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von Elisabeth Bauer
Zugegeben, es ist Geschmackssache: Manche Leute schätzen es, für jede Webseite im Konqueror ein neues Fenster zu öffnen, und haben keine Probleme, unter einem Stapel Fenster das gerade gesuchte wiederzufinden. Wer auf seinem Desktop jedoch auf ein wenig Ordnung bedacht ist, bevorzugt es, jede Seite in einem neuen Tab zu öffnen. Um im Konqueror mit Reitern zu arbeiten, gibt es mehrere Möglichkeiten:
Mit [Umschalt-F5] laden Sie alle in Tabs geöffneten Seiten neu. Wenn Sie eine Maus mit Scrollrad besitzen, hält Konqueror übrigens noch ein sehr praktisches Feature für Sie parat: Befindet sich der Cursor an einer beliebigen Stelle der Reiterleiste, wechseln Sie mit Drehungen des Mausrads zwischen den geöffneten Seiten hin und her.
Wer sich das Browsen mit Tabs noch bequemer machen will, legt in den Konqueror-Einstellungen fest, dass ein Klick mit der mittleren Maustaste auf einen Link ihn in einem Reiter statt in einem neuen Fenster öffnet. Diese Verhalten aktivieren Sie im Optionsdialog unter Einstellungen / Konqueror einrichten. Wechseln Sie dort zum Abschnitt Web-Verhalten und setzen Sie ein Häkchen vor Verknüpfungen in Unterfenstern anzeigen statt in eigenen Fenstern.
Um die mittlere Maustaste auch zum Schließen der Reiter zu nutzen, ist ein Griff zum Texteditor nötig, da der Einrichtungsdialog diese Option nicht anbietet. Starten Sie den KDE-Editor Kate und öffnen Sie die Datei /home/ihr_benutzername/.kde/share/config/konquerorrc. Damit der Dateiauswahldialog das versteckte Verzeichnis .kde anzeigt, drücken Sie [F8].
Suchen Sie in der Datei nach [FMSettings] und schreiben Sie in einer eigenen Zeile darunter
MouseMiddleClickClosesTab=true
wie in Abbildung 1, zu sehen. Speichen Sie danach die Datei und beenden Sie Kate. Damit Konqueror die neuen Einstellungen einliest, schließen Sie alle Browser- und Dateimanagerfenster und starten das Programm neu. Ab jetzt genügt ein Klick mit der mittleren Maustaste auf einen Tab, um ihn zu schließen.
Neben dem Hauptfenster zeigt Konqueror eine Seitenleiste, über die Sie unter anderem direkt auf Ihre Lesezeichen zugreifen -- allerdings nur manchmal. Je nach Distribution und Ansichtsprofil erscheint die Seitenleiste gar nicht, und einen Eintrag zum Einblenden sucht man in den Menüs vergeblich. Hier hilft die Taste [F9] weiter: Damit blenden Sie die Seitenleiste in jedem Ansichtsprofil ein und aus.
Die Seitenleiste von Konqueror bietet nicht nur Platz für Navigationshilfen im Dateibaum und direkten Zugriff auf die Lesezeichen, sondern bindet dort auch die praktische Metabar [1] ein. Unter Suse Linux 10.1 gehört das Tool zur Standardausstattung: Es präsentiert übersichtliche Informationen zu dem im Hauptfenster markierten Element. Bei Dateien bietet die Metabar Programme an, die mit dem jeweiligen Dateityp etwas anfangen können (Abbildung 2). Kontextbezogen erscheinen Aktionen, die Sie mit einer Datei oder einem Ordner ausführen können, zum Beispiel Textdateien drucken oder Ordner archivieren und verschlüsseln.
