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Thomas Leichtenstern
Im Internet gibt es zwischenzeitlich mehrere Milliarden Webseiten -- auch Suchmaschinen helfen nur bedingt, die berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden. EasyLinux stellt ab sofort in jeder Ausgabe eine Sammlung besonders interessanter Websites vor. Sollten Sie auch eine dieser Web-Perlen kennen, schicken Sie uns an redaktion@easylinux.de mit dem Betreff Angeklickt eine kurze Beschreibung der Seite. Jeder Teilnehmer erhält bei Veröffentlichung seines Vorschlags kostenlos das jeweils aktuellste Starter Kit. (tle)
| RPM-Pakete finden |
Die meisten Anwender kennen das Problem: Sie haben ein tolles Programm entdeckt -- nur gibt es das leider nicht für ihre Distribution. Hier hilft entweder selbst kompilieren -- für viele ein sehr zeitaufwendiges Unterfangen -- oder an kompetenter Stelle danach suchen. Die Webseite "RPM Search at rpm.pbone.net" ist die derzeit leistungsfähigste Suchmaschine für Pakete im RPM-Format. Sie unterstützt praktisch alle RPM-basierten Distributionen und bietet verschiedene Suchmethoden an. Fahnden Sie beispielsweise nach einer Bibliothek, zeigt Ihnen die Webseite als Ergebnis alle Pakete nach Distributionen und Programmversionen sortiert, die diese enthalten. Beim Klick auf das gewünschte Programm öffnet sich die Detailansicht mit mehreren Download-Mirrors. Darunter finden Sie die Liste der benötigten Abhängigkeiten sowie im Paket enthaltene Dateien. Webseite: http://rpm.pbone.net Sprache: Englisch Thema: Paketsuche EasyLinux meint: Diese Paketsuchmaschine sticht Konkurrenten wie http://rpmfind.net um Längen aus, da sie auch inoffizielle Paketquellen wie die von Packman, Guru oder Mandrake Cooker indiziert und stets topaktuell ist. |
| Zusätzliche Paketquellen für Suse |
Den einfachsten Weg, Software unter Suse Linux nachzuinstallieren, bietet der integrierte Paketmanager YaST. Um allerdings Programme außerhalb der offiziellen Paketquellen damit einzuspielen, gilt es zunächst, die Softwareverwaltung mit Informationen über neue Bezugsquellen zu versorgen. OpenSuse bietet dafür auf der Webseite "Additional YaST Package Repositories" eine umfassende Übersicht zusätzlicher Paketquellen. Die unterstützten Systemversionen reichen dabei, abhängig von der Quelle, von Suse Linux 8.2 bis zum aktuellen OpenSuse 10.2. Um eine Quelle einzubinden, klicken Sie in YaST auf Installationsquelle wechseln und danach auf hinzufügen. Im Eingabefeld Servername tragen Sie ausschließlich den Namen des Servers ohne Protokoll am Anfang und ohne Slash am Ende ein, beispielsweise download.nvidia.com. Danach folgt das Feld Verzeichnis auf dem Server, in das Sie den Pfad zum Ordner ebenfalls ohne abschließenden Slash eintragen, beispielsweise /opensuse/10.2. Webseite: http://en.opensuse.org/Additional_YaST_Package_Repositories Sprache: Englisch Thema: YaST Paketquellen EasyLinux meint: Das oft mühsame Geschäft mit der Suche nach neuen Paketquellen, die meist erst die problemlose Installation bestimmter Software erlauben, hat mit dieser Website ein Ende. Da sie regelmäßig gepflegt wird, tauchen hier auch neue Installationsquellen in kürzester Zeit auf. |
| Neue Distributionen |
Möchten Sie wissen, was Linux jenseits Ihrer Distribution noch alles zu bieten hat? "Distrowatch" zeigt es Ihnen. Hier finden Sie nicht nur eine täglich aktualisierte Liste neuer Releases und Updates sondern auch präzise Projektbeschreibungen der Distributionen. Die Liste "Alltime-Top-100" fasst die beliebtesten Distributionen zusammen und zeigt auf einen Blick, welche im Moment am begehrtesten sind. Über die Webseite erfahren Sie jedoch nicht nur etwas über aktuelle Projekte, Sie verfolgen damit auch den Fortschritt, Aufstieg oder Niedergang von Distributionen seit dem Jahr 2001. Webseite: http://www.distrowatch.com Sprache: Deutsch, Beschreibungen Englisch Thema: Distributionen EasyLinux meint: Die Webseite bietet derzeit den umfassendsten und aktuellsten Überblick über neue und alte Distributionen. Ein Besuch lohnt allemal. |
