintrag 2006.0 aus und klicken Sie auf weiter.
  1. Wählen Sie aus den aufgelisteten Paketquellen diejenigen aus, die Sie benutzen möchten. Details zu den einzelnen Quellen finden Sie in der Tabelle "Mandriva Linux Quellen".
  1. Im nächsten Fenster (Abbildung 3) müssen Sie für jede Quelle einen Server auswählen. Smart-urpmi zeigt Ihnen den Server mit den aktuellsten Paketen zuoberst in der Liste an, so dass Sie in der Regel einfach den ersten Eintrag auswählen können. Achten Sie aber darauf, nach Möglichkeit für die Quellen main, contrib und updates den gleichen Server auszuwählen. Sie schließen dadurch das Risiko aus, dass sich auf den Servern inkonsistente Quellen befinden.
  1. Haben Sie für sämtliche Quellen einen Server ausgewählt, klicken Sie auf Paketmanager und wählen smart. Smart-urpmi kann auch für RpmDrake entsprechende Channels erstellen. Lassen Sie dazu den Eintrag auf urpmi.
  1. Anschließend klicken Sie entweder auf hdlist für eine umfangreiche Liste der Pakete und Ihrer Inhalte oder auf synthesis für eine einfache Liste mit den Paketnamen. Die Hdlist-Informationen für sämtliche Quellen umfassen mehr als 50 MByte, der Download dauert entsprechend länger.

Abb. 3: Mit Smart-urpmi wählen Sie Paketquellen bequem über den Browser.
Mandriva Linux Quellen
NameErklärung
mainDie eigentliche Distribution. Diese Pakete finden Sie in der Regel auch auf der DVD. Für die bequeme Installation ohne CD/DVD sollten Sie diese Quelle jedoch immer aufnehmen.
contribSehr viele Pakete, die zum Teil von Mandriva selbst stammen, zum Teil von Freiwilligen. Viele Zusatzpakete für KDE, deshalb zu empfehlen.
jpackageJava-Pakete, die nicht Teil der offiziellen Distribution sind. Benötigen Sie in der Regel nicht.
updatesDie Updates sind unbedingt zu empfehlen.
plf-freePLF ist die Abkürzung für Penguin Liberation Front. Sämtliche Multimedia-Pakete, Audio- und Video-Codecs. Quasi Packman für Mandriva. Für Multimedia-Fans unbedingt zu empfehlen.
plf-nonfreeWie plf-free, enthält aber nur unfreie Software, darunter auch die Windows-Codecs.
mud-freePakete der deutschen Mandriva-User-Gruppe. Gut für K3b, Firefox und Amarok.

Sie sehen nun auf der Web-Seite die Befehle, die Sie als Root in einem Terminal-Fenster eingeben müssen. Für jede Quelle zeigt Smart-urpmi eine Zeile an. Am besten speichern Sie diese Datei gleich über Datei / Seite speichern unter (Firefox) beziehungsweise Dokument / Speichern unter (Konqueror). Mit diesen Befehlen richten Sie die Quellen für den Paket-Manager ein:

  1. Öffnen Sie über [Alt-F2] und den Befehl kdesu konsole ein Terminal-Fenster mit Root-Rechten.
  1. Markieren Sie die erste Zeile mit der Maus und fügen Sie diese über einen Klick mit der mittleren Maustaste in der Konsole ein.
  1. Drücken Sie die Eingabetaste, um den Befehl auszuführen. Verlief alles korrekt, erhalten Sie keine Rückmeldung.
  1. Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 für jede Quelle.

Anschließend starten Sie den Paket-Manager über [Alt-F2] und den Befehl smart-root --gui und öffnen über Bearbeiten / Channel den Paketquellen-Editor. Hier sollten Sie nun die neuen Einträge sehen. Nach einem Klick auf Schließen aktualisiert Smart die eingetragenen Quellen. Je nach Geschwindigkeit der Internet-Verbindung dauert dieser Vorgang beim ersten Mal mehrere Minuten. Smart zeigt Ihnen dazu einen detaillierten Bericht an (Abbildung 4).

Abb. 4: Der erste Start von Smart dauert immer etwas länger, da das Programm dann alle Informationen aus dem Netz lädt.

Smart bedienen

In der Handhabung unterscheidet sich Smart nicht wesentlich von Synaptic: Zunächst markieren Sie mit der rechten Maustaste diejenigen Pakete, die Sie installieren oder auffrischen möchten, danach klicken Sie auf das Symbol mit den drei Zahnrädern, um die Änderungen anzuwenden. Für ein vollständiges Update der Distribution wählen Sie Bearbeiten / Aktualisiere alles. Smart funktioniert auch unter Suse Linux, es bietet jedoch für Heimbenutzer gegenüber Apt keine entscheidenden Vorteile. (mhi)

Infos
[1] Apt für RPM: http://apt4rpm.sourceforge.net
[2] Apt für Suse: http://linux01.gwdg.de/apt4rpm/
[3] Andrea Müller und Marcel Hilzinger, "Freie Auswahl -RPM-Pakete unter Suse und Mandrake Linux installieren": EasyLinux 11/2005, S. 30.
[4] Smart: http://www.smartpm.org
[5] Smart-Urpmi: http://www.mandrivauser.de/smarturpmi/

Auf der Heft-CD:


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