[EasyLinux-Suse] Re: (H.-S.-Neumeyer) Desktop-Ordner falsch verknüpft

Ulli aus Reutlingen dj4sg-rt at web.de
Don Jun 8 09:13:57 CEST 2006


Hallo PC-Freunde, 

> Am Montag, 5. Juni 2006 18:52 schrieb Benjamin Neff:
> 
> Ich habe das auf meinem Arbeits-Computer so mit meinem Chef gemacht. 

Am Montag 05 Juni 2006 20:19 schrieb Stefan:
>
> Das mit dem Chef finde ich gut! ;-)
>
> Noch besser würdest Du das wohl finden, wenn Du meinen Chef kennen 
> würdest ;-((
> Der hat sein Computerwissen in der DDR - auf den alten ROBOTRON-Kisten
> gelernt und hält DOS immer noch für ein echte Betriebssystem.

Stefan scheint sich mit den "alten ROBOTRON-Kisten" nicht auszukennen, 
zumindestens nicht mit dem Betriebssystem "DOS". DOS war ein "echtes" 
und gutes(!) Betriebsystem, das von IBM meines Wissens so um 1970 
entwickelt wurde und bereits damals schon "multitask-fähig" war. 

Damals wußte Bill Gates noch gar nicht, was ein Computer ist. DOS heißt 
m.E. "Disk-Operating-System" (oder so ..), auf gut Deutsch großzügig 
übersetzt in etwa: "Disk-gestütztes System", das auf 
IBM-Großrechenanlagen (IBM 360?) lief. In der DDR lief das (gleiche in 
Lizenz oder geklaute) DOS Anfang der 70'er auf dem "16-Bit-Großrechner 
R21" von ROBOTRON Dresden /Radeberg. Das Betriebssystem "DOS" wurde von 
der DISK aus geladen (ge-BOOT-et). Die DISK war der 
Magnet-Wechsel-Plattenspeicher (also einer Wechsel-HD; nicht 
verwechseln mit Floppys). Die Disk gab es aber auch als feste Disk - 
also als HD.

Den Namen "DOS", den Stefan wohl nur vom Bill Gate'schen PC s her kennt 
(ich nehme an, er kennst die Entwicklung der Elektronischen 
Datenverarbeitung/Computer erst seit der PC-WINdows-Zeit?!), hat sich 
Bill Gates von IBM "unter den Nagel gerissen". Das "Bill-Gate'sche DOS" 
gab es m.E. erst so um 1989 herum, als DOS 2.0 (?). Da aber war die DDR 
aber schon tot!
      
Das "DOS"-Wissen von Stefans DDR-Chefs muß also besser/fundierter  
sein, als Stefan vermutet.
 
> Deshalb wohl nimmt er mir sehr übel, daß ich ihn - getreu dem alten
> DDR-Motto "Überholen ohne einzuholen" in vieler Beziehung einfach
> außen vor lasse...
> 
> Gruß Stefan
> 
Dieses lustige DDR-Motto dürfte heute aktueller sein denn je, denn CHINA 
"überholt uns bereits ohne uns einzuholen"!

Übrigens sollte man sich hüten, zu verächtlich über das Ing.-Wissen der 
"alten DDR" reden, denn z.B. der "FCKW-freie" Kühlschrank ist eine 
Entwicklung der DDR und nicht von "Bauknecht und Co. 

In der DDR mußte(!) das Abitur mit der 12. Klasse geschafft werden. Die 
hier bei uns üblichen "Ehrenrunden" zum Abitur's waren nicht möglich!! 
Spätestens mit 19 Jahren hatte man das Abitur oder man mußte es später 
auf der VHS nachholen! 

Auch wir, in der alten BRD, haben "unsere Leichen im Keller"! Da denke 
ich doch bloß an unseren verehrten ehem. Herrn Bundeskanzler Helmut K., 
der bis heute nicht sagt, wer ihm die Millionen-CDU-Partei-Spende 
gegeben hat - dafür gäbe es "normalerweise" eine strafrechtlich 
vorgesehene Beugehaft!

mfg

Ulli aus Reutlingen
 



> -- 
> "Was wir sind sind wir durch die Partei"
> ---Plakat zum 1. Mai 1981 an der Bezirks-Nervenklinik 
Hildburghausen---
>      (das Plakat hing allerdings nur wenig länger als eine Stunde)
> 
>