[EasyLinux-Suse] Mein altes Schätzchen aufmotzen

H.-Stefan Neumeyer d-rsbg_9280_1228_758-9 at eclipso.eu
Mo Feb 23 20:21:00 CET 2015


Am Montag, 23. Februar 2015, 15:25:34 sprach Werner und Dagmar 
Engelhardt und nicht Zarathustra:

Hallo Werner
> 
> Ich hab auch als Enkel zwei solche Buben... und mein alter Medion wird
> wohl auch .... Ich wollte das Gerät aber doch mit einem älteren
> Debian verschenken, damit die "Buben" auf Linux eingestellt werden
> und ev. Filme sehen können und vielleicht auch Spiele.
> 
Ich will Dir den Spaß ja nicht verderben, aber als mir das letzte mal 
(Anfang letzten Jahres) so eine Idee angetragen wurde, ging es um einen 
Toshiba Satelite Pro, aus dem Jahr 2004 glaube ich. Eckdaten, wenn ich 
es noch zusammenbekomme: AMD Athlon mobile, SIS-Graphik (!!!) mit gerade 
mal 32 MB shared, 256 MB RAM, 80 GB-IDE-Platte.
War zum Zeitpunkt der Anschaffung mehr als 1.000 Mark-Euro teuer. Und 
lief bis zum Schluß mit W2k.

Technisch mögliche Aufrüstung wäre RAM von 256 MB auf 1 GB und der 
Einbau einer größeren Festplatte gewesen.


> Wenn es doch einen Bastelhinweis gibt. Bitte mitteilen.
> 
Um dieses Ding aufzurüsten hätte ich 4x 256 MB RAM bekommen können, der 
Riegel für knapp unter 55 Mark-Euro = 220 Mark-Euro
Eine 320 GB-IDE-Platte hätte weitere 150 Mark-Euro gekostet. Sind wir 
schon bei 370 Mark-Euro.
Nicht geklärt wäre dann der unter Linux praktisch nicht unterstütze SIS-
Chip für die OnBoard-Graphik gewesen. W-LAN hätte extern nachgerüstet 
werden müssen, weil Schalter kaputt - noch mal 20-30 Mark-Euro. Für die 
rund 400 Mark-Euro wäre schon locker ein billiger, aber neuer/aktueller 
Consumer-Laptop im nächsten "Vor-Geiz-ganz-blöd-Markt" zu bekommen.

Der Besitzer hat relativ schnell ein Einsehen in den ökonomischen 
Schwachsinn gehabt. 
Und ist meiner Empfehlung gefolgt, die auf einen relativ hochwertigen, 
gebrauchten Laptop (da es wieder ein Toshiba sein sollte) ähnlich diesem

<http://www.lapstore.de/a.php/shop/lapstore/lang/x/a/11289/kw/Toshiba_Tecra_S10>  

hinauslief. Die Differenz zwischen dem Aufrüst-Projekt und dem am Ende 
gekauften Gerät ist für letzteren in eine neuwertigen Akku, maximal 
möglichen RAM-Ausrüstung und eine größere Festplatte geflossen. Das Ding 
läuft inzwischen mit Debian testing.


Für mich scheiden solche Alt-Geräte grundsätzlich aus, wenn sie 

1.
keinen 64bit-fähigen Prozessor haben

2.
keinen Mehrkern-Prozessor haben

3.
Eine IDE-Festplatte erfordern

4.
Weniger als 4 GB RAM haben

5.
Der Graphik-Chip nicht ein Intel ist


Wenn überhaupt, dann ist auf derart abgehangener Hardware vielleicht die 
Installation eines minimalen Systems a la Puppy

<http://de.wikipedia.org/wiki/Puppy_Linux>

MEPIS

<http://de.wikipedia.org/wiki/SimplyMEPIS>

DSL

<http://de.wikipedia.org/wiki/Damn_Small_Linux>

oder ähnlicher, auf wenig Ressourcenverbrauch getrimmte Mini-
Distributionen noch möglich. Ob mit einem solchen System dann aber 
wirklich etwas sinnvolles zu beginnen ist? Habe ich so meine Zweifel. 

-- 
Gruß Stefan

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