[EasyLinux-Suse] Grub ist verbogen

Wilhelm Boltz lists at boltzclan.de
Mon Feb 16 21:07:35 CET 2009


Hallo Horst,

Am Montag, 16. Februar 2009 19:47:32 schrieb Horst Schwarz:
> Hallo Willi,
> [...]
> menu.lst
> # Modified by YaST2. Last modification on Sa Feb 14 15:39:44 CET
> 2009 default 0
> timeout 8
> gfxmenu (hd0,9)/boot/message
>
> ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name:
> openSUSE 10.3 - 2.6.22.13-0.3 (/dev/sda6)###
> title  openSUSE 10.3 - 2.6.22.13-0.3 (/dev/sda6)
>     root (hd0,5)
>     configfile /boot/grub/menu.lst
>
> ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name:
> openSUSE 10.3 - 2.6.22.17-0.1 (/dev/sda8)###
> title  openSUSE 10.3 - 2.6.22.17-0.1 (/dev/sda8)
>     root (hd0,7)
>     configfile /boot/grub/menu.lst
>
> ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name:
> openSUSE 11.1 - 2.6.27.7-9 (/dev/sdb1)###
> title  openSUSE 11.1 - 2.6.27.7-9 (/dev/sdb1)
>     root (hd1,0)
>     configfile /boot/grub/menu.lst
>
> ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name:
> windows###
> title Windows
>     rootnoverify (hd0,9)
>     chainloader (hd0,0)+1
>
> ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name:
> floppy###
> title Diskette
>     rootnoverify (hd0,9)
>     chainloader (fd0)+1
>
> ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name:
> failsafe###
> title Failsafe --
>
> ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name:
> Kernel-2.6.22.19-0.2-default###
> title Kernel-2.6.22.19-0.2-default
>     root (hd0,9)
>     kernel /boot/vmlinuz-2.6.22.19-0.2-default
> root=/dev/disk/by-id/scsi-SATA_SAMSUNG_HD321KJS0MQJ1EPA00931-part
>10 resume=/dev/sda5 splash=silent showopts
>     initrd /boot/initrd-2.6.22.19-0.2-default

Ganz schön voll, Deine Liste.

Kann es sein, dass Deine Kiste nicht startet, wenn Du beim booten 
gar nichts machst? 
Kann es sein dass sie Windows XP startet, wenn Du "Windows" wählst?
Kann es sein, dass sie openSUSE 10.3 startet, wenn 
Du "Kernel-2.6.22.19-0.2-default" wählst?

Wenn ja, hätte ich Deine Partitionierung einigermaßen verstanden.


> fstab
> /dev/disk/by-id/scsi-SATA_SAMSUNG_HD321KJS0MQJ1EPA00931-part10 /
>            ext3       acl,user_xattr        1 1

Das müsste Dein funktionierendes openSUSE 10.3 auf hda10 = (hd0,9) 
sein.

> /dev/disk/by-id/scsi-SATA_SAMSUNG_HD321KJS0MQJ1EPA00931-part11
> /home ext3       acl,user_xattr        1 2

Das müsste die dazu gehörende home-Partition hda11 = (hd0,10) sein, 
auf der Deine Daten lagern und die Du unter "/home" sehen solltest.

> /dev/disk/by-id/scsi-SATA_SAMSUNG_HD321KJS0MQJ1EPA00931-part1
> /windows/C ntfs-3g
> users,gid=users,fmask=133,dmask=022,locale=de_DE.UTF-8 0 0

Das ist Dein Windows XP auf hda1 = (hd0,0).

> /dev/disk/by-id/usb-General_Flash_Disk_Drive_4710765066451-0:0-pa
>rt1 /windows/D           vfat      
> users,gid=users,umask=0002,utf8=true 0 0

Deine Flash-Disk mit Deiner Datensammlung unter Windows. Ist die 
auch weg? Oder siehst Du sie unter "/windows/D"?

> /dev/disk/by-id/scsi-SATA_SAMSUNG_HD321KJS0MQJ1EPA00931-part7
> /windows/E vfat       users,gid=users,umask=0002,utf8=true 0 0

Deine Datensammlung unter Windows auf Partition hda7 = (hd0,6), 
sollte eigentlich sichtbar sein unter "/windows/E".

> /dev/disk/by-id/scsi-SATA_SAMSUNG_HD321KJS0MQJ1EPA00931-part5
> swap swap       defaults              0 0

Die swap-Partition auf hda5 = (hd0,4). Gut dass sie da ist.

> proc                 /proc                proc       defaults
>   0 0
> sysfs                /sys                 sysfs      noauto
>   0 0
> debugfs              /sys/kernel/debug    debugfs    noauto
>   0 0
> usbfs                /proc/bus/usb        usbfs      noauto
>   0 0
> devpts               /dev/pts             devpts    
> mode=0620,gid=5 0 0

Die Systemdatendateien ...

> /dev/fd0             /media/floppy        auto      
> noauto,user,sync 0 0

Hast Du noch ein Diskettenlaufwerk? Funktioniert es?

> /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD321KJ_S0MQJ1EPA00931-part6 /data1
>      auto       noauto,user           0 0
> /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD321KJ_S0MQJ1EPA00931-part8 /data1
>      auto       noauto,user           0 0
> /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD321KJ_S0MQJ1EPA00931-part9 /data1
>      auto       noauto,user           0 0

Das ist allerdings großer Unsinn, denn es dürfte klar sein, dass Du 
nicht drei Partitionen (eigentlich sogar vier, siehe unten) auf 
einen Mountpunkt legen kannst, denn das produziert Chaos.

Ändere das bitte für diese drei Partitionen ab. Rufe Yast -> 
System -> Partitionieren auf und ändere den Eintrag "data1" ab 
in "/mnt/lhda6" für die mit "/dev/...-part6", in "/mnt/hda8" für 
die mit "/dev/...-part8" und in "/mnt/hda9" für die 
mit "/dev/...-part9" bezeichnete Partition. 

Am besten machst Du das für jede der drei genannten Partitionen 
einzeln und guckst erst mal, ob Yast meckert oder brav die Änderung 
durchführt.

> /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD321KJ_S0MQJ9DQ207620-part1 /data1
>      auto       noauto,user           0 0

Hier liegt Deine (unvollendete?) Installation von openSUSE 11.1 auf 
sdb1 = (hd1,0), man erkennt es am fortschrittlichen Kernel in 
Deiner menu.list. Auch hier bitte mit Yast wie oben beschrieben die 
Bezeichnung "data1" ändern in "/mnt/hdb1"

> /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD321KJ_S0MQJ9DQ207620-part2 /home
>      auto       noauto,user           0 0

Das ist wahrscheinlich der absolute Killer-Eintrag, denn hier 
semmelst Du die home-Partition der openSUSE 11.1 auf sdb2 = (hd0,1) 
über die home-Partition der funktionierenden 10.3 Ändere dies bitte 
wie oben beschrieben mit Yast ab, indem Du den Eintrag "/home" 
abänderst in "/mnt/hdb2". 

Nebenbei bemerkt: Eigentlich gehört es zur guten Ordnung, auch die 
Windows-Partitionen unter /mnt/windowsC, /mnt/windowsD ... in das 
System einzuhängen. Aber das änderst Du nicht jetzt, das kannst Du 
später machen.

Wenn das funktioniert hat, solltest Du die Datei "/etc/fstab" 
kontrollieren, ob die Einträge entsprechend berichtigt worden sind.

Danach sollte nach einem reboot des Systems jede der verschwundenen 
Partitionen zu sehen sein. Stell dann erst mal fest, was da zu 
finden ist, wenn Wichtiges darauf liegt, sichere es.

Für den nächsten Schritt musst Du Dich entscheiden, ob Du die 
vorhandene Installation der openSUSE 11.1 auf hdb1 (die wird da 
allerdings sdb1 heißen) retten willst oder ob Du sie dort neu 
installierst.

In beiden Fällen würde ich Dir dazu raten, den von mir 
vorgeschlagenen Weg des bootens mit chainloader einzuschlagen. Aber 
es sollte natürlich auch die von dem anderen Willi vorgeschlagene 
Methode funktionieren.
 
Gruß
Willi 
(aka Wilhelm, aber das ist bei dem anderen Willi ja wohl auch so)