Wer die Metabar optisch aufpeppen will, findet unter [2] einige Skins zum Download, beispielsweise ein Afrika-Theme [3]. Über einen Rechtsklick in der Metabar erreichen Sie den Einrichtungsdialog. Klicken Sie dort auf Neues Design installieren und wählen Sie die heruntergeladene Datei aus. Die Funktion ist noch ein wenig fehlerhaft: Sie müssen den Einrichtungsdialog zuerst über OK schließen und neu aufrufen, bevor Sie das Afrika-Theme unter Designs auswählen können und die Metabar im Safari-Look erscheint.
Um von der Tagesansicht zur Wochen- oder Monatsansicht zu wechseln, bietet KOrganizer in der Werkzeugleiste entsprechende Buttons an. Genauso können Sie aber auch im Kalenderfeld links einfach mit der Maus die gewünschten Tage markieren. KOrganizer präsentiert dann die ausgewählten Tage rechts in der Hauptansicht (Abbildung 3). So lassen Sie sich auch statt der vorgegebenen Einteilungen eine beliebige Anzahl Tage anzeigen. Mit den Pfeiltasten in der Werkzeugleiste springt KOrganizer dann genau die entsprechende Tagesanzahl vorwärts oder rückwärts.
Für viele wichtige Ereignisse haben sich bereits Andere die Mühe gemacht, Kalender zu erstellen. Die Termine für die Bundesligaspiele und einiges mehr finden Sie zum Beispiel unter [4]. Klicken Sie dort auf Download (ZIP-File) und speichern Sie die Datei. Im Konqueror entpacken Sie das ZIP-Archiv per Rechtsklick und Auswahl von Entpacken / Hier entpacken. Sie erhalten eine Datei mit der Endung .ics. Diese Dateiendung tragen Kalender im weit verbreiteten Ical-Format.
In KOrganizer wählen Sie nun Datei / Importieren / Kalender importieren und markieren die entpackte Kalenderdatei. KOrganizer lässt Ihnen die Wahl, ob Sie diese in den bestehenden Kalender importieren oder einen neuen dafür anlegen wollen. Entscheiden Sie sich für letzteres, um die Bundesligatermine jederzeit bequem auszublenden.
Die Termine der 2. Bundesliga, der Regionalligen und viele weitere Kalender finden Sie ebenfalls auf der Seite kde-files unter [5].
Der in diesem Tipp beschriebene lokale Import bietet den Vorteil, dass Sie die Termine nach Belieben verändern und eigene Angaben hinzufügen können. Fällt jedoch ein Spiel wegen starken Regens ins Wasser und wird verlegt, müssen Sie den neuen Spieltag selbst eintragen. Überlassen Sie diese Arbeit lieber anderen und legen auf die eigene Änderungsmöglichkeit keinen Wert, können Sie den Kalender auch online beziehen: Klicken Sie dazu links in der Kalenderübersicht auf Hinzufügen und wählen Sie Kalender in Datei auf Fremdrechner (Abbildung 4).
Entscheiden Sie sich für einen beliebigen Namen und tragen Sie unter Herunterladen von die auf kde-files angegebene URL ein, für die zweite Bundesliga zum Beispiel: http://ical.inconnect.org/icals/sea2006/soccer/2nd/soccer_2_bundesliga_2006-2007.ics. In den unteren Feldern legen Sie fest, wie oft KOrganizer den Kalender aktualisiert. Um auf dem Laufenden zu bleiben, aktivieren Sie entweder Beim Start oder Regelmäßiger Abstand und tragen dahinter den gewünschten Zeitraum ein (Abbildung 5).
Da KOrganizer ein Standardformat für Kalenderdateien verwendet, sind Sie beim Kalenderabonnement übrigens nicht auf KDE-Websites beschränkt: Unter [6] und [7] finden Sie viele weitere Kalender, die Sie per Mausklick in den KDE-Terminverwalter einbinden.
Kalenderdateien im ICS-Format zeigt nicht nur KOrganizer an: Klicken Sie im Konqueror auf eine heruntergeladene Kalenderdatei, öffnet sich direkt im Browser eine eingebettete Kalenderansicht. Genau wie in KOrganizer ändern Sie Termine per Doppelklick und legen sogar neue an. Ihre eigenen, in KOrganizer angelegten Kalender, finden Sie im Verzeichnis .kde/share/apps/korganizer/ (Abbildung 6).
