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Erschienen in EasyLinux 04/2007   »   Ausgabe bestellen

Nachrichten

Microsoft-Dokumentformat vorerst kein Standard

Microsoft hatte im Dezember 2006 mit 6000 Seiten Dokumentation der International Standard Organisation (ISO) vorgeschlagen, sein hauseigenes XML-basiertes Dokumentformat als Office Open XML (OOXML) zum offenen Standard zu machen. Nachdem schon das freie Dokumentformat Open Document Format (ODF) im Mai 2006 zum ISO-Standard geworden war, ist dies das zweite Büroanwendungsformat, über dessen Normung auf internationaler Ebene entschieden werden soll.

Am vierten September lag das Votum der 103 Mitglieder vor: 53 % stimmten dafür, 26 % dagegen. Zwei Drittel der Mitglieder hätten zustimmen müssen, damit der eingereichte Vorschlag unter der Nummer ISO/IEC DIS 29500 den Standardisierungsprozess hätte durchlaufen können. Die Abstimmung war von Aufregung begleitet, da ein Microsoft-Mitarbeiter Manipulations- und Bestechungsversuche unternommen hatte.

Abb. 1: Dagegen: Die Foundation for a Free Information Infrastructure (FFII) alias Noooxml.org.

Viele Länder, darunter auch Deutschland, hatten ihr Votum mit Kommentaren versehen. Nach Auskunft der ISO werden alle Kommentare im Frühjahr 2008 erneut diskutiert. Sollten danach die Länder ihr Votum ändern, die zunächst mit "Nein, mit Kommentar" gestimmt hatten, könnte die Anerkennung doch noch stattfinden. Und sollte Microsoft die Ablehnung dazu verwenden, sein Dokument nachzubessern, kann es den Entwurf seines Standards überarbeiten und damit in eine neue Abstimmung gehen.

Bitte sehr: OpenSuse, Ubuntu oder Debian?

In den letzten Wochen haben mehrere Händler Desktop-Rechner und Notebooks mit vorinstalliertem Linux auf den Markt gebracht.

Abb. 2: Der Mini-Linux-Rechner von Shuttle mit Open Suse 10.2 misst 30 cm x 20 cm x 18,5 cm.

Von Shuttle gibt es einen Mini-PC mit OpenSuse 10.2, dessen Ausstattung (Prozessor, Laufwerke) sich der Käufer auf der Firmen-Website (http://www.shuttle.eu/LinuXPC) selbst aussucht. In der einfachsten Version für 490 Euro enthält der Rechner eine Festplatte mit 80 GByte, 512 MByte Arbeitsspeicher und den Intel-Prozessor Celeron D352 mit 3,2 GHz. Hinzugebucht werden kann zum Beispiel ein Doppelkernprozessor (ab 36 Euro für 2 x 1,8 GHz), mehr Arbeitsspeicher (ab 18 Euro für 1 GByte) oder auch ein TFT-Monitor (ab 284 Euro für 17 Zoll, 16 ms Reaktionszeit). 24 Monate Abhol- und Reparaturservice sind im Preis inbegriffen. Hinzu kommen Versandkosten, wenn sich vor Ort kein Händler befindet. Für die Händlersuche gibt es auf der Seite ein Suchfeld.

Abb. 3: Das Dell-Notebook Inspiron 6400 richtet sich in der Ausstattung nach der Größe des Geldbeutels.

