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Erschienen in EasyLinux 04/2008   »   Ausgabe bestellen

Leserbriefe

Suse 11: Scannen und Deutsch

[03/2008] Die in Ihrer letzten Ausgabe beschriebene Installation von OpenSuse 11.0 habe ich durchgeführt, und sie verlief ohne Störungen, aber:

1. Unangenehm ist, dass viele Programme nicht oder nur unvollständig in die deutsche Sprache übersetzt sind, das gilt auch für den KDE 4. Wie kann man das abstellen?

2. Besonders lästig ist aber, dass beide Scannerprogramme (kooka und xsane) nur mit Root-Rechten arbeiten! Auch mehrfaches Deinstallieren und Installieren half nicht. Damit ist OpenSuse 11.0 nur bedingt nutzbar. Ich habe daher mein altes OpenSuse 10.3 vorsichtshalber nicht entfernt.

Über den Hilfe-Knopf bei der Fehlermeldung von xsane fand ich den Hinweis, das Programm mit Root-Rechten zu starten, und siehe da: Dann klappt es mit beiden Programmen. Wohl aber nur in Englisch und mit Warnhinweisen.

Ansonsten freue ich mich auf jedes Ihrer Hefte -- wenn es doch nicht immer sooo lange (drei Monate) dauern würde -- und bitte Sie: Machen Sie so weiter!

Christian Landmark

EasyLinux: Die fehlenden Übersetzungen installieren Sie am besten über ein Update auf KDE 4.1. Dort sind auch KMail & Co. eingedeutscht. Das geht am einfachsten mit einem One-Click-Install-Paket: http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/KDE4:/Factory:/Desktop/openSUSE_11.0/KDE4-DEFAULT.ymp

Zum Scanner-Problem: Vermutlich ist der Benutzer kein Mitglied der disk-Gruppe.

  1. Starten Sie YaST und rufen Sie darin den Eintrag Benutzer & Gruppenmanagement auf.
  1. Markieren Sie Ihren eigenen Benutzereintrag und klicken Sie auf Bearbeiten. Auf dem Reiter Details kreuzen Sie dann die Gruppe disk an.

Danach müssen Sie sich ab- und neu anmelden, damit KDE die Gruppenzugehörigkeiten auffrischt. (mhi)

Tastatureinstellung

[03/2008] OpenSuse 11.0 sieht auf Ihrer Heft-DVD vielversprechend aus. Leider lässt sich bei mir eine gewählte Keyboard-Einstellung nicht dauerhaft speichern, weder unter KDE 4, KDE 3.5 noch im Terminal über SaX2. Unter OpenSuse 10.3 funktioniert alles normal.

Martin Gregor

EasyLinux: Schauen Sie mal in die Datei /etc/X11/xorg.conf hinein. Dort sollte nicht

Option "XkbLayout" "us"

stehen, sondern

Option "XkbLayout" "de"

Wenn bei Ihnen eine US-Tastenbelegung voreingestellt ist, öffnen Sie die Datei in einem Editor (mit Root-Rechten), passen diese Zeile an und starten (nach dem Speichern der Datei) den X-Server neu, dann sollte es auch mit der Tastaturbelegung klappen. (kki)

Lernvideo nur für Windows?

[03/2008] Nach der Produktbeschreibung auf der Addison-Wesley-Webseite setzt das OpenSuse-Lernvideo einen Intel-Prozessor und Windows Vista/XP (oder einen Mac) voraus. Also muss ich, um Linux-Grundlagen zu erlernen, erst ein Microsoft-Produkt kaufen und installieren?

Heinz Kemner

EasyLinux: Wenn Sie sich den Screenshot aus unserem Testbericht genau ansehen, sehen Sie, dass wir ihn unter Linux (und nicht unter Windows) aufgenommen haben. Die Verlagsangabe, dass Sie ein Windows-System benötigen, ist also falsch.

Die Prozessorangabe ("Pentium 4 ab 2,6 GHz oder G5") ist wohl nur als Hinweis gedacht, dass es mit sehr alten (zu langsamen) CPUs nicht gut läuft; mit Ihrem AMD-Prozessor sollte es keine Schwierigkeiten geben. (hge)

Xming und SSH

[03/2008] Mit Begeisterung verschlang ich den Artikel "Verkehrte Welt" über den X-Server für Windows -- eröffneten sich mir doch tolle Möglichkeiten, neben meinen viel genutzten Windows-Anwendungen auch sicher surfen zu können. Leider habe ich die Rechnung ohne Microsoft gemacht, denn ich nutze einen Vista-PC: Auf dem vermisst Xming nun eine Datei ssh.exe. Gibt es auch für Vista eine Lösung mit Xming? Oder bietet sich eine Lösung ohne SSH in meinem Heimnetzwerk mit nur zwei Computern an?

