[EasyLinux-Suse] Meine beiden Anfagen abgeschlossen

Thomas Lueck thomas-lueck at arcor.de
Fr Mär 13 23:12:22 CET 2015


Am Freitag, den 13.03.2015, 00:27 +0100 schrieb Heiko Ißleib:

> Du mußt es ja wissen.

Ja, ich bin mit diesem Lieferanten ziemlich rein gefallen.
Auf dem Speicher stehen noch, was von ein Desktop und einem Laptop übrig
ist. Kannst dir von mir aus beides ab holen:

Der Desktop wurde ohne CMOS Batterie geliefert. 
1 von 4 RAM-Riegel war bereits bei Lieferung defekt. Die anderen 3
musste ich später innerhalb weniger Wochen ebenfalls tauschen.
Der Rechner hatte einen Display Port, dieser allerdings keinen Anschluss
an das Motherboard. 
Den Support auf den Display Port angesprochen? Der Mann wusste nicht mal
was das ist.
USB ging entweder nur Back (2.0), oder nur Front (1.1). 
Die Festplatte war ursprünglich lediglich mit nur einer Schraube im
Einbauschacht befestigt. 
Das Netzteil war für den normalen Betrieb gerade ausreichend, für eine
USB-Festplatte ohne eigene Stromversorgung reichte es schon nicht mehr. 
Die drei Lüfter, ganz besonders der der Grafikkarte, waren ausgesprochen
laut. Ein stärkeres Netzteil zum Austausch war später allerdings noch
lauter. 
Bei etwas anspruchsvollen Aufgaben dagegen (rendern Texture Mapping) kam
es wegen ungenügender Kühlung bzw. der bauartbedingten Führung der
Frischluft immer wieder zu Abstürzen.
Normalerweise hätte ich das Gerät sofort zurück gehen lassen, ich
brauchte zu diesem Zeitpunkt aber einen leistungsfähigen Rechner.

Der erste Laptop ging dann allerdings sofort zurück. Das Siegel der
Umverpackung war bereits erbrochen und das Display bei Anlieferung
defekt.
Es folgte wochenlanger Streit mit dem Lieferanten, der erst nach
Einschaltung eines Rechtsanwaltes beendet wurde.
Für den später als Ersatz gelieferten Rechner (anderes Modell) war schon
bei Lieferung kein zusätzlicher Akku mehr vorrätig. Man hat mich noch
über ein halbes Jahr vertröstet, bis man schliesslich zugab, dass man
nicht liefern konnte. 
Das Netzteil war nach nur einem 1/4 Jahr hinüber.
Die Scharnieren für das viel zu dunkle Display bekamen schon nach
wenigen Tagen Risse. 
Die Labelung der häufig verwendeten Tasten war bereits nach wenigen
Wochen restlos abgenutzt. 
Der Lüfter im Gerät war selbst bei minimaler Last sehr laut.

Beide Rechner sind oder waren überwiegend aus No Name Einzelteilen
zusammengeschraubt. Von der Verarbeitungsqualität eines Lenovo Welten
entfernt. Die Festplatte des Laptop (langsam und laut) hatte einen
Firmwarebug und war aus diesem Grund zum Zeitpunkt des Kaufes bereits
mehr als zwei Jahre nicht mehr im freien Handel erhältlich.

--
PS: Für meinen knapp 10 Jahre alten T60 (noch einer mit Logo IBM) habe
ich erst Anfang des Jahres ganz ohne Probleme eine komplette neue
Heatpipe besorgt und diese innerhalb einer halben Stunde selbst
gewechselt. Auch ein neuer Akku war kein Thema.

-- 
Th. Lück (Dipl. Ing.)


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