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von Elisabeth Bauer
Vorausgesetzt, Sie besitzen eine Linux-kompatible Digitalkamera, die Sie mit Hilfe von gphoto2 [1] ansprechen, ist der Zugriff auf die Bilder unter KDE denkbar einfach: Geben Sie in die Adresszeile des Konqueror camera:/ ein, präsentiert der Datei-Manager den Inhalt Ihrer Kamera und Sie können die Bilder bequem per Drag & Drop auf die Festplatte kopieren. Einen kleinen Haken hat die Sache jedoch: Öffnen Sie ein solches Bild anschließend in Gimp oder einem Dateibetrachter und wollen es mit einer geänderten Fassung überschreiben, verweigert Linux das Speichern wegen fehlender Zugriffsrechte.
Der Grund für dieses Verhalten ist, dass der Konqueror beim Kopieren der Bilder die Dateirechte so übernommen hat, wie sie auf der Kamera gesetzt waren (Abbildung 1). Um die Rechte der Dateien zu ändern, wechseln Sie im Konqueror in das Verzeichnis mit den Bildern und markieren alle mit [Strg-A]. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste in das Fenster und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü. Im Reiter Berechtigungen stellen Sie die Rechte für den Eigentümer von Lesen möglich auf Lesen & Schreiben möglich um. Nun können Sie die Bilder von der Digitalkamera in allen Linux-Bildbearbeitungsprogrammen ändern und speichern.
Für Besitzer einer Radmaus bietet der KDE-Bildbetrachter Kuickshow eine besonders praktische Funktion: Mit einer Drehung des Rads scrollen sie schnell durch alle Bilder in einem Verzeichnis. Bevorzugen Sie die Arbeit mit der Tastatur, blättern Sie mit [Bild auf] und [Bild ab] zum nächsten oder vorherigen Bild. Per Leertaste gelangen Sie von der Einbildansicht in den Dateiübersichtsmodus von Kuickshow. Welche Tastenkürzel das Programm noch kennt, erfahren Sie in der Tabelle "Shortcuts für Kuickshow".
| Tabelle 1: Shortcuts für Kuickshow | |
| Kürzel | Erklärung |
|---|---|
| [Bild auf] | Nächstes Bild anzeigen |
| [Bild ab] | Voriges Bild anzeigen |
| [+] | Vergrößern |
| [-] | Verkleinern |
| [O] | Originalgröße wiederherstellen |
| [M] | Maximieren |
| [9] | Um 90 Grad drehen |
| [8] | Um 180 Grad drehen |
| [7] | Um 270 Grad drehen |
| [/] | Vertikal kippen |
| [*] | Horizontal kippen |
| [B] | Aufhellen |
| [Umschalt-B] | Verdunkeln |
| [C] | Kontrast erhöhen |
| [Umschalt-C] | Kontrast verringern |
| [G] | Gammawert erhöhen |
| [Umschalt-G] | Gammawert verringern |
| [Eingabe] | Vollbildmodus an/aus |
| [F2] | Diashow starten |
| [P] | Diashow pausieren |
| [Leertaste] | Kuickshow-Dateiübersicht anzeigen |
Sie wollten schon immer einmal eine tibetische Schriftrolle fälschen oder Ihre Freunde in der nächsten Geburtstagseinladung mit Devanagari (Schrift, in der mehrere indische Sprachen wie Sanskrit und Hindi geschrieben werden) verblüffen? Um exotische Botschaften zu schreiben, müssen Sie nicht erst eine indische Tastaturbelegung (die KDE für indische Vielschreiber selbstverständlich auch mitliefert) installieren -- das kleine Utility KCharselect eignet sich perfekt für solche Aufgaben. Mandriva liefert das Tool standardmäßig mit, Nutzer von Suse Linux finden es im Paket kdeutils3-extra. Standardmäßig zeigt KCharselect Tabelle 0 an; dort finden Sie normale Groß- und Kleinbuchstaben und ein paar zusätzliche Zeichen.
