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Erschienen in EasyLinux 01/2012   »   Ausgabe bestellen

Neue Software

Peter Kreußel

Hugin


Für eindrucksvolle Landschaftspanoramen ist der Blickwinkel der meisten Kameras einfach zu klein. Für einen weiten Horizont sorgen erst aus mehreren Einzelbildern zusammengesetzte Panoramafotos. In der Zeit vor der digitalen Bildbearbeitung gelangen solche Aufnahmen nur mit schweren Profistativen, denn beim geringsten Verdrehen oder Verrutschen der Kamera passten die Teilaufnahmen nicht mehr zusammen.

Mit einem Programm wie Hugin [1] gelingen Fotopanoramen dagegen sogar ohne Stativ. Der Benutzer markiert in überlappenden Bereichen der Teilaufnahmen markante Bildpunkte. Hat sich der Blickwinkel der Kamera beim Drehen um die eigene Achse verändert, erkennt Hugin diese Bildfehler aus der Lage der Kontrollpunkte und gleicht sie rechnerisch aus. So entsteht ein Panorama aus einem Guss.

Entzerrt

Ein weiterer Einsatzbereich für Hugin ist die Architekturfotografie: Oft ist einfach nicht genug Platz, um Bauwerke gerade und unverzerrt aufzunehmen (Abbildung 1).

Abb. 1: Was viele nicht wissen: Hugin erlaubt es auch, stürzende Linien aus Bildern zu entfernen.

Auch in diesem Fall arbeitet die Software mit Kontrollpunkten. Diesmal geht es allerdings nicht um Punkte, die auf Teilbildern wiederkehren. Sie markieren Linien, die in der Realität exakt senkrecht oder waagrecht verlaufen. Kennt Hugin den Verlauf dieser Horizontalen und Vertikalen, errechnet es aus dem verzerrten Bild eine Draufsicht.

Neue Features

Nicht nur zitternde Hände des Fotografen erschweren das Zusammenfügen von Panoramen. Auch die Abbildungsfehler der Objektive, die gerade Linien im Foto leicht gekrümmt erscheinen lassen, spielen dabei eine Rolle. Hugin bringt bereits die Daten verbreiteter Objektive mit und gleicht die bei Panoramabildern deutlich sichtbaren Verzerrungen aus.

Die Anfang Oktober erschienene neue Version enthält außerdem das Programm Calibrate Lens, das es Ihnen erlaubt, Ihre Objektive selbst zu vermessen.

Installation

Sowohl OpenSuse als auch Ubuntu halten Hugin in ihren offiziellen Repositories vor, allerdings nicht in der neuesten Version. Diese finden Sie auf der Heft-DVD für alle von EasyLinux unterstützten Distributionen.

Die Redaktion meint

Wer in die Toskana fährt, sollte vorher unbedingt Hugin installieren. Die Bedienung des umfangreichen Programms ist zwar nicht ganz einfach, doch zahlreiche verständliche Tutorials [2] auf der Homepage erleichtern den Einsteig. Besonders wertvoll ist die Software für Architektur-Fotografen: Sie ermöglicht es nämlich, so genannte stürzende Linien zu entfernen und Bauwerke gerade wiederzugeben. Bewertung: 5/5 Punkte

Infos

[1] Hugin: http://hugin.sourceforge.net/

[2] Hugin-Tutorials: http://hugin.sourceforge.net/tutorials/

aTunes


Wer ein Musikprogramm sucht, das sowohl unter Linux, Mac OS als auch Windows läuft, findet in der Java-Software aTunes einen modernen Medienmanager, der es gestattet, viele Online-Datenquellen einzubinden.


Medienspieler waren einst simple Programme, die eine Playlist aus MP3s abspielten -- mehr nicht. Moderne Vertreter dieser Gattung verstehen sich dagegen als komplexe Medienmanager, die nicht nur den CD-Player, sondern auch gleich den Discjokey ersetzen möchten. Sie gruppieren die auf der Festplatte verstreuten Musikdateien nach Alben, Künstlern und Musikstilen. Auch das Einbinden von Online-Diensten wie Songtext-Servern oder Cover-Datenbanken gehört mittlerweile zum Standard.