Dell hat das Notebook Inspiron 6400n und den Desktop-PC 530n im Angebot, die beide Ubuntu Feisty Fawn (7.04) mitbringen. Genau wie bei Shuttle lassen sich die Komponenten einzeln aufwerten (http://www.dell.de/ubuntu). Das Notebook ist in der einfachsten Ausstattung ab 450 Euro zu haben. An Bord sind unter anderem ein Intel Celeron M520 mit 1,6 GHz und ebenfalls eine 80-GByte-Festplatte, sowie 512 MByte Arbeitsspeicher. Der Schritt zum Zweikernprozessor kostet hier 50 Euro, 1 GByte Arbeitsspeicher weitere 30 Euro. Ein leistungsstärkerer Akku lässt sich für 40 Euro dazukaufen. Der Desktop-PC bringt für 550 Euro bereits einen Intel-Pentium Zweikernprozessor mit 1,6 GHz und ein 19-Zoll-TFT-Display mit, die Festplatte fasst in dieser günstigsten Version 160 GByte. Wie bei Dell üblich, kommen aber satte 78 Euro Versandkosten hinzu. Abhol- und Reparaturservice wird für 12 Monate gewährt. Über den Ubuntu-Partner Canonical lassen sich außerdem verschiedene Support-Pakete dazukaufen (http://www.ubuntu.com/dell).

Abb. 4: Dem flotten Desktop-Hintergrund ist anzumerken, dass der Rechner aus Perspektive des Linux-Anwenders entstand.

Ein Doppelkernprozessor, zur Abwechslung mal von AMD (Athlon 64 X2, 2 x 2,8 GHz), steckt in dem Linux-Rechner, den der Online-Händler Mindfactory.de für 750 Euro anbietet. Hier setzt ein Debian 4.0 Etch auf eine Ausstattung auf, die einiges zu bieten hat: 500 GByte Festplattenspeicher, 2 GByte Arbeitsspeicher und eine Geforce-Grafikkarte 8600GT mit eigenem 256-MByte-Speicher. Dieser Rechner lässt sich dann nicht mehr beim Bestellen modular aufwerten, und er hat weder Monitor noch Tastatur dabei. Aber an Versandkosten kommen hier dafür höchstens 10 Euro hinzu. Sowohl die Hardware als auch das Betriebssystem wurde in Kooperation mit der Händlerfirma von Linux-Fans des firmeneigenen Support-Forums vorgeschlagen und in seiner Zusammenstellung getestet. In dem Forum tun die Nutzer auch ihre Meinung zu dem Rechner kund, und es sind diverse How-tos hinterlegt (http://forum.mindfactory.de).

Ubuntu regiert das Haus

Media-Center-Rechner auf Windows- oder Linux-Basis stehen mittlerweile in vielen Wohnzimmern, doch dieses Projekt soll einem breiten Publikum das computergesteuerte Zuhause ermöglichen: Auf der Linuxconf Europe (02.-05.09.2007) in Cambridge hat Torsten Spindler, Mitarbeiter von Canonical, in einem Vortrag das Projekt Ubuntu Home vorgestellt.

Spindler träumt von einem Linux-gesteuerten Zuhause, in dem der Anwender alles per Computer kontrollieren kann -- Beleuchtung, Heizung, Herd, ja sogar den Toaster. Dabei möchte er auf der Ubuntu-Distribution aufbauen und hat sich vom Linux-Media-Center Linux MCE inspirieren lassen, das bereits mit zahlreichen Produkten zur Haushaltsautomatisierung arbeitet (Wiki: http://www.linux-mce.de/start).

Ubuntu Home ist kein offizielles Canonical-Projekt. Spindler bezeichnet es einfach als sein persönliches Steckenpferd. Linux hat sich als Vermittler zwischen unterschiedlichen Systemen bewährt und funktioniert gut auf Embedded-Geräten, auf denen das Computersystem in andere technische Funktionen eingebettet ist. Ein Projekt wie Ubuntu Home ist daher auch wirtschaftlich nicht zu unterschätzen: Es könnte Linux in zahlreiche Haushalte bringen, wenn sich das automatisierte Zuhause etabliert.

Abb. 5: Im Hauptmenü von Linux MCE, das die Optionen für jedes Zimmer auflistet, führen die Buttons der einzelnen Kategorien zum Kontrollbildschirm für das jeweilige Gerät.