Blättern Sie im Feld Tabelle weiter, kommen bei vielen Schriftarten exotische Zeichen zum Vorschein. So genannte Unicode-Schriftarten umfassen oft einen riesigen Vorrat an Zeichen. Eine Übersicht über alle Unicode-Zeichen finden Sie im Internet z. B. unter [2]. Nicht jede Tabelle ist jedoch in jeder Schrift komplett vorhanden. Blättern Sie deswegen ruhig noch eine Seite weiter, bevor Sie schöne Zeichen verpassen und wechseln Sie die ausgewählte Schrift. Empfehlenswert ist die mitgelieferte Lucida. Per Klick auf die Symbole stellen Sie sich Ihre Sätze zusammen. KCharselect zeigt sie unten in der Eingabezeile an, aus der Sie diese in die Zwischenablage kopieren und in anderen Programmen einfügen.
Über das Menü Bearbeiten kopieren Sie gefundene Zeichen wahlweise als UTF oder HTML in die Zwischenablage. In letzterem Fall wird der Zahlencode des Zeichens als Hexadezimalwert eingefügt. So können Sie Sonderzeichen z.B. auch in HTML-Dokumenten verwenden, die in Iso-Latin gespeichert sind.
Oft verwendete Sonderzeichen, deren Position auf der Tastatur Sie sich nicht merken können oder die Sie sogar nur über KCharselect auswählen können, halten Sie mit einem Miniprogramm in der Kontrollleiste bereit. Wählen Sie im Kontextmenü der Kontrollleiste Zur Kontrollleiste hinzufügen / Miniprogramm / Tabelle zur Zeichenauswahl. Standardmäßig zeigt das Programm deutsche Umlaute und einige Sonderzeichen an. Um ein Zeichen zu verwenden, markieren Sie es und fügen es mit einem Klick der mittleren Maustaste in einem anderen Programm ein.
Die Funktion zum Ändern der Zeichenauswahl ist im Applet ein wenig versteckt: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anfasserleiste des Miniprogramms und wählen Sie Tabelle zur Zeichenauswahl einrichten. In KCharselect stellen Sie die gewünschten Zeichen zusammen, markieren Sie in der Eingabezeile und fügen sie mit einem Klick der mittleren Maustaste im Textfeld Zeichen ein. Über Zellbreite und Zellhöhe variieren Sie die Größe der Felder.

Fast jeder Computer-Nutzer hat darüber schon einmal geflucht: Sie sind sich sicher, ein Passwort in E-Mail-Programm, Website oder ähnlichem völlig richtig eingegeben zu haben, doch Sie erhalten jedesmal einen Anmeldefehler -- solange, bis Sie feststellen, dass Sie (oder Ihre Katze) versehentlich auf die Feststelltaste gekommen sind, die alle eingegebenen Zeichen in Großbuchstaben verwandelt. Mandriva liefert für die Kontrollleiste ein Miniprogramm mit, das Sie davor warnt. Über Zur Kontrollleiste hinzufügen / Miniprogramm binden Sie das Tastaturstatus-Miniprogramm ein. Für Umschalt-, Strg-, Alt-, Windows-, AltGr-, Numlock- und Feststelltaste zeigt das Tool durch Aufleuchten an, wenn Sie die entsprechende Taste gedrückt haben. Die Einstellungen erreichen Sie über AccesX-Eigenschaften einrichten im Kontextmenü. Dort gibt es auch die Möglichkeit, Klangeffekte für die Feststell- und die Numlock-Taste zu aktivieren.

Öffnen Sie unter Suse Linux mit dem Text-Editor Kate eine in der Zeichensatzkodierung [3] ISO-Latin gespeicherte Textdatei, sehen Sie statt der deutschen Umlaute ä, ö und ü nur Leerstellen. Das liegt daran, dass Kate automatisch die Systemzeichensatzkodierung UTF-8 für alle Dokumente verwendet. Den richtigen Zeichensatz können Sie zwar im Menü einstellen, aber es ist auch möglich, diesen schon beim Start des Text-Editors anzugeben.
