[EasyLinux-Suse] Amarok 2.2.1 unter Suse 11.2 - abspielen von ext. Festplatte erst wenn Dolphin geöffnet wurde
Uwe Herrmuth
u.herrmuth at gmx.de
Mit Dez 2 00:45:13 CET 2009
Hallo Jörg,
Am Dienstag, 1. Dezember 2009 08:42 schrieb Jörg Braaksma:
Das was Thomas Dir schon geantwortet hat, ist prinzipiell richtig. Deshalb von
mir nur noch ergänzende Worte:
Wenn Du ein externes Medium/Gerät an Dein System anschließt, wird es (im
günstigen Fall) vom System registriert und erkannt. Um auf das Gerät selbst
zugreifen zu können, braucht es aber noch weiterer Aktionen - eventuell
müssen Treiber (Module) oder Frimware geladen werden oder ein externes
Filesystem muß in das interne Filesystem eingebunden werden. Manches davon
geschieht automatisch diurch die Erkennung des Gerätes,
manches "halbautomatisch" weil es erst durch Usereingaben angestoßen wird und
manches gar erst sozusagen händisch.
Im Falle von Amarok und externen Festplatten verhält es sich folgendermaßen:
Amarok legt Deine Sammlung in einer Datenbank ab - wenn Du nichts anderes
einstellst in Deinem /home-Verzeichnis. Du kannst also Amarok starten und
Deine Sammlung (die Datenbank) durchsuchen ohne das die externe Festplatte,
die Deine Musik enthält, überhaupt angeschlossen ist. Erst wenn Du einen
Titel aus der Sammlung abspielen willst, muß Amarok auf den eigentlichen
Speicherort des Titels (die externe Festplatte) zugreifen. Wenn diese nicht
in das Filesystem eingebunden wurde, schlägt der Versuch fehl.
> Amarok spielt die Musik aber erst dann ab, wenn ich die Externe Platte auch
> tatsächlich einmal in Dolphin geöffnet habe.
Das Öffnen in Dolphin erledigt für Dich das Einbinden der externen Festplatte
in das lokale Filesystem. Du könntest auch die externe Festplatte von Hand
einbinden oder Du könntest Dir eine Regel schreiben, die das sofort nach dem
EInstöpseln für Dich erledigt. In beiden Fällen würdest Du Dir den Umweg über
Dolphin ersparen. Es ändert aber nichts an dem Grundproblem - Amarok kann
erst etwas abspielen, wenn es auf die Daten, die es spielen solll auch
zugreifen kann.
> Vorher wird die Sammlung zwar
> angezeigt, aber es wird nichts gespielt und die z. B. letzte
> Wiedergabeliste wird Stück für Stück angewählt, so als wäre die Platte
> nicht eingehängt.
Die Platte ist in diesem Moment auch noch nicht eingehangen. Das Wirrwar
entsteht, weil Sammlung (Datenbank) und eigentliche Daten an zwei
unterschiedlichen Stellen liegen und weil Linux niemals etwas ohne vorherige
Anweisung autoatisch ins Dateisystem einhängt. Und das ist auch gut so. ;-)
Oh - sind doch ein paar mehr Worte geworden - ich hoffe es war trotzdem
verständlich.
Viele Grüße
Uwe
--
OS: Debian GNU/Linux 4.0 Kernel 2.6.18-5-686 KDE 3.5.5
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