KDE-4-Gewusel

Das fertige KDE 4 war eigentlich schon für Ende Oktober vorgesehen. Bereits dieser Termin war der Linux-Distribution Fedora zu spät, um KDE 4 in ihre nächste Ausgabe Fedora 8 zu integrieren, denn sie soll ab dem achten November zum Download bereit liegen. Fedora 8 wird dann also mit einer Desktopumgebung aus dem KDE-3.x-Zweig erscheinen. Nach der Veröffentlichung soll es aber voraussichtlich KDE-4-Pakete zur Nachinstallation geben. Auch für Mandriva Linux 2008, das Ende September herauskommen soll, und OpenSuse 10.3, das für Anfang Oktober geplant ist, kommt das neue KDE 4 zu spät. Beide bringen aber eine Vorschau mit, so dass das Upgrade leicht fallen wird. Das KDE-Team hat den Erscheinungstermin inzwischen schon zweimal verschoben: erst um zwei Monate nach hinten auf den 20. Dezember, dann doch wieder zwei Wochen nach vorn auf den 11. Dezember. Es bleibt spannend.

Anfang August 2007 hatte das KDE-Projekt die erste Beta-Version von KDE 4 zum Ausprobieren veröffentlicht. KMail hat den so genannten Tagging Patch aufgenommen, mit dem Anwender ihre Mails mit selbst gewählten Kategorien und Farben markieren können. KOrganizer erhielt eine Outlook-ähnliche Ansicht für Zeitpläne sowie eine Darstellung nach Art von Gantt-Diagrammen. Komplett neu ist Marble, ein Geografie-Widget, das ähnlich wie Google Earth Ansichten einer Erdkugel samt Informationen liefert und diese anderen KDE-Anwendungen zur Verfügung stellt.

Abb. 6: Der neue Desktop-Globus Marble lässt sich in KDE-Anwendungen einbinden, um geografische Information darzustellen.

KDEs Terminal-Anwendung Konsole stellt URLs nun anklickbar dar und beherrscht zahlreiche Spielereien in Sachen Hintergrundfarbe. Außerdem lässt sich die Ansicht in Unterfenster mit gleichem Inhalt aufspalten.

Abb. 7: Konsole mit Split-Ansicht, Highlighting und unterschiedlichen Farbmodi.

Daneben haben die Entwickler den neuen Dateimanager Dolphin besser mit dem Bildbetrachter Gwenview und dem Webbrowser Konqueror integriert. Es gibt eine Live-CD, mit der sich die Neuerungen am leichtesten ausprobieren lassen (http://home.kde.org/~binner/kde-four-live).

Ubuntu 8.04 mit Long Term Support

Unter dem -- bei Ubuntu üblichen -- tierischen Codenamen Hardy Heron (etwa: robuster Reiher) hat der Community-Manager Jono Bacon schon die übernächste Ubuntu-Version 8.04 angekündigt. Das Besondere an Hardy Heron ist, dass es langfristigen Support dazu gibt (LTS, Long Term Support). Canonical, die Firma hinter Ubuntu, unterstützt Hardy Heron dann für drei Jahre, die Server-Variante wird fünf Jahre gepflegt. Die derzeit aktuelle Version mit Long Term Support ist Ubuntu Dapper Drake 6.06 (eleganter Erpel). Konkrete Inhaltsangaben zu Hardy Heron gibt es noch nicht. Die nächste Ubuntu-Version ist erstmal für Oktober angesetzt: Gutsy Gibbon 7.10 (mutiger Gibbon). Die Ziele für Ubuntu 8.04 legen die Entwickler wie im letzten Jahr auf dem Ubuntu Developer Summit fest, der vom 27. Oktober bis zum 2. November in Boston stattfindet.

Microsoft gegen die GPLv3

Microsoft hatte sich öffentlich von der neuen General Public License (GPL) distanziert. In der GPLv3 bezieht sich eine Klausel auf Patentvereinbarungen, wie sie Microsoft mit Novell und weiteren Linux-Distributoren im November 2006 abgeschlossen hatte. Nun nahm die Free Software Foundation (FSF), die Herausgeberin der GPL ist, den Fehdehandschuh wieder auf: Microsoft könne sich nicht einfach selbst von der GPLv3 freisprechen, hieß es in einer Presserklärung von Ende August.