Gundolf Diekmann

EasyLinux: Die Tests mit Xming für diesen Artikel haben wir alle mit Vista durchgeführt und dabei keine zusätzlichen Tools installiert. Nutzen Sie doch einfach wie im Artikel beschrieben, das Programm Putty. (kre)

PC-Emulatoren im Test

[03/2008] Mit Ihrer Einschätzung zumindest des VMware-Servers bin ich nicht einverstanden. Vorweg: Ich mag diese Software und ich nutze sie intensiv. Aber die Installation ist nicht trivial. Bedingt durch die Verwendung von Kernel-Modulen ist die Software eng an den verwendeten Kernel gekoppelt. VMware kommt mit den beigelegten Modulen aber hinter der Entwicklung des Kernels nicht hinterher.

Mit schöner Regelmäßigkeit funktionieren nach einem Kernel-Update die VMware-Module nicht mehr, und das Skript vmware-config.pl ist oft nicht in der Lage, diese Module zu erzeugen. Meist ist es nötig, irgendwoher aus dem Netz eine vmware-any-any-Datei zu saugen, damit VMware einen neuen Kernel akzeptiert. Dazu kommt, dass sich der bisherige Entwickler dieser Patches scheinbar zurückgezogen hat und die Dateien kaum noch zu finden sind.

Dass auch andere Nutzer ähnliche Probleme haben zeigen die vielen Forenbeiträge und Howtos zu diesem Thema im Netz, siehe z. B. [5], [6]

Sie sollten zumindest auf solche Umstände hinweisen, wenn Sie Software testen.

Detlef Spillner

EasyLinux: Auf die von Ihnen beschriebenen Umstände haben wir nicht hingewiesen, weil sie in unseren Tests nicht aufgetreten sind, wenn die Kernel-Entwicklungsumgebung installiert war. Da VMware (und alle konkurrierenden PC-Emulatoren) Kernel-Module benötigen, um performant zu arbeiten, führt nach einem Kernel-Update grundsätzlich kein Weg an einem Austausch der Kernel-Module des Emulators vorbei.

Probleme bekommt das Installationsskript regelmäßig, wenn die Versionsnummern des installierten Kernels und der Kernel-Sourcen nicht zusammenpassen -- meist ist es eine gute Idee, zunächst zu prüfen, ob diese Bedingung erfüllt ist. Oft gibt es in /usr/src/ auch mehrere Verzeichnisse mit verschiedenen Kernel-Source-Versionen; dann sollten die symbolischen Links von linux auf linux-2.6.xx und linux-obj auf linux-2.6.xx-obj zur laufenden Kernel-Version passen. (hge)

Systemvoraussetzungen nennen!

Eine kleine Bitte: Gehen Sie bei neuen Distributionsversionen auf die Systemvoraussetzungen ein! Ich bin bei OpenSuse 11.0 ziemlich gescheitert, wahrscheinlich wegen meines zu alten Computers.

Herbert Belzig

Klassiker: Thunderbird unter Linux und Windows

[09/2004] mit Interesse habe ich Ihren o.g Artikel (EasyLinux 09/2004: Thunderbird unter Windows und Linux 'Two in one') gelesen (Abbildung 1), weil solch eine Fragestellung/Anwendung durchaus nicht ungewöhnlich ist. Der ursprüngliche Artikel ist zwar aus dem Jahr 2004 und damit so nur noch bedingt korrekt. Sie geben als Datum der letzten Änderung den 25.01.2007 an: Das suggeriert einen geänderten Stand, was nicht richtig ist!

Abb. 1: Alt, aber noch interessant: Unser Artikel aus dem September 2004.

Sie sollten entweder das Datum der Änderung kommentieren oder -- noch besser -- im Artikel die Aussagen zur Benutzung korrigieren:

Aktuelle Informationen gibt es auch auf verschiedenen Seiten im thunderbird-mail.de-Wiki [1,2,3,4].

Günter Wallnig

EasyLinux: Vielen Dank für Ihre Hinweise, die wir gerne an unsere Leser weiterreichen.

Alte Artikel auf unseren Webseiten aktualisieren wir prinzipiell nicht, weil wir eine Konsistenz mit den gedruckten Heften erhalten möchten. (Auch der Aufwand, ein ständig wachsendes Archiv alter Artikel aktuell zu halten, wäre sehr hoch.)

Lediglich in Ausnahmefällen (z. B., wenn ein Web-Angebot eingestellt wird und unter der ehemaligen URL eines Open-Source-Projekts plötzlich illegale Inhalte angeboten werden) korrigieren oder entfernen wir URLs. (hge)

Infos
[1] http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Konfig-Tipps_-_spezielle_manuelle_Anpassungen
[2] http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Dokumentation
[3] http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Die_Dateien_im_Profil_kurz_erklärt
[4] http://www.thunderbird-mail.de/wiki/FAQ
[5] http://groups.google.com/group/vmkernelnewbies/web/how-to-install-vmware-in-2-6-25-linux-kernel
[6] http://lenrek.wordpress.com/2008/04/24/vmware-105-and-kernel-2625/

EasyLinux-Mailinglisten

EasyLinux hat drei Mailinglisten zu (Open)Suse und Mandriva Linux sowie Ubuntu eingerichtet, an denen Sie sich unter http://www.easylinux.de/Mailinglisten anmelden können. Hier präsentieren wir eine Auswahl der aktuellen Themen.

