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Thomas Leichtenstern
| Komposé |
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Wer kennt es nicht: Wieder mal Chaos auf dem Bildschirm und keine Ahnung, welches der 18 geöffneten Fenster das Programm enthält, das Sie gerade suchen. Mit dem Tool Komposé, das Apple-Benutzer unter dem Namen Exposé kennen, reicht ein Mausklick, um für Ordnung zu sorgen: Das Programm stellt dann alle geöffneten Fenster als Miniaturansicht auf dem Bildschirm dar. Der Klick auf das gewünschte holt es in den Vordergrund. Nach dem Start nistet sich Komposé in der Kontrollleiste ein. Klicken Sie das Icon mit der rechten Maustaste an, öffnet sich das Kontextmenü, worüber Sie sowohl die Art der Anzeige als auch die Einstellungen erreichen. Zur Auswahl stehen der gemischte Anzeigemodus, der alle Fenster unabhängig von der Arbeitsfläche anzeigt und der separierte Modus, der alle Programme den Arbeitsflächen zuordnet, in denen sie geöffnet wurden. Alternativ öffnen Sie die Übersicht auch mit dem der Tastenkombination [Windows-Tab]. Abb. 1: Komposé sortiert geöffnete Programmfenster mit einem Mausklick und erleichtert damit die Suche nach dem richtigen Fenster. |
| OpenOffice 2.2.1 und OxygenOffice |
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Wer den Funktionsumfang von MS Office schätzt, braucht auch unter Linux nicht darauf zu verzichten -- und das sogar kostenfrei. Die Office-Suite OpenOffice 2.2.1 besteht unter anderem aus einer Tabellenkalkulation, einer Textverarbeitung, einer Datenbank sowie einem Präsentationsmodul und einem verktorbasierten Zeichenprogramm. In der aktuellen Version behoben die Entwickler im Vergleich zum Vorgänger ausschliesslich dieverse Programm- und Designfehler. Diese betrafen in erster Linie den fehlerhaften Import von Word- und WordPerfect-Dokumenten. Ferner beseitigt die neue Release weitere Fehler in der Tabellenkalkulation Calc und im Präsentationsmodul Impress. Für den Herbst plant OpenOffice die Release 2.3, die dann auch neue Funktionen enthalten soll. Zwar besticht OpenOffice durch einen enormen Funktionsumfang, bei den Vorlagen und Grafiken sieht es jedoch eher mager aus. Das haben die Entwickler von OxygenOffice zum Anlass genommen, die Suite in dieser Hinsicht zu erweitern. OxygenOffice gibt es als eine auf OpenOffice basierende eigenständige Version und auch als Sammlung von Add-ons, die Sie mit wenigen Mausklicks in OpenOffice 2.2 importieren. Die Suite verfügt dann über mehrere tausend zusätzliche Cliparts, die Sie via Drag & Drop in das gewünschte Dokument ziehen. Abb. 2: Die OpenOffice-Erweiterung OxygenOffice bringt nicht nur einige tausend Cliparts und Grafiken mit, sondern auch hunderte verschiedener Dokumentenvorlagen. |
| XnView |
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Ob aus dem Internet oder selbst fotografiert: Das Betrachten, Verwalten und Bearbeiten digitaler Bilder aller Art spielt bei vielen Anwendern inzwischen eine Hauptrolle bei der Arbeit mit ihrem Rechner. Ebenso vielfältig wie die Motive sind jedoch auch die Grafikformate. Ärgerlich, wenn der gewählte Bildbetrachter ausgerechnet das Bild der Freundin nicht öffnen kann. Ein Helfer in der Not ist in den allermeisten Fällen der kleine, aber unglaublich vielseitige Image-Viewer XnView. Er ist in der Lage, über 400 verschiedene Bildformate zu öffnen, und exportiert Grafiken in über 50 verschiedenen Formate. Das Programm besteht aus einem Bild-Browser, der alle Grafiken eines Ordners als Thumbnails darstellt, und einer Ganzseitenansicht, die das Bild bildschirmfüllend anzeigt. Gleichzeitig enthält diese Ansicht umfangreiche Bearbeitungsfunktionen, wovon sich die meisten auch in die integrierte Stapelverarbeitung einbinden lassen. Abb. 3: Der Bildbetrachter und- Editor XnView zeigt nicht nur über 400 verschiedene Bildformate an, sondern verfügt auch über umfangreiche Bearbeitungsfunktionen. |
| Ekiga |
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Die populäre VoIP-Software Skype ist zwar einfach zu bedienen, hat jedoch einen erheblichen Nachteil: Nur Skype-Benutzer können im Internet miteinander kommunizieren, da die Software ein proprietäres Übertragungsprotokoll verwendet. Ekiga, ehemals GnomeMeeting, verwendet dagegen die offenen Standardprotokolle SIP und H.323 und überträgt nicht nur Telefongespräche sondern auch Videokonferenzen. Das Programm verfügt darüber hinaus über eine Anrufweiterleitung und glänzt dank der integrierten Echounterdrückung mit einer guten Tonqualität. Ekiga erlaubt zudem das gleichzeitige Verwenden mehrerer SIP-Konten. Um Informationen auch in schriftlicher Form auszutauschen, enthält das Programm einen Chat-Client. Ekiga arbeitet mit jeder OSS- oder ALSA-kompatiblen Soundkarte zusammen. Eine integrierte Adressbuchabfrage via LDAP, Kurzwahl und die Integration in den E-Mail-Client Evolution gehören ebenfalls zum Funktionsumfang des Tools. Der komfortable Konfigurationsassistent hilft Ihnen beim ersten Einrichten der Software.
Abb. 4: Der VoIP-Client Ekiga, ehemals GnomeMeeting, überträgt nicht nur Gespräche, sondern auch Videostreams und verwendet die offenen Protokolle SIP und H.323. |
| aMSN |
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Instant Messaging verbindet seit Jahren Millionen von Internetnutzern auf unkomplizierte Art und Weise. Als bevorzugte Plattformen haben sich im Laufe der Zeit vor allem ICQ, Yahoo und MSN herauskristallisiert. Programme wie Jabber oder Kopete unterstützen zwar beinahe alle Dienste, bieten von jedem aber meist nur einen Teil der Funktionalität des jeweiligen Standard-Clients. Der Messenger aMSN unterstützt zwar nur die Verbindung zu MSN-Netzwerken, das allerdings nahezu perfekt. Das Programm ist eine Nachbildung des MSN Messengers von Microsoft und stellt auch praktisch alle seine Funktionen zur Verfügung. Darüber hinaus verfügt das Programm über diverse Zusatzfunktionen, die dem Original fehlen. So erlaubt dieser Client auch das Einloggen in mehrere Benutzerkonten auf einmal und alarmiert Sie bei Aktionen von Benutzern. Zusätzlich speichern Sie mit dem Programm auch Webcam-Sitzungen. Wem der Funktionsumfang nicht ausreicht, der findet auf der Homepage des Projektes (http://www.amsn-project.net) knapp 50 Plug-ins, die den Messenger um Funktionen wie GMail-Notifier oder einen Autotranslator, der Nachrichten automatisch in die gewünschte Sprache übersetzt, aufwerten. Auf der gleichen Webseite stehen auch dutzende Skins zum Download bereit, mit denen Sie das Aussehen des Programms an Ihren persönlichen Geschmack anpassen. (tle) Abb. 5: Der Instant-Messenger aMSN erlaubt zwar nur den Zugriff auf MSN-Netzwerke, das kann er allerdings besser als sein Vorbild, der MSN-Messenger von Microsoft. |
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Last modified: 2008-11-05 17:26
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