Der Konzern hatte in einer Erklärung am 05.07. verkündet, dass er nicht als Vertragspartner der GPLv3 missverstanden werden wolle und keinerlei rechtliche Verpflichtungen unter einer solchen Lizenz anerkenne. Er schrieb, dass die im Rahmen der Kooperationsvereinbarung verteilten Novell-Zertifikate Microsoft-Kunden nicht berechtigen, Software-Code oder Supportleistungen unter der GPLv3 in Anspruch zu nehmen. Novell-Sprecher Bruce Lowry stellte daraufhin umgehend in einem Blog-Eintrag vom 06.07. klar, dass Novell seine Produktreihe künftig unter der GPLv3 lizenzieren wird, auch wenn Partner Microsoft das nicht gerne sehen sollte.

Ärgernis für die FSF ist nach wie vor der Vertrag zwischen Microsoft und Novell von November 2006. Die Stiftung kritisiert die Vereinbarung, nach der Käufer von Novells Suse-Linux-Distribution nicht wegen Patentverletzung verfolgt werden sollten. Das sei diskriminierend, weil die Nutzer anderer Linux-Systeme sich entsprechend ungeschützt fühlen könnten.

Die GPL Version 2 (GPLv2) schützte 16 Jahre lang die Rechte der Anwender, Software weiterzugeben, den Quellcode zu erhalten und ihn zu ändern oder Teile davon für eigene Open-Source-Programme zu verwenden. Die neue Version 3 von Ende Juni 2007 ergänzt Regelungen, die sich zum Beispiel mit Software-Patenten beschäftigen und Digital Rights Management (DRM) einbeziehen.

Bittorrent: closed-source und Windows-only

Die Firma Bittorrent Inc. hat eine Beta-Version 6.0 ihres Filesharing-Clients veröffentlicht, dessen Quellcode seit dieser Release nicht mehr offen gelegt wird. Bittorrent Inc. begann seit der µTorrent-Übernahme am siebten Dezember 2006 mit Plänen, die beiden Clients Bittorrent und µTorrent zu verschmelzen. Bittorrent war vorher quelloffen gewesen, µTorrent lediglich Freeware. Offen bleiben soll auf jeden Fall das Bittorrent-Protokoll. Die Übernahme und die Ungewissheit, wie es mit den Programmen weitergehen soll, hat im µTorrent-Forum zu monatelangen Diskussionen geführt. Die Firma Bittorent konzentriert sich heute neben der Weiterentwicklung ihres Filesharing-Clients vor allem darauf, in Zusammenarbeit mit Film- und Musikanbietern Multimedia-Inhalte zu vertreiben.

Kreativ-CD

Das Fedora-Projekt und der Verein Creative Commons haben auf der Linux-World (06.-09.08.2007) in San Francisco Kreativ-CDs verteilt. Jetzt kann man sich mit dem ISO-Image auch eine eigene CD erstellen (http://cc-livecontent.dreamhosters.com). Das gemeinsame Projekt firmiert unter dem Namen Live Content, weil die tragende Idee die Veränderbarkeit der mitgelieferten Software durch den Anwender ist. Zum freien Benutzen und Verändern der Fedora-Distribution und der mitgelieferten Werke wird ausdrücklich ermuntert.

Die Live-CD verfügt über eine Auswahl an Inhalten, die unter freien Creative-Commons-Lizenzen stehen, darunter Audio-, Video-, Bild-, Text- und Lernmaterialien. An freier Software sind Open Office, Firefox, die Bildbearbeitung Gimp, das Vektorgrafik-Programm Inkspace, der Musik- und Videoabspieler Totem, der Bildbetrachter Gthumb und der PDF-Betrachter Evince dabei.

Abb. 8: Auf der gemeinsamen CD regen Creative Commons und Fedora die Anwender zur Zusammenarbeit an.