Der Kontaktfreudige

Mit spektakulären Features wie automatisch zusammengestellten Abspiellisten glänzt besonders die KDE-Software Amarok. Bei derartigen Raffinessen kann die Java-Software Atunes (Abbildung 2) nicht mithalten. Dennoch sticht sie in manchen Aspekten die Konkurrenten aus: Besonders punktet das Programm beim Einbinden von Online-Datenquellen. So reicht ein Rechtsklick auf eine Datei in der Musikbibliothek um nach Stücken des gleichen Interpreten oder Information auf YouTube, Google Video, Musikbrainz, FreeDB oder Wikipedia zu suchen.

Abb. 2: Das Musikprogramm aTunes gibt es für Linux, Mac OS und Windows. Es bieten einen abgerundeten, wenn auch nicht rekordverdächtigen Funktionsumfang.

Überdurchschnittlich fallen auch die Bearbeitungsfunktionen für die in der Musikdatei hinterlegten Informationen zu Künstler, Album und Musikstil aus. Natürlich lassen sich diese Tags komfortabel per Hand editieren. Die Software aTunes [3] sucht jedoch per Mausklick auch online nach Informationen. Ein Rechtsklick auf einen Künstlernamen reicht um ein Portrait herunterzuladen. Ähnlich funktioniert es auch bei Albumtiteln und Cover-Bildern.

Das Tool aTunes extrahiert Informationen zu Songtitel, Künstler und Album auf Wunsch auch aus dem Datei- und Verzeichnisnamen. Als sehr nützlich hat sich dies beim Verschlagworten der vor Jahren digitalisierten Schallplattenbibliothek des Autors erwiesen, die damals mangels geeigneter Software ohne MP3-Tags auf der Festplatte landete.

Hansdampf in allen Gassen

Als Java-Software ist aTunes weder an eine Desktopumgebung noch an ein bestimmtes Betriebssystem gebunden. Das Programm läuft entsprechend unter Linux, Windows und seit der neuesten Version 2.1.0 auch unter Mac OS X. Wer sich eine Player-Software wünscht, die auf mehreren Betriebssystemen gleich aussieht und funktioniert, findet daher keine bessere Lösung als aTunes.

Trotzdem ist die Software in den Computerdesktop eingebunden: Je nach Einstellung blendet das Tool in der Taskleiste nur ein Player-Symbol ein, das bei Mauskontakt Information zum gespielten Song anzeigt, oder zusätzlich Buttons zur Player-Steuerung. Ab Version 2.1.0 lässt sich deren Farbe einstellen. Die auf Wunsch bei jedem neuen Song eingeblendeten Pop-ups über dem Player-Symbol in der Taskleiste fallen optisch nicht weniger ansprechend aus als bei Amarok, und sind dennoch nicht an eine bestimmte Desktopumgebung gebunden.

Vor dem Start des Programms gilt es darauf zu achten, dass die notwendige Java-Laufzeitumgebung auf Ihrem System installiert ist. Bei OpenSuse 11.4 und 12.1 wird diese automatisch bei der Installation des Systems berücksichtigt, Anwender von Kubuntu installieren sie über den Paketmanager nach.

Da es kein fertiges Programmpaket von aTunes gibt, nehmen Sie die generische Version, die Sie auf der DVD finden. Entpacken sie das Archiv atunes_2.1.0.tar.gz zunächst in Ihrem Heimatverzeichnis. Wechseln Sie danach im Dateibrowser ins neue Verzeichnis atunes-2.1.0-SNAPSHOT und rechtsklicken Sie auf die Datei aTunes.sh. Aus dem Kontextmenü wählen Sie Eigenschaften und wechseln darin nach Berechtigungen. Hier aktivieren Sie Ausführbar. Zukünftig genügt es, die Datei aTunes.sh anzuklicken, um das Programm zu starten.

Die Optik des Musikplayers passt sich wie bei Java-Programmen üblich nicht den Desktop-Einstellungen an. Sie wirkt jedoch angenehm unauffällig. Farbe und Schriftart lassen sich anpassen, seit Version 2.1.0 auch die Anordnung der Unterfenster für die Musikbibliothek, der Einzeltitelanzeige und der Playlist.

Ein paar Wermutstropfen

Der Name von aTunes spielt auf die auf den iPod abgestimmte Apple-Software iTunes an. Den damit geweckten Erwartungen wird aTunes allerdings nicht gerecht, denn die Software kann lediglich auf ältere iPods bis Generation 4 lesend zugreifen. Allerdings spielt dies heute kaum noch eine Rolle, denn die Smartphones haben den iPod inzwischen fast völlig verdrängt. Android-Telefone schalten beim Anschluss an den PC in den USB-Massenspeichermodus, mit ihnen arbeitet aTunes perfekt zusammen.

Allerdings weist die neue Version 2.1.0 einige Ecken und Kanten auf. So funktioniert der Eintrag Verzeichnis öffnen im Menü Wiedergabeliste nicht, der alle Musikdateien in einem Verzeichnis abspielen sollte.

Die Redaktion meint

Die Java-Software aTunes ist eine Musikspieler-Software mit vielen praktischen Features. Mit dem Klassenprimus unter Linux, der KDE-Software Amarok, kann sie nur bedingt konkurrieren, doch dafür läuft sie unter Linux, Mac OS und Windows. Allerdings haben sich in der neuen Version 2.1.0 neben einigen neuen Features auch neue Bugs eingeschlichen. Bewertung: 3 von 5 Sternen

Infos

[3] aTunes: http://www.atunes.org

DVDStyler


Gekaufte DVDs beeindrucken mit aufwändig gestalteten Menüs samt hinterlegtem Sound- und Videoclips. Mit DVDStyler erstellen Sie solche professionell wirkenden Silberscheiben einfach selbst.


Im Willkommensdialog von DVDStyler [4] nach dem Start wählen Sie zwischen den Optionen Neues Projekt erstellen oder Öffnen einer existierenden Projektdatei. Wenn Sie ein neues Projekt erstellen, wählen Sie bei der Diskgröße 4,7 GB für eine normale, 8,5 GB für eine Double-Layer-DVD.

Der nächste Dialog dient der Auswahl einer Vorlage für DVD-Menüs. Hier gibt es Vorlagen, die nur ein Menü mitbringen, aus dem sich direkt einzelne Kapitel eines Filmes starten lassen. Sind in der Thumbnail-Vorschau dagegen zwei Menüs zu sehen, startet das erste entweder den ganzen Film oder springt erst nach Klick auf den Button Titel auswählen ins Kaptitelmenü.

Nach der Auswahl einer Vorlage erscheint das DVDStyler-Hauptfenster mit drei Bereichen: Im linken, schmalen Bereich wählen Sie mit den Buttons am linken Fensterrand zwischen einem Dateimanager, der Hintergrundbild-Vorschau oder denKnöpfen, also Befehlsschaltflächen für DVD-Menüs.

Der schmale Streifen unten im Programmfenster zeigt alle in der DVD enthaltenen Objekte, nämlich Menüs und Filmdateien. Bei neuen Projekten erscheinen dort, je nach Vorlage, ein oder zwei Menüs. Wenn Sie auf eines dieser Objekte klicken, laden Sie es damit in den Arbeitsbereich, der den Rest des Programmfensters ausfüllt.

Kapitel für Kapitel

Um Leben ins neu gestaltete DVD-Menü zu bringen, laden Sie zunächst einmal ein Video in das Projekt. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich in der Objektvorschau unten im Fenster und wählen sie Hinzufügen.

Für das Laden neuer Videodateien sind die Menüpunkte Datei und Datei als Kapitel zuständig. Die erste Option ist die richtige, wenn Sie eine große Filmdatei laden und sie nachträglich in Kapitel für das Menü unterteilen möchten.

Der zweite Punkt Datei als Kapitel ist die richtige Wahl, wenn die Kapitel ihres Films als eigenständige Dateien vorliegen. Da sich DVDStyler beim Import von Video-Dateien auf das leistungsfähige Kommandozeilenprogramm Ffmpeg verlässt, versteht es praktisch alle gängigen Datei- und Kompressions-Formate.