Kommandozeilenfreunde werden sich über das Programm konsolekalendar freuen: Damit nutzen sie die Kalenderfunktionen von KOrganizer per Shell. Unter Mandriva Linux ist das Tool standardmäßig installiert, Anwender von Suse Linux spielen das Paket kdepim3-time-management ein. Unter Kubuntu befindet sich das Programm im Paket konsolekalendar, das Sie ebenfalls nachinstallieren müssen.
Mit konsolekalendar --help verrät das Tool, welche Aufrufoptionen es kennt. Die wichtigsten finden Sie in der Tabelle konsolekalendar-Optionen. Der Aufruf konsolekalendar --all zeigt alle Kalendereinträge an. Um die Anzeige einzugrenzen, verwenden Sie konsolekalendar --show-next 7 -- damit präsentiert das Programm die Einträge der nächsten sieben Tage. konsolekalendar --next zeigt nur das nächste Ereignis an.
Über das Kommando konsolekalendar exportieren Sie Ihre Termine in anderen Formaten. Um zum Beispiel alle Termine der nächsten drei Tage in eine übersichtlich formatierte HTML-Datei zu packen, rufen Sie:
konsolekalendar --show-next 3 --export-type HTML --export-file kalendar.html
auf -- ideal, um Bekannten per E-Mail einen Zeitplan zuzuschicken. Alle Termine exportieren Sie mit dem Befehl
konsolekalendar --all --export-type HTML --export-file kalendar.html
Nach der Option --export-type folgt das Exportformat: Das Programm kennt Text, Short, HTML, HTMLmonth und CSV. Die Formate Text und Short erzeugen reine Textdateien; bei Short fehlen die Korganizer-internen Verwaltungsangaben wie die ID des Eintrags.
Mit der Option --add tragen Sie auf der Kommandozeile Termine in den Kalender ein: So erfasst zum Beispiel
konsolekalendar --add --date 2006-07-18 --time 14:00 --end-time 15:00 --summary "Zahnarzt" --description "Weisheitszähne entfernen lassen"
einen recht unerquicklichen Zahnarzttermin. Die Shell gibt Erfolg: "Zahnarzt" eingefügt zurück. Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich mit der Option --dry-run nur anzeigen, was Ihr Befehl bewirken würde, ohne an der Kalenderdatei etwas zu ändern. Wollen Sie nachträglich noch etwas ergänzen, benötigen Sie die Benutzerkennung des Eintrags: Lassen Sie sich mit --all oder --date 2006-07-18 den Termin anzeigen und ändern Sie den Eintrag mit der Option --change:
konsolekalendar --change --location "Wenzelstrasse 17" --uid KonsoleKalendar-1966141928.939
Das Beispiel ergänzt eine Ortsangabe -- genauso können Sie aber auch den Titel (--summary), die Beschreibung (--description) oder die Daten ändern.