Ähnliche Projekte gab es bereits früher: Die Frama-DVD enthält ebenfalls ein Live-Bootsystem und freie Software mitsamt Tutorials sowie Videos, Musik und Texte unter cc-Lizenz. Und die Free-Me-DVD entstand aus dem Engagement eines Einzelnen, der unter dem Motto "freie Kultur" diverse Creative-Commons-Werke sammeln und weitergeben wollte. Der zugehörige Webauftritt bietet noch weiterführende Links zu mehr Creative-Commons-Musik, -Fotos, -Büchern und anderem (http://questionsplease.org/freeme).

Kurz notiert

Die System Rescue CD, eine Distribution für Notfälle, liegt mit der Version 0.3.8 in einer aktualisierten Fassung vor. Ein neuer Kernel sowie verbesserte Programmversionen bei Partitions- und Analysewerkzeugen versprechen einen stabileren Betrieb und besseres Arbeiten. Das aktuelle ISO-Image mit rund 128 MByte findet sich auf der Projektseite http://www.sysresccd.org.

Das Programm Wine, mit dem man Windows-Anwendungen unter Linux starten kann, erhielt mit der aktuellen Version 0.9.44 eine Reihe von Bugfixes. Außerdem implementierten die Entwickler neue Funktionen zum Anordnen der Fenster. Die eingebaute Wordpad-Variante hat jetzt eine Suchfunktion und die Möglichkeit, Bullet-Listen zu erstellen. Weitere Informationen zur Release sowie zum Einsatz von Wine im Allgemeinen finden sich auf der Homepage des Projektes, http://www.winehq.org.

Seit dem 17.09. gibt es die neue Version 2.3 von OpenOffice (http://www.openoffice.org). Sie hat unter anderem ein neues Diagrammmodul, einen Reportgenerator und einen OOo-Writer-Filter für Wikis. Der Datenbank-Reportgenerator wurde als Erweiterungsmodul (Extension) realisiert. Möchte der Benutzer geschriebene Texte direkt im MediaWiki-Format speichern, werden beispielsweise gesetzte Formatierungen für Überschriften entfernt, um nicht mit denen des Style-Sheets zu kollidieren. Der Assistent erfuhr ebenfalls eine Überarbeitung.

Die neue Version 8.1.1 des PDF-Betrachters Adobe Reader für Linux steht zum Download bereit. Auf der Download-Seite lässt der Hersteller den Nutzern des freien Betriebssystems die Wahl zwischen einem Debian- oder RPM-Paket sowie einem Tar-Gz- oder Bz2-Archiv (http://www.adobe.com/products/acrobat/readstep2_allversions.html). Etwas Geduld sollte man allerdings mitbringen -- bereits das Tar-Gz-Archiv ist 47 MByte groß. Zudem gibt es die neue Version bisher nur in der englischsprachigen Variante. Die Seite listet zugleich die recht anspruchsvollen Systemanforderungen auf: Der Viewer setzt eine installierte GTK+-Bibliothek in Version 2.6 oder höher voraus, 512 MByte RAM, bis zu 125 MByte Platz auf der Festplatte und den Firefox-Browser ab Version 1.5.

Die neue Jacklab Audio Distribution (JAD) 1.0 richtet sich an Kreative im Audio-, Video- oder Bildbereich. Die Distribution ist eine Suse-10.2-Anpassung, die mit einem Real-Time-Kernel arbeitet. Ein Real-Time-Kernel eignet sich besser für Multimedia-Anwendungen und Musiksoftware, weil diese Prozesse dann bevorzugt von der CPU bearbeitet werden können. JAD 1.0 möchte die Schwelle für Linux-Anfänger niedrig halten, damit Musiker und Multimedia-Schaffende es leicht haben. Nach der Installation kann der Benutzer zum Beispiel sofort mehrere Tonspuren mit der Recording-Software Ardour 2 aufnehmen oder Videos mit Kdenlive bearbeiten. Auf der Homepage gibt es sowohl eine Live- als auch eine Installationsversion (http://jacklab.net/jacklaborg/english).

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