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Marcel Hilzinger
Der Max-Joy von Maxfield (http://www.maxfield.de) sieht auf den ersten Blick aus wie ein rot-gelbes Osterei. Unter der Schale verbergen sich 256 MByte Hauptspeicher und ein Steckplatz für eine Multimedia- (MMC) oder eine SD-Speicherkarte mit einer Kapazität von maximal einem Gigabyte. Dadurch lässt sich die Musiksammlung beliebig erweitern, ohne einen neuen Player anzuschaffen. Für Fans von Bibi Blocksberg gibt es den Player auch in einer Spezialausführung mit fünf Original-Hörspielen auf einer 128 MByte großen MMC-Karte.
| MAX-JOY | |
| Hersteller | Maxfield http://www.maxfield.de |
| Speicher (intern) | 256 MByte |
| Steckplätze | MMC, SD (1 GByte max.) |
| Unterstützte Formate | MP3, WMA (mit DRM) |
| Extras | Mikrofon, Koss-Kopfhörer |
| Gewicht (ca.) | 50 g |
| Preis (ca.) | 70 Euro, mit Bibi Blocksberg: 100 Euro |
Verbinden Sie den Player über das beiliegende Kabel mit dem USB-Port, erkennt Linux zwei neue Wechsellaufwerke; eines für den integrierten Speicher und eines für den Karteneinschub. Je nach Typ der Speicherkarte zeigt KDE dafür ein anderes Symbol an. Suse Linux erkannte zum Beispiel eine 32 MByte große MMC-Karte als Fotoapparat (Abbildung 1). Die Funktion des Players ist davon allerdings nicht betroffen.
Um neue Songs auf den Player zu kopieren, ziehen Sie diese einfach per Drag & Drop aus Konqueror auf das Speichermedium. Unter Suse Linux öffnen Sie dazu das Medium über einen Klick auf Arbeitsplatz und das passende Symbol. Mandriva Linux und Ubuntu legen auf dem Desktop automatisch ein Symbol für jeden Speicher an, hier genügt ein Klick auf das entsprechende Symbol, um den Player zu öffnen. Unter Kubuntu meldet sich beim Anschließen des Players der Medienmanager von KDE (Abbildung 2). Wählen Sie hier In neuem Fenster öffnen, um dem Player neue Musikstücke hinzuzufügen. In aktuellen Versionen der KDE-Jukebox AmaroK können Sie Songs auch direkt aus AmaroK auf den Max-Joy übertragen.
Die Oberseite des Max-Joy besteht weitgehend aus weichem Kunststoff. Die Hauptbedienelemente sind keine einzelnen Knöpfe, sondern direkt in die Oberfläche integriert. Die Tasten müssen Sie relativ kräftig drücken, zusätzlich verhindert ein separater Regler, dass Sie das Gerät unbeabsichtigt ein- oder ausschalten. Die Navigation gestaltet sich -- einmal erlernt -- einfach, die Schrift auf dem zweifarbigen OLED-Display ist allerdings sehr klein.
Die Unterseite des MP3-Players ist eine Abdeckung aus hartem Kunststoff. Darunter befinden sich der Steckplatz für die Speicherkarten und das Fach für die AAA-Batterie, die den Max-Joy bis zu zwölf Stunden mit Strom versorgt. Auch wenn ein offener Speicherkartenslot einfacher zu bedienen wäre, ist die Lösung unter dem Deckel besser, da die Karte so nicht verlorengehen kann.
Die Rückwand macht einen stabilen Eindruck, kann aber eventuell kaputt gehen, wenn der Player zu Boden fällt. Die Knöpfe für die Lautstärke sind seitlich angebracht und gut zu bedienen. Die maximale Lautstärke bleibt mit dem Koss-Ohrhörer auf einem ertragbaren Level. Hörschäden sind mit den Originalkopfhörern selbst bei langfristigem Musikgenuss sehr unwahrscheinlich.
Der Max-Joy funktioniert unter aktuellen Linux-Distributionen problemlos. Der zusätzliche Karteneinschub und die solide Ausführung machen den MP3-Player nicht nur für Kinder interessant, sondern für Sport und Freizeit allgemein. (mhi)
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Last modified: 2008-11-05 17:02
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