Mit dem Parameter --uid löschen Sie auch Einträge. Dazu dient der Aufruf:
konsolekalendar --delete --uid KonsoleKalendar-1900089039.177
Wer einen der Bandwurmbefehle aus dem letzten Tipp in seine Shell eingegeben hat, wechselt wohl froh wieder zur grafischen KOrganizer-Oberfläche zurück, in der längst nicht so viel Tipparbeit nötig ist. Mit einer kleinen Funktion [8] in der Datei .bashrc kürzen Sie jedoch auch in der Shell das Kommando deutlich ab -- und haben den Vorteil, dass Sie KOrganizer nicht jedesmal erst starten müssen, um einen Termin einzutragen. Öffnen Sie dazu die versteckte Datei .bashrc in Ihrem Home-Verzeichnis mit einem Texteditor wie KWrite. Drücken Sie im Dateiauswahldialog [F8], um die versteckte Datei zu finden. Dort ergänzen Sie die folgende Funktion wie in Abbildung 7:
kaladd() {
konsolekalendar --add --date 2006-$1 --time $2 --end-time $3 --summary "$4" --description "$5" --location "$6"
}
Speichern Sie die Datei und beenden Sie Kate. In der Konsole führen Sie den Befehl . .bashrc aus, um die Einstellungsdatei neu einzulesen. Damit hat sich der Tippaufwand für neue Einträge erheblich reduziert. So genügt nun:
kaladd 07-19 11:00 13:00 "Treffen mit Jan"
um einen Termin mit Datum, Anfangs- und Endzeit und Titel einzutragen. Beschreibung und Ort ergänzen Sie optional nach dem Titel:
kaladd 07-20 19:00 22:00 "Geburtstagsfeier Heidi" "was zu essen mitbringen" "am Flaucher"
Angaben, die Leerzeichen enthalten, müssen Sie in Anführungszeichen setzen. Die Shell ersetzt die Varaiblen $1 bis $6 durch die Argumente, die Sie auf der Kommandozeile angeben, im obigen Beispiel also $3 durch Geburtstagsfeier Heidi.
| konsolekalendar-Optionen | |
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| --verbose | gibt zusätzliche Meldungen aus |
| --dry-run | zeigt nur an, was der Befehl bewirkt, ändert aber nichts an der Kalenderdatei |
| --file Kalenderdatei | bestimmt den Kalender, den der Aufruf anzeigt oder ändert |
| --add | fügt einen Termin ein |
| --change | ändert einen Termin |
| --delete | löscht einen Termin |
| --create | legt eine neue Kalenderdatei an, wenn diese noch nicht existiert |
| --import Importdatei | importiert einen Kalender |
| --all | zeigt alle Einträge an |
| --next | zeigt den nächsten Termin an |
| --show-next Tage | zeigt die Termine der nächsten Tage ab dem aktuellen Datum an |
| --uid | eindeutige Bezeichnung für einen Termin |
| --date Startdatum | Von diesem Tag im Format JJJJ-MM-TT an |
| --time Startzeit | von dieser Uhrzeit im Format HH:MM:SS an |
| --summary Beschreibung | Zusammenfassung zu einem Termin hinzufügen (bei den Modi Hinzufügen und Ändern) |
| --description Beschreibung | Beschreibung zu einem Ereignis hinzufügen (bei den Modi Hinzufügen und Ändern) |
| --location Ort | Ort zu einem Termin hinzufügen (bei den Modi Hinzufügen und Ändern) |
| --export-type Exportformat | Dateityp für den Export (Standard: Text) |
| --export-file Exportdatei | Dateiname für den Export |
| --export-list | alle Exportformate anzeigen |
KCalc, das Taschenrechnerprogramm, kennt in der aktuellen KDE-Version aus Suse Linux 10.1 mehrere Konstanten aus verschiedenen Bereichen wie Mathematik, Elektromagnetismus, Elementarteilchen, Thermodynamik und Gravitation. Diese Konstanten übernehmen Sie auf zwei verschiedene Arten in Ihre Berechnungen: Entweder Sie wählen eine Konstante aus dem Menü Konstanten aus, die KCalc dann in das Rechenfeld übernimmt. Oder aber Sie belegen die Konstantentasten mit den gewünschten Werten und lassen diese Tasten vom Programm anzeigen.
Zur Anzeige wählen Sie Einstellungen / Konstantentasten. Daraufhin erscheinen links neben dem Ziffernfeld die sechs Tasten C1 bis C6 (Abbildung 8). Möchten Sie eine der Tasten mit einem Wert belegen, wählen Sie Einstellungen / KCalc einrichten und wechseln links ins Menü Konstanten. Klicken Sie rechts auf Vordefiniert und wählen Sie eine der Konstanten aus. Die Bezeichnung erscheint daraufhin im ersten Feld, der Wert im zweiten. Bestätigen Sie die Zuordnung mit einem Klick auf OK.

Suse Linux 10.1 enthält KCalc in Version 2.0.1 aus KDE 3.5.1. Dieses Taschenrechnerprogramm bringt 18 vordefinierte Konstanten mit. Sie können diese natürlich auch in älteren KCalc-Versionen benutzen, müssen sie dann aber selbst eingeben, da es dort im Optionsdialog die Schaltfläche Vordefiniert noch nicht gibt.
Um Konstanten einzugeben, wählen Sie Einstellungen / KCalc einrichten und wechseln ins Menü Konstanten. Hier haben Sie Platz für bis zu sechs Konstanten. Geben Sie links im Feld den Namen und rechts den Wert ein, zum Beispiel:
Achten Sie bei der Eingabe von Werten darauf, statt eines Kommas einen Punkt als Dezimaltrenner zu verwenden (Abbildung 9).
Wenn Sie in KCalc etwas ausrechnen, können Sie das Ergebnis ganz einfach über die Zwischenablage in ein anderes Programm einfügen: Klicken Sie einmal mit der linken Maustaste auf das Anzeigefeld in KCalc, um den Wert von dort in die Zwischenablage zu kopieren. Wechseln Sie anschließend zu der Anwendung, in der Sie die Zahl einfügen wollen, und klicken Sie mit der mittleren Maustaste.
Das Einfügen von Zahlen aus anderen Programmen in KCalc ist ebenso einfach. Markieren Sie zunächst die Zahl in dem anderen Programm -- zum Beispiel in OpenOffice Writer oder in KWrite -- und klicken Sie anschließend in KCalc mit der mittleren oder rechten Maustaste auf das Anzeigefeld, um die Zahl einzufügen.
Die Eulersche Zahl ist die Basis des natürlichen Logarithmus. Sie ist wichtig bei der Berechnung von Differentialen und Integralen. In KCalc können Sie die Eulersche Zahl entweder als Konstante definieren oder schnell selbst berechnen. Hierfür schalten Sie im Einstellungen-Menü die Wissenschaftliche/Ingenieur Tasten oder in älteren KCalc-Versionen die Tasten für Exp/Log-Berechnungen ein. Dann drücken Sie 1, wechseln danach mit Inv in den inversen Modus und klicken schließlich auf die Exponentialfunktion-Schaltfläche e hoch x (Abbildung 10). Jetzt erscheint die Eulersche Zahl im Anzeigefeld.

In der Voreinstellung rechnet KCalc mit mehreren Nachkommastellen. Bei Währungsberechnungen und anderen Rechenarten sind aber nicht mehr als zwei Nachkommastellen erforderlich. Mit Einstellungen / KCalc einrichten können Sie die Zahl der Dezimalziffern von vornherein festlegen und sich das Auf- und Abrunden sparen. Schalten Sie im Menü Allgemein im Bereich Genauigkeit die Option Genauigkeit für Dezimal setzen ein und wählen Sie mit Hilfe des Drehreglers zwei Dezimalziffern beziehungsweise Dezimalstellen in älteren KCalc-Versionen (Abbildung 11).
Wie viel sind 200 Prozent von 75? 150. Und 19 Prozent von 380? 72,2. Nicht schwer, doch wie rechnet man in KCalc mit Prozenten?
Im Prinzip ist das ganz einfach: Wenn Sie zu einer Zahl einen bestimmten Prozentsatz hinzufügen oder abziehen wollen, geben Sie an Stelle des Gleichheitszeichens ein Prozentzeichen ein, um das Ergebnis zu erhalten, zum Beispiel ist 50+20 % gleich 60 und 50-20 % ergibt 40.
Um auszurechnen, welchen Betrag ein bestimmter Prozentsatz ausmacht, benutzen Sie die Multiplikation; damit berechnen Sie beispielsweise den zur Zeit noch geltenden Mehrwertsteuersatz in Deutschland von einer bestimmten Summe, also etwa 145 * 16 %. Hierbei mutlipliziert KCalc zunächst und teilt dann das Ergebnis durch 100.
