[EasyLinux-Suse] Leap 42.1 - Grub duch Update zerstört

Thomas Lueck thomas-lueck at arcor.de
Mi Jan 6 23:50:03 CET 2016


Am Mittwoch, den 06.01.2016, 21:44 +0100 schrieb Heiko Ißleib:
 

> Da stimme ich zu.Die 13.2 wirdauf den meißtenRechnern noch das
> geplante Supportjahr laufen. 
> > – oder gleich zu „Tumble-
> > weed“ mit einem alternativen Desktop greifen.

Überlege bitte, was Du vorschlägst. Tumbleweed ist die Form einer
Release für Entwickler und Paketbauer, in etwas vergleichbar mit Debian
Unstable. Aber nur in etwa, den Tumbleweed versucht Experimental,
Unstable und Testing in einem zu sein.
Davon (Sid) halte ich mich sogar zurück. Allein die Form wie in
Tumbleweed Updates kommen und ausgeführt werden birgt mir viel zu viele
Risiken plötzlich mit einer zerstörten Installation da zu sitzen.

> Plasma 5 ist da auch besser geworden.

Leider kratzt diese Review, und auch Dein Kommentar, nur an der
Oberfläche. Der Rezensent ist in seinem Artikel voll des Lobes, dass
KDE jetzt in 8 statt in 12 Sekunden startet. Und Du bescheinigst KDE,
nach Wochen im Chaos, nun eine bescheidene Stabilisierung.
Unwichtig, wenn schon praktisch der ganze Unterbau in einem schlimmen
Zustand ist. Einem Zustand, der an zahlreichen Stellen einer stabile
Release spottet und den, im Fall von SUSE 42, die Quelle (SUSE
Enterprise) eigentlich nicht verdient hat.

Ich kann nur betonen:
SUSE ist schon seit Jahren keine Distribution mehr, die man einem
Anfänger oder nur wenig erfahrenen User anvertrauen kann. Selbst
fortgeschrittene Nutzer sind häufig überfordert oder komplett vor den
Kopf gestossen, wenn wieder planlos ganze Teile des Systems geändert
und diese auch noch in einem unfertige/unbrauchbaren Zustand an die
User übergeben werden. Plasma 5 z.B. hätte so überhaupt nicht mit
ausgerollt werden dürfen. 
Mit der Quittung in Form von sinkenden Nutzerzahlen kämpft "open" nun
schon seit dem Ende der Selbstständigkeit der SuSE GmbH. Ich halte SUSE
42 nicht für geeignet diesen Abwärtstrend aufzuhalten. Viel
wahrscheinlicher ist IMO das Gegenteil.

-- 
Th. Lück (Dipl. Ing.)

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