[EasyLinux-Suse] Suse Nachrichtensammlung, Band 132, Eintrag 2

Heiko Ißleib heiko.issleib at gmail.com
Mi Nov 2 21:48:54 CET 2016


Am Mittwoch, 2. November 2016, 17:11:13 schrieb Walter Munz:

Hallo Walter
,
> Deinen Wunsch, ein Upgrade mit allen Programmen verstehe ich nicht ganz.
> Diese Distribution, wie von mir beschrieben, ist eine
> Langzeit-Distribution und selbstverständlich gