[EasyLinux-Suse] Ersatz für Firefox und Thunderbird

Achim Pabel Achim.Pabel at gmx.de
Do Aug 13 09:11:00 CEST 2015


Hallo Aleksandra,

> Die Lösung, dass man das abschalten *m u s s* wenn man es nicht
> will, und nicht anschalten *k a n n* wenn man ohne permanente
> Bedröhnung durch Werbung nicht leben möchte, ist nicht nur
> schlimm genug! Das ist unzumutbar.

Jetzt bleib mal auf dem Tepich!
Auch Deine Firma MUSS Werbung machen um zu überleben!
Oder hast Du kein Geld im Portmonee und lebst nur von Blütenstaub?

Und mir ist es lieber, das Firefox dabei mitmischt als irgend ein 
allmächtiger Konzern von denen wir eh schon zu viele aus 
Überwachungsstaat von Übersee kommen!
Oder willst Du irgendwann alternativlos nur noch Software von diesen 
Softwaregiganten nutzen müssen, weil andere Developer-Häuser wegen 
Geldmangels ihre Arbeit einstellen mussten. Vielleicht würde es 
Softwareschmieden noch geben, wenn nicht nur der Freiheitsgedanke 
dahinter stehen würde, sondern auch etwas mehr Kommerz.

Und ja klar, wo man von Geld abhängig ist, da besteht auch die 
Gefahr, dass mächtige Konzerne die kleine aufstrebene Idee einfach 
aufgekauft wird... Auch das ist Realität.

Aber unterm Strich Ich finde es jedenfalls immer noch besser, dass 
FireFox und Thunderbird sich so gegen diese Kommerzriesen behauptet 
hat. Wäre schön, wenn auch bei der Linuxgemeinde ein wenig Umdenken 
einkehren würde, damit auch M$ endlich einen ernst zu nehmenden 
Gegenspieler hat !

Wir können also noch lange eine Traumwelt ALLES "frei von Kommerz" 
wünschen und uns mit dieser Wunschvorstellung isolieren ODER uns der 
Realität stellen. Diese können wir dann einerseits im "Offen Geist" 
aber auch unter Einbeziehung von Geldeinneinahmen zugunsten dieser 
freien Organisationen (mit-)gestalten bzw. irgendwie mit 
unterstützen.

Ich wünsche Dir einen "gelasseren" und erfolgreichen Tag!

Gruß aus Nürnberg

Achim



Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter.
Am Donnerstag, 13. August 2015, 00:23:29 schrieb Aleksandra 
Puschner:
> Am Mittwoch, den 12.08.2015, 23:02 +0200 schrieb Heiko Ißleib:
> 
> Hi Anette
> Hi Heiko
> 
> Mein Dreier dazu:
> > Läßt sich mit 2 Klicks deaktivieren.
> > 
> > https://www.soeren-hentzschel.at/mozilla/firefox/2015/05/22/fir
> > efox-39-mozilla-stellt-suggested-tiles-vor/
> 
> Die Lösung, dass man das abschalten *m u s s* wenn man es nicht
> will, und nicht anschalten *k a n n* wenn man ohne permanente
> Bedröhnung durch Werbung nicht leben möchte, ist nicht nur
> schlimm genug! Das ist unzumutbar. Ist in Deutschland in einem
> solchen Fall Opt-Out überhaupt rechtlich zulässig?
> Wegen solchen Gebaren hat bei mir Mozilla schon lange jegliche
> Berechtigung verspielt. Wenn das überhaupt je welche hatte.
> 
> > Hatte auch schon midori und arora drauf.
> > operamail war trotz fehlender Gnupg-Verschlüsselung lang
> > standard,weil wirklich einfach und übersichtlich,schade drum.
> 
> Mail ohne GPG-Verschlüsslung im privaten Informationsaustausch
> sollte heute endgültig der Vergangenheit angehören.
> 
> 
> Midori als Browser war eine nette Idee, im täglichen Betrieb aber
> nie stabil. Seit dem dort Menüs und Werkzeugeleisten zu Gunsten
> der unsäglichen Bedienung über einen einzigen, grossen und
> unübersichtlichen Schalter abgeschafft wurden, finde ich ihn
> unzumutbar. Als einzigen Browser, der noch ein Browser ist (und
> nicht ein zweites Pseudo-OS sein will), sich recht gut
> konfigurieren/bedienen lässt und nicht an einem ET-Syndrom
> leidet, habe ich Qupzilla gefunden. Schon fast wieder zu
> primitiv, aber relativ stabil.



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