![]() |
|
||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||
Hans-Georg Eßer
Überall wird gespart, das gilt besonders für die Hersteller von Hardware. Viele gängige Geräte liefern die Hersteller nur mit Windows-Treibern aus, und auch auf den Webseiten finden sich nur selten Hinweise dazu, ob und wie eine Installation unter Linux möglich ist. Die klassische Empfehlung an alle Linux-Anwender lautet darum schon seit vielen Jahren: Werfen Sie vor dem Kauf einen Blick in die verschiedenen Hardware-Kompatibilitätsdatenbanken und bemühen Sie eine Suchmaschine, die Sie mit "Linux" und dem Gerätenamen füttern, um etwas über die Erkenntnisse anderer Linux-Anwender zu erfahren.
Neben GDI-Druckern und Scannern sind heute auch Modems und WLAN-Chips häufig problematisch. Während vor zehn Jahren die damals üblichen seriellen Modems fast immer auf Anhieb mit Linux zusammenarbeiteten, stellt sich die Situation heute anders dar: Ähnlich wie GDI-Drucker, bei denen die Hardwarehersteller wesentliche Teile des Gerätelogik in den (Windows-) Treiber verschoben haben, handelt es sich auch bei vielen Modems um "Winmodems", also Modems, denen ein Teil der früher auf den Modem-Chips fest verdrahteten Funktionen fehlt. Die fehlenden Features stellt auch hier ein Windows-Treiber bereit, und ob es für Linux ebenfalls einen gibt, ist fraglich.
Einige klassische serielle Modems sind noch erhältlich, in den meisten Technikmärkten finden sich aber nur USB-Geräte. Auch PCI-Karten für den Einbau im Rechner sieht man vergleichsweise selten. Manche Modems, die nicht "out of the box" funktionieren, lassen sich über geeignete Linux-Treiber zur Kooperation bewegen.
WLAN-Adapter -- egal, ob PCI-Karte, USB-Stick oder Notebook-Karte, bereiten auch oft Treiberprobleme unter Linux, wenn ihre Spezifikation nicht offenliegt. Wie bei Modems, gibt es hier Geräte, die von aktuellen Linux-Distributionen sofort erkannt werden, andere WLAN-Geräte laufen nach der manuellen Installation eines passenden Treibers, und manche sind gar nicht Linux-kompatibel.
In unserer Titelstrecke finden Sie mehrere Artikel rund um die Einrichtung von Modems und WLAN-Geräten: In zwei Testberichten stellen wir zudem aktuelle Fundstücke aus den Technikmärkten vor.
Nicht mehr Teil der Titelstrecke aber inhaltlich dazu gehörend ist der Guru-Training-Artikel dieser Ausgabe: Dort dreht sich alles um die nötigen Kenntnisse für die Treiberkompilierung. Die Stichworte C-Compiler, Kernel-Header, CVS und Makefile verursachen nach Lektüre des Artikels keine fragenden Blicke mehr.
Bleiben am Ende noch Fragen offen, scheuen Sie sich nicht, unsere Mailinglisten zu nutzen: Gerade bei Hardwareproblemen findet sich häufig ein Anwender, der vor der gleichen Aufgabe stand und sie gelöst hat. Wenn Sie die EasyLinux-Mailinglisten noch gar nicht kennen, besuchen Sie die Webseite http://www.easylinux.de/Kontakt/Mailinglisten und stöbern Sie im Archiv. (hge)
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links" nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedruckten Fassung entsprechen.
Druckerfreundliche Version |
Feedback zu dieser Seite |
Datenschutz |
© 2010 Linux New Media AG |
Last modified: 2008-11-05 17:26
[Linux-Magazin]
[LinuxUser]
[Linux-Community]
[Admin-Magazin]
[Ubuntu User]
[Linux Events]
[Linux Magazine]
[Ubuntu User]
[Admin Magazine]
[Linux Magazine Poland]
[Linux Community Poland]
[Linux Magazine Brasil]
[Linux Magazine Spain]
[Linux Technical Review]