OpenSuse-Liste

  • Suse 11.0 und Nvidia-Grafik: Nach der Installation von OpenSuse 11 habe ich Probleme mit der grafischen Darstellung: Die Darstellung ist unscharf (Auflösung stimmt nicht). Ich betreibe einen Medion MD 30999 mit Nvidia GeForce 7600 GS. Unter YaST / Hardware/ Monitor... wird als Karte Vesa Frambuffer Graphics angezeigt, und der Monitor wird richtig erkannt. Allerdings werden nur zwei Auflösungsvarianten angeboten, 800 x 600 und 1024 X 768. Mein Monitor sollte mit 1440 x 900 betrieben werden (Wide Screen).
  • USB-Problem mit Suse 11.0: Ich habe zwei externe USB-Platten zur Datensicherung. Ab und zu spiegele ich den Inhalt der einen Platte auf die andere, damit ich beim Defekt einer Platte nicht alle Daten verliere. Während des Sicherns ist mein Rechner plötzlich komplett eingefroren. Insgesamt ist mir das viermal passiert. Der Rechner reagiert dann auf gar nichts mehr. Auch übers Netzwerk lässt er sich nicht mehr anpingen. In den Systemlogs konnte ich auch nichts erkennen.
  • Soundproblem: Nach dem Aktivieren der Desktop-Effekte ist mein Computer plötzlich völlig stumm geworden. Unter YaST ist die Soundkarte (SBLive! 5.1 Model SB0100 PCI) richtig erkannt worden und gibt auch den Testsound von sich. Mit alsaconf funktioniert sie auch (Testsound), nur die Systemnachrichten hört man nicht mehr. Da meine CD-/DVD-Laufwerke nicht eingebunden werden, kann ich nicht probieren, ob andere Töne zum Klingen gebracht werden können.
  • Probleme mit der OpenSuse-Live-DVD: [03/2008] Ich habe mal die DVD in den Computer gesteckt und gestartet. Das ging ohne Probleme. Dann habe ich versucht, auf eines meiner Laufwerke zuzugreifen. Im Arbeitsplatz werden sie angezeigt. Fährt man mit dem Cursor drauf, öffnet sich ein Fenster, dort steht: Bei Anklicken mit der rechten Maustaste gibt es ein Menü zum Einbinden. Es gibt auch ein Menü, aber von Mounten keine Spur. Auch mit Dolphin und Konqueror war kein Zugriff möglich.
  • M2t in MPEG umwandeln: Bei Fernsehaufnahmen mit kaffeine konnte man bis OpenSuse 10.3 das Aufnehmeformat auswählen, z. B. MPEG_ts, und ich erhielt eine .mpg-Datei, die als Daten-DVD gebrannt auf meinem Video-Player abspielbar war. Mit OpenSuse 11 kann ich aber kein Aufnahmeformat mehr auswählen und erhalte nach Aufnahme eine m2t-Datei. Wie kann ich diese umwandeln, damit ich wieder eine weiterverwendbare MPEG-Datei erhalte? Und wie muss ich dabei vorgehen? [Anm. d. Red.: Eine Lösung finden Sie auch im dvbcut-Artikel auf Seite 36.]

Ubuntu-Liste

  • Kernelproblem: Mein Ubuntu 8.04 startet nicht mit dem Kernel 2.6.24-19-389. Wenn ich die Fehlermeldung, die da über den Bildschirm geflogen kam, richtig verstanden habe, fehlt die Datei /dev/disk/by-uuid/9973c2c2-f9fc-42bc... Bringt es was, diese Datei nachzuinstallieren, und wenn ja: Woher bekomme ich sie? Kernel 2.6.22-14-386 läuft, alles darüber leider nicht.
  • CUPS wiederherstellen: Ich habe versucht, meinen Drucker mit CUPS im Netz verfügbar zu machen. Der Effekt ist, dass irgendetwas verstellt ist. Ich kenne leider die Default-Einstellungen der Konfigdateien nicht. Wo finde ich so was?
  • Festplatte in neuen Computer einbauen: Mein Computer ist kaputt gegangen, und reparieren lohnt sich nicht. Ich kann aber einen gebrauchten PC mit demselben Mainbord und derselben Grafikkarte, aber einem anderen Prozessor bekommen. Wenn ich die Festplatte aus dem kaputten in den neuen umbauen lasse, läuft das System dann?
  • Langsamer Start nach Update: Heute hat ein automatisches Update stattgefunden, wenn ich mich recht erinnere, war auch der Kernel dabei. Seit diesem Update dauert der Start ca. drei bis vier Minuten.
  • Seitenreihenfolge im KDE-Druckdialog einstellen: Kann ich im KDE-Druckdialog fest einstellen, dass der Ausdruck immer mit der letzten Seite beginnt? Ich vergesse nämlich immer wieder, das vorher zu tun, wenn ich größere Dateien drucke.

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