Das erreichen Sie mit dem Aufrufparameter --encoding gefolgt von der gewünschten Zeichensatzkodierung: Zum Öffnen eines ISO-Latin-Dokuments geben Sie in der Konsole oder einem Schnellstartfenster ([Alt-F2])
kate --encoding iso-8859-1 dateiname &
ein. Kommen in dem Dokument Euro-Zeichen vor, verwenden Sie stattdessen die Zeichensatzkodierung iso-8859-15.
Ist es Ihnen zu lästig, Textdateien aus einem Schnellstartfenster oder von der Kommandozeile aus zu öffnen, legen Sie im Konqueror mit wenigen Mausklicks einen speziellen Kontextmenüeintrag für solche Fälle an.
1. Öffnen Sie per Rechtsklick das Kontextmenü einer Textdatei und wählen Sie den Eintrag Eigenschaften.
2. Klicken Sie im Reiter Allgemein in der Zeile Typ auf das Schraubenschlüsselsymbol, um den Dialog zum Bearbeiten des Dateityps txt zu öffnen.
3. Klicken Sie unter Rangfolge auszuführender Programme auf Hinzufügen
4. Geben Sie in die Textzeile Kate-Iso (oder einen anderen, nicht benutzten Namen) ein und bestätigen Sie den Dialog mit OK. KDE aktualisiert seine Konfiguration und blendet einen Fortschrittsbalken ein.
5. In der Programmliste sehen Sie nun Ihren neuen Eintrag mit einem Programm, das nicht existiert. Markieren Sie Kate-Iso und klicken Sie auf Bearbeiten.
6. Im Reiter Programme tragen Sie im Feld Befehl das Kommando kate --encoding iso-8859-1 ein (Abbildung 5) und schließen alle Dialog mit OK.
Im Kontextmenü von Textdateien steht nun der neue Eintrag Kate-Iso, mit dem Sie Textdokumente öffnen, die im westeuropäischen Zeichensatz kodiert sind.
Niedlich ist er ja, der kleine Drache im Mond, mit dem sich KDE von Ihnen verabschiedet, wenn Sie sich abmelden. Wer sich daran satt gesehen hat und lieber ein eigenes Bild verwenden möchte, tauscht das KDE-Maskottchen namens Konqi mit den folgenden Schritten aus:
Möchten Sie den Originalzustand wiederherstellen, überschreiben Sie Ihr Bild mit der Sicherheitskopie shutdownkonq-bak.png.
Nicht nur den Abmeldedialog, sondern auch den Splashscreen, der beim KDE-Start erscheint, können Sie ändern -- sogar ganz bequem übers KDE-Kontrollzentrum. In der Rubrik Erscheinungsbild / Startbildschirm finden Sie bereits ein paar vorinstallierte Willkommensgrafiken. Weitere Startsequenzen gibt es auf der Website KDE-Look unter [4]. Ein Klick auf ein Vorschaubild führt Sie zur englischsprachigen Beschreibungsseite der Datei.
Laden Sie die Datei -- in der Regel handelt es sich um tar.gz- oder tar.bz2-Archive -- herunter. Im Kontrollzentrum klicken Sie anschließend auf Hinzufügen und wählen die heruntergeladene Datei aus. KDE übernimmt nun den Splashscreen ins Auswahlmenü. Über Test sollten Sie ausprobieren, ob die Sequenz bei Ihnen auch funktioniert. Nicht alle Splashscreens von KDE-Look arbeiten out of the box mit der Desktop-Umgebung zusammen, einige benötigen eine eigene Engine. Da diese meist nur als Quelltext zum Download bereit steht, wird aus der kleinen Spielerei für kompilier-unerfahrene Linux-Anwender eine zähe Installationsprozedur, von der wir abraten. Stoßen Sie auf eine solche Datei, erhalten Sie beim Test eine Fehlermeldung. Über Entfernen werden Sie einen nicht funktionierenden Splashscreen wieder los.