Möchten Sie wissen, welches der prozentuale Anteil einer Zahl von einer anderen ist, verwenden Sie die Division. So erhalten Sie bei der Rechnung 45 / 50 % als Ergebnis 90 Prozent. Kehren Sie die Rechnung um (also 50 / 45 %), erhalten Sie 111,11 Prozent.
Kerry Beagle ist nicht nur eine irische Hunderasse, auch ein Frontend für die Desktop-Suchmaschine Beagle trägt diesen Namen. Es ist noch relativ neu in KDE und nur Suse Linux 10.1 dabei. Mit Beagle finden Sie Dokumente, die bestimmte Texte enthalten.
Sie starten die Suche über System / Dateisystem / Kerry Beagle (Desktop-Suche) im Startmenü. Im folgenden Fenster geben Sie in das Feld Suchen den Text ein, den Sie finden möchten. Suchen Sie Dateien, die mindestens einen von mehreren Suchbegriffen enthalten, verbinden Sie diese mit OR; die Abfrage Sekt OR Selters findet Dokumente, in denen entweder der erste, der zweite oder beide Begriffe vorkommen.
Möchten Sie Dateien mit bestimmten Begriffen ausschließen, stellen Sie ein Minuszeichen vor den Suchbegriff, etwa so: -Sekt Selters findet nur die Dokumente, in denen der Begriff Selters, nicht aber Sekt steht. Um einen längeren Ausdruck zu finden, geben Sie diesen in Anführungszeichen ein, also "Sekt oder Selters".
Soll Kerry Beagle nur innerhalb von Dateien mit bestimmten Erweiterungen suchen, benutzen Sie das Schlüsselwort ext:, z. B. ext:txt für Dateien, die auf .txt enden.
Anschließend klicken Sie auf Suchen, um die Dateien zu finden. Nutzen Sie Kerry Beagle das erste Mal, erscheint zunächst ein Fenster, in dem Sie Beagle als Hintergrundprozess automatisch beim Anmelden starten können. Das ist sinnvoll, weil die Suche dann schneller geht.
Die Ergebnisse der Suche listet das Programm nach Relevanz sortiert auf (Abbildung 12). Ein Klick mit der rechten Maustaste öffnet ein Kontextmenü, in dem Sie die Treffer stattdessen nach Name oder Änderungsdatum sortieren. Die gefundenen Dateien können Sie nun entweder mit der verknüpften Anwendung öffnen oder mit Auswahl von In File Manager zeigen im Konqueror in das Verzeichnis wechseln, in dem die Datei liegt.
In der Statusleiste von Kerry Beagle sehen Sie, wie viele Dateien dem gesuchten Kriterium entsprechen. Pro Fenster präsentiert Ihnen die Anwendung fünf Treffer. Mit einem Klick auf Weitere Ergebnisse gelangen Sie zu den nächsten fünf Suchergebnissen. (amü)
| Infos |
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[1] Kristian Kißling: "Blickfang", EasyLinux 12/2005, S. 54f.
[2] Neue Themes für KDE und seine Programme: http://www.kde-look.org [3] Afrika-Theme für die Metabar: http://www.kde-look.org/content/show.php?content=38401 [4] Bundesligatermine für KOrganizer: http://www.kde-files.org/content/show.php?content=42505 [5] Kalenderdateien für KOrganizer: http://www.kde-files.org/index.php?xcontentmode=640 [6] Kalenderdateien im Ical-Format (deutsche Seite mit Ferienterminen und lokalen Veranstaltungen) : http://www.icals.de [7] Kalenderdateien im Ical-Format (englische Seite): http://icalshare.com [8] Artikel über Shell-Funktionen: Elisabeth Bauer, "Schnitzeljagd", EasyLinux 06/2005, S85 ff. |
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Last modified: 2008-11-05 17:02
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