Ordentlich beschriftet

Um ein geladenes Video in mehrere Kapitel zu unterteilen öffnen Sie mit einem Rechtsklick darauf das Eigenschaften-Dialogfeld. Der Titel-Editor starten Sie mit dem Button rechts neben dem Textfeld Kapitel. Hier sehen Sie eine Vorschau des Videos mit einem Schieberegler und einem Eingabefeld Zeit darunter. Klicken Sie nun auf den Plus-Button und ziehen sie dann den Schieberegler an die Stelle, an der das erste Kapitel enden soll. Wiederholen Sie das so oft, bis Sie alle gewünschten Kapitel erstellt haben.

Klicken Sie nun in der Objektvorschau auf das Menü mit der Titelauswahl (das zweite Menü, wenn in der Vorlage vorhanden, sonst erstes Menü). Bei den Rechtecken im Menü handelt es sich um Buttons, die zu den Titeln auf der DVD oder zu den gerade beschriebenen Kapiteln springen.

Auf Knopfdruck

Ein Rechtsklick auf den Button und die Auswahl von Eigenschaften öffnet einen Einstellungsdialog (Abbildung 3). Dessen oberer Bereich Aktion legt fest, was bei einem Klick auf den Button beim Abspielen der DVD passiert. Wählen Sie im Drop-down-Feld rechts neben der Option Springe zu Titel (Nummer der eingebunden Datei) und Kapitel, wenn Sie die Videoclips wie beschrieben in Kapitel unterteilt haben.

Abb. 3: Das Erstellen von Buttons zum Abspielen von Filmkapiteln oder Springen von eingebetteten Menüs erledigt DVDStyler quasi auf Knopfdruck.

Beim Aufbau und der Anzahl der Menüs sind Sie nicht an die mitgelieferten Vorlagen gebunden: Ein Rechtsklick auf einen Button bringt den Menüpunkt Löschen zum Vorschein. Neue Buttons erstellen Sie, indem Sie eine der nach Auswahl der Kategorie Knöpfe am linken Fensterrand angezeigten Button-Formen auf ein geöffnetes Menü ziehen.

Neue Menüs erstellen Sie mit einem Rechtsklick auf die Objektvorschau. Damit weitere Menüs beim Abspielen der DVSs anwählbar sind, müssen sie in Menü 1 einen Button einfügen, bei dem Sie unter Eigenschaften für den Punkt Springe zu den Menünamen auswählen.

Die Redaktion meint

Dvdstyler bietet ein intuitives grafisches Frontend für das schwierig zu bedienende Kommandozeilen-Werkzeug DVDAuthor. Wer möchte, kann die Skripting-Befehle dieses Programms auch von DVDStyler aus benutzen. Allerdings ist dies nur etwas für Anwender mit Programmiererfahrung. Bewertung: 4/5 Punkte

Infos

[4] DVDStyler: http://www.dvdstyler.org

ffDiaporama


Jüngere Leser werden es gar nicht mehr kennen -- das heimelige Gefühl bei einer Diashow in der dunklen Jahreszeit. Doch auch im Zeitalter der Videoclips gibt es noch stillstehende Bilder, die es effektvoll zu präsentieren gilt. Das Tool ffDiaporama verwandelt sie in eindrucksvolle Multimedia-Shows.


Egal, ob es sich um Schnappschüsse von der letzten Party oder mit der Spiegelreflexkamera aufgenommene hochwertige Architekturfotos handelt: Das Programm ffDiaporama (Abbildung 4) montiert die Aufnahmen zu einer auf dem Computer abspielbaren Videodatei, die auch Soundclips und Untertitel enthalten darf.

Abb. 4: Die Applikation ffDiaporama montiert Bilder, Textelemente, Videoclips und Audiodateien zu professionell wirkenden Multimedia-Präsentationen.

Die Software beherrscht viele Effekte, die in klassischen Diashows undenkbar waren: Bilder oder Bildausschnitte in vielen Formen lassen sich auf der Leinwand bewegen. Sie dürfen mehrere Aufnahmen --auch teiltransparent-- übereinander legen. Für den Übergang zwischen den Bildern stehen viele Effekte bereit. Auch Audiodateien und Videos, die für Bewegung zwischen den Standbildern sorgen, bindet das Programm ein.