Einen eigenen Splashscreen zu gestalten, macht noch mehr Spaß: Nehmen Sie dazu Material von KDE-Look als Ausgangsbasis, ist das nicht einmal kompliziert. Für unser Beispiel benutzen wir den Splashscreen namens Linuxevolution.
Das so erzeugte Archiv aktivieren Sie im Kontrollzentrum als Splashscreen (Abbildung 8). Haben Sie nur eigene Grafiken verwendet, können Sie Ihr Werk, wie in der letzten Ausgabe von EasyLinux erklärt [5], auf die Website KDE-Look hochladen und anderen Nutzern zur Verfügung stellen.
Das Modul Verlauf ist in der Grundeinstellung von Kopete schon aktiviert und speichert bereits geführte Chats. Über Verlauf im Kontextmenü jedes Kontakts zeigen Sie diese Protokolle an.
Wenn Sie neu in einen Chat kommen, möchten Sie sich vielleicht einen kurzen Überblick verschaffen und die letzten Mitteilungen lesen. Dann sollten Sie das Modul Verlauf unter Einstellungen / Module einrichten anpassen. Schalten Sie die Option Letzte Nachrichten in neuen Chat-Fenstern anzeigen ein und wählen Sie im Bereich Chat-Verlauf die Option Anzahl anzuzeigender Nachrichten (Abbildung 9). Erscheint Ihnen die Voreinstellung zu gering, erhöhen Sie einfach die Anzahl der anzuzeigenden Nachrichten.
Mit dem Modul Hervorhebung setzen Sie bestimmte Chat-Mitteilungen von den anderen ab. Sie aktivieren es unter Einstellungen / Module einrichten. Dazu fügen Sie zunächst im Bereich Verfügbare Filter einen neuen hinzu. Ihren eigenen Filtern sollten Sie über Umbenennen neue Namen geben, damit Sie diese besser unterscheiden können.
Tragen Sie im Bereich Kriterien ein, welchen Inhalt eine Nachricht haben soll, damit Kopete sie hervorhebt. Die Option Regulärer Ausdruck sollten Sie nur wählen, wenn Sie mit dem Editor für reguläre Ausdrücke vertraut sind; dann allerdings haben Sie ein mächtiges Werkzeug an der Hand, um eine Nachricht nach beliebigen Wortzusammensetzungen oder anderen Kriterien zu durchsuchen.
Unter Aktion legen Sie schließlich fest, was mit einer Nachricht geschehen soll, auf die das Kriterium zutrifft. Kopete bietet die Optionen, die Wichtigkeit einer Nachricht zu ändern, sie farblich von anderen abzuheben oder einen Klang abzuspielen (Abbildung 10).
In der Voreinstellung präsentiert sich Kopete im Gewand des Stils Gaim. Sagt Ihnen dieses Look & Feel nicht zu, stellen Sie unter Einstellungen / Kopete einrichten / Erscheinungsbild / Chat-Fenster einen anderen Stil ein. Trifft keiner der zehn mitgelieferten Ihren Geschmack, werden Sie eventuell im Internet unter [4] fündig. Über die Schaltfläche Import laden Sie einen dort heruntergeladenen Stil.
Das äußere Erscheinungsbild von Kopete legen Dateien mit der Endung .xsl fest. Diese finden Sie unter [1] bei einem Klick auf den Link Kopete Styles. In der Mitte des Browser-Fensters sehen Sie eine Vorschau aller Stile. Um einen auf den eigenen Rechner zu kopieren, klicken Sie diesen an und auf der folgenden Seite auf Download.
Wenn Sie Glück haben, handelt es sich um einen einfachen Stil, der als xsl-Datei hinterlegt ist. Diese zeigt der Konqueror direkt im Browser-Fenster an, wenn Sie auf Download klicken (Abbildung 11). Markieren Sie dann einfach die Internet-Adresse mit der Maus, klicken Sie in der Kopete-Stilauswahl auf Import und fügen Sie die Adresse im folgenden Fenster mit einem Klick auf die mittlere Maustaste ein. Arbeiten Sie mit einer Zweitastenmaus, klicken Sie gleichzeitig auf die linke und die rechte Taste, um die Adresse einzufügen. Klicken Sie danach auf OK, damit der Stil im Auswahldialog erscheint.