| Rund ums BIOS |
Das Herz eines jeden Computers ist das BIOS (Basic Input Output System). Es stellt im Grunde ein kleines Betriebssystem dar, das die grundlegenden Funktionen (beispielsweise den Zugriff auf Festplatten) ermöglicht. Der Betreiber der Webseite "BIOS-Info.de", Hans-Peter Schulz, hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Besucher im Detail über die Funktionsweise dieses Minibetriebssystems aufzuklären. Er beschreibt für jedes BIOS nicht nur das Entschlüsseln akustischer Fehlercodes, sondern liefert auch eine umfangreiche Liste von Master-Passwörtern, die es Ihnen ermöglichen, ein kennwortgeschütztes BIOS zu knacken, wenn Sie Ihres vergessen haben. Weiterhin finden Sie umfangreiche Tipps und Tricks zum Thema BIOS-Updates: Falsche Installation hat schon so mancher Hauptplatine das Lebenslicht ausgeblasen. Kommt der Tipp zu spät, bietet der Betreiber auf seiner Webseite einen kostengünstigen Brennservice, mit dem Sie Ihr zerstörtes BIOS wiederherstellen. Auch eine detailierte Beschreibung der verschiedenen Einstellungen, sortiert nach Hersteller und Typ kommt nicht zu kurz. Webseite: http://bios-info.de Sprache: Deutsch Thema: Informationen rund ums BIOS EasyLinux meint: Kein anderes Portal bietet eine vergleichbare Fülle an Informationen zum Thema BIOS. |
| Linuxforen |
Die Anzahl von Blogs und Foren steigt nahezu inflationär, doch nur wenige lohnen einen Besuch. Das seit über sieben Jahren bestehende Portal "Linuxforen.de" gehört beinahe zum Urgestein der Forenszene und bietet mit über einer Million Beiträgen einen umfangreichen Fundus an Informationen zu jedem Thema rund um Linux. Gegliedert nach Themengruppen wie Hardware, Multimedia oder Spielen unter Linux finden Sie nicht nur eine reichhaltige Auswahl an Erfahrungswerten, sondern bekommen als registrierter Benutzer kompetente Antworten auf eigene Fragen. Die Standardantwort vieler anderer Foren (RTFM -- Read the F... Manual) bekommt der Besucher erfreulich selten zu Gesicht, wird allerdings umso öfter auf schon existierende Postings zum Thema hingewiesen. Webseite: http://www.linuxforen.de Sprache: Deutsch Thema: Linux Hilfeforum EasyLinux meint: Das riesige Archiv von über einer Million Beiträgen macht die Linuxforen zu einer wahren Fundgrube für Hilfesuchende. |
| Das Gedächtnis des Internets |
Webseiten kommen, Webseiten gehen: Die Fluktuation im Internet ist gewaltig. Nur zu oft befindet sich die gesuchte Information auf einer Seite, die nicht mehr verfügbar ist. Abhilfe schafft hier das Webarchiv "Archive.org". Es sammelt kontinuierlich neue oder modifizierte Webseiten und archiviert diese in einer Datenbank. Zur Zeit speichert das Archiv nach eigenen Angaben etwa 85 Milliarden Webseiten. Die virtuelle Bibliothek ermöglicht jedoch nicht nur die Anzeige bereits gelöschter Seiten, sondern ermöglicht dank der chronologischen Liste der Archive einen Blick in die Vergangenheit eines Webprojekts. Webseite: http://www.archive.org Sprache: Englisch Thema: Webarchiv EasyLinux meint: Gerade bei der Suche nach älteren Informationen bietet Ihnen das Webarchiv eine unschätzbare Hilfestellung, da es gegenüber Google-Cache Daten über Jahre speichert. |
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Last modified: 2008-11-05 17:26
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