Einer Show mit Zelloluid-Bildern am nächsten kommt es, die so erzeugten Videos mit einem Beamer abzuspielen. Passend dafür erzeugt ffDiaporama hochauflösende HD-Videos. Es stehen aber auch Video-Profile mit niedrigerer Auflösung für das Internet oder für Handys zur Verfügung.

Die Software erspart Ihnen dabei die Auseinandersetzung mit dem Wirrwarr unterschiedlicher Videoformate und Kompressionsverfahren: Nach einem Klick auf Smartphone und Player, Multimedia system (darunter Playstation und Xbox) oder For the Web fehlt nur noch die Auswahl des Hardware-Modells und ffDiaporama erzeugt eine maßgeschneiderte Videodatei.

Besonders hervorzuheben ist bei der Kategorie For the Web, dass das Programm bereits das neue Internet-Videoformat WebM kennt, das alle aktuellen Browser außer dem Internet Explorer ohne Plugin abspielen. Für den Internet Explorer erzeugt ffDiaporama auf Wunsch Flash-Videos. Auch speziell auf die Video-Sharing-Plattformen YouTube und Daily Motion zugeschnittene Exportoptionen bringt die Software mit.

Das Grundprinzip des Programmms versteht jeder, der schon einmal mit einem Präsentationsprogramm wie Impress oder Powerpoint gearbeitet hat: Die Grundlage für die Fotopräsentation bilden Dias, die den Impress-Folien ähneln. Vor einem Hintergrund, der aus einer Farbe, einem Farbverlauf oder einer Bilddatei bestehen darf, platzieren Sie eine oder mehrere Fotos oder Videoclips.

Im Reiter Project rechts oben im Programmfenster fügen sie mit dem Button Add title neue leere Dias hinzu. Der Button Add file erstellt dagegen Dias, die bereits ein Foto oder ein Videoclip enthalten.

Übergangseffekte zwischen den Einzelbildern lassen sich mit einem Klick auf das kleine Icon zwischen den Dias einstellen. Hilfreich ist bei der großen Auswahl, dass das Programm animierte Vorschauen der Effekte anzeigt. Ein Doppelklick auf ein Dia öffnet den Eigenschaftendialog Slide properties. Rechts oben zeigt die Software eine Liste der in das Dia eingebunden Bilder und Videoclips.

Unter der Medienliste im Slide properties-Dialog finden sich Eingabefelder und Schieber, mit denen sich die Bilder pixelgenau platzieren aber auch drehen und im Raum kippen lassen (Abschnitt Coordinates). Im Abschnitt Block darunter passen Sie das Bild in eine geometrische Form ein oder fügen einen Rahmen oder Schlagschatten hinzu.

Neue Unterbilder erzeugen Sie im Slide properties-Dialog durch einen Klick auf das kleine Plus-Button ganz links oben. Im neuen Unterbild sind alle Medienobjekte in gleicher Position und Größe vorhanden wie im Ausgangsunterbild. Der Clou an den Shots in ffDiaporama ist folgender: Verändern sie Größe oder Lage in einem der Shots, so animiert das Programm den Übergang.

Damit Sie für eine gelungene Diashow nicht noch eine zusätzliche Bildbearbeitungssoftware starten müssen, enthält ffDiaporama Bearbeitungsfunktionen wie einen Farbausgleich und einen Schärfe-/Unschärfefilter. Auch die hier eingestellten Werte überblendet das Programm zwischen den Unterframes, so dass sie sich genau wie Bildposition und Größe oder Transparenz für animierte Effekte nutzen lassen.

Die Redaktion meint

Das Tool ffDiaporama lässt beim Funktionsumfang keine Wünsche offen. Lediglich die fehlende deutsche Übersetzung und vor allem die gelegentliche Abstürze beim Laden von Videos bringen die Software in der Wertung um den fünften Stern. Bewertung: 4/5 Punkten

Infos

[5] ffDiaporama: http://ffdiaporama.tuxfamily.org/ffdiaporama/

Der im Heft abgedruckte Artikel bespricht noch fünf weitere aktuelle Programme.

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