Manche Stile sind auf der Internet-Seite als tar.gz-, tar.bz2- oder zip-Datei abgelegt. Wie Sie diese importieren, erfahren Sie im nächsten Tipp.
Auf der Internet-Seite http://www.kde-look.org/ gibt es zwei Arten Stilvorlagen für Kopete: einfache Stile, die nur in einer xsl-Datei beschrieben sind, und aufwendige mit Bildern, die dort gepackt zum Beispiel als tar.gz-, tar.bz2- oder zip-Dateien lagern. Die einfachen Stile importieren Sie per Copy & Paste in das Chat-Programm; mit einer Archivdatei gehen Sie anders vor.
Sobald Sie auf den Download-Link eines archivierten Kopete-Stils klicken, fragt Konqueror nach, was er mit der Datei machen soll. Entscheiden Sie sich für die Option Mit "Ark" öffnen und starten Sie so das KDE-Archivprogramm [6]. Wählen Sie nun Aktion / Entpacken und geben Sie in das Feld Entpacken nach das versteckte Verzeichnis .kde/share/apps/kopete/styles in Ihrem Home-Verzeichnis an (wie Sie versteckte Ordner in Ark sichtbar machen, steht im Tipp "Versteckte Verzeichnisse in Ark anzeigen"). Als Zu entpackende Dateien wählen Sie Alle und klicken auf OK.
In Kopete wählen Sie nun Einstellungen / Kopete einrichten / Erscheinungsbild / Chat-Fenster; der neu installierte Stil erscheint automatisch in der Auswahlliste (Abbildung 12). Markieren Sie ihn mit der Maus und klicken Sie auf OK, um Kopete den neuen Stil überzustülpen.
Clear ist ein viel genutzter Kopete-Stil, den Sie von [4] herunterladen. Leider arbeitet er nicht mit Kopete unter KDE 3.4 zusammen -- einige Bilder, Symbole und Rahmen zeigt das Programm nicht an. Das liegt daran, dass in der mitgelieferten Stilvorlage der Pfad nicht richtig gesetzt ist. Dieses Problem schaffen Sie mit einem simplen Text-Editor aus der Welt: Wählen Sie Einstellungen / Kopete einrichten / Erscheinungsbild / Chat-Fenster, klicken Sie auf den Stil Clear und dann auf die Schaltfläche Bearbeiten. Daraufhin öffnet Kopete die Datei Clear.xsl in KWrite. Falls der Text-Editor keine Zeilennummern einblendet, aktivieren Sie die Option über Ansicht / Zeilennummern anzeigen. Kommentieren Sie nun Zeile 25
<xsl:param name="appdata"/>
aus, indem Sie Kommentarzeichen an den Anfang (<!--) und das Ende der Zeile (-->) schreiben. Das Ergebnis sollte so aussehen:
<!-- <xsl:param name="appdata"/>-->
Ändern Sie dann noch Zeile 30
<xsl:variable name="data-path">file:///<xsl:value-of select="$appdata"/>Clear/</xsl:variable>
so, dass an Stelle von <xsl:value-of select="$appdata"/> der komplette Pfad zu den Bildern steht:
<xsl:variable name="data-path">file:///home/name/.kde/share/apps/kopete/styles/data/Clear/</xsl:variable>
Statt name tragen Sie Ihren Linux-Benutzernamen ein (Abildung 13). Anschließend wählen Sie Datei / Speichern und verlassen KWrite. Zurück in Kopete sehen Sie direkt den reparierten Stil.
Falls Kopete unvermittelt abstürzt, hat sich vielleicht ein Fehler in die Konfigurationsdatei eingeschlichen. Dann löschen Sie am besten einfach die Konfigurationsdatei kopeterc. Sie finden diese in Ihrem Home-Verzeichnis in dem versteckten Ordner .kde/share/config. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag In den Mülleimer werfen. Danach startet Kopete wieder mit der Grundkonfiguration. Ihre eigenen Einstellungen müssen Sie dann jedoch erneut setzen.
Das Kryptographie-Modul von Kopete aktivieren Sie unter Einstellungen / Module einrichten. Dieses Modul erlaubt es, die Konversation mit GnuPG zu verschlüsseln [7]. Dann kann nur die Person, die den passenden privaten Schlüssel besitzt, die Nachrichten lesen.
Zuerst müssen Sie Ihren eigenen Schlüssel über Auswählen markieren. Danach sollten Sie noch die Option Ausgehende Nachrichten mit diesem Schlüssel verschlüsseln einschalten. Dadurch ist gewährleistet, dass die Nachrichten auch mit Ihrem eigenen Schlüssel verschlüsselt werden und Sie diese später noch lesen können.
Schalten Sie Nicht nach dem Passwort fragen ein, verschlüsselt Kopete Nachrichten ohne Rückfrage. Das ist zwar schneller, aber auch unsicherer. Deshalb wird in der Voreinstellung das Passwort zwischengespeichert, Bis Kopete beendet wird. Sie können stattdessen auch ein festes Zeitintervall einstellen, nach dem das Programm das Passwort vergisst. Diese Methode ist empfehlenswert, wenn Sie Kopete die ganze Zeit geöffnet haben, aber immer mal wieder den Rechner unbeaufsichtigt lassen.
Beim Chatten selbst wählen Sie dann im Kontextmenü für jeden Kontakt, mit dem Sie verschlüsselt chatten wollen, den passenden Schlüssel.
Falls Kopete Nachrichten über ein Instant-Messenger-Protokoll wie ICQ nicht verschickt, kann das an der Verschlüsselung liegen, da diese Nachrichten um einiges vergrößert. Die einzige Abhilfe besteht darin, die Verschlüsselung für Protokolle, die nicht so viele Zeichen erlauben, abzuschalten. Vertrauliche Mitteilungen sollten Sie dann aber nicht austauschen.
In Kopete haben Sie die Möglichkeit, Links in eingehenden Nachrichten automatisch als Lesezeichen abzulegen. Aktivieren Sie dazu unter Einstellungen / Module einrichten das Modul Lesezeichen.
Wenn Sie in Ark Dateien in ein verstecktes Verzeichnis entpacken möchten, wählen Sie zunächst Aktion / Entpacken. Anschließend klicken Sie auf die Schaltfläche rechts neben Entpacken nach. Im folgenden Fenster wählen Sie den Zielordner aus. Es gibt dabei nur ein Problem: Versteckte Verzeichnisse, deren Namen mit einem Punkt beginnen, zeigt das Programm nicht an. Um das zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Ordnerliste und wählen im Kontextmenü den Eintrag Versteckte Ordner anzeigen. Ark zeigt danach die versteckten Verzeichnisse in einem blassen Blauton an. (amü)
| Infos |
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[1] Artikel über den Zugriff auf Digitalkameras mit "gphoto2": Andrea Müller, "Mehr als eine Festplatte", EasyLinux 06/2005, S. 26 ff.
[2] Unicode-Zeichen: http://www.sql-und-xml.de/unicode-database/ [3] Artikel über Zeichensatzkodierungen: Andrea Müller, "Babel der Neuzeit", EasyLinux 08/2004, S. 46 f., http://www.easylinux.de/2004/08/046-basics/ [4] Splashscreens und Kopete-Stile für KDE: http://www.kde-look.org/index.php?xcontentmode=35 [5] KDE-Tipps: Elisabeth Bauer und Thomas Hümmler, "Besser arbeiten mit KDE", EasyLinux 04/2006, S. 68 ff. -- auf der Jahres-CD [6] Ark-Artikel: Andrea Müller, "Gut verpackt", EasyLinux 05/2005, S. 46 f. [7] GnuPG-Artikel: Martin Loschwitz, "Verschluss-Sache", EasyLinux 10/2005, S. 46 ff., http://www.easylinux.de/2005/10/046-gpg/ |
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Last modified: 2007-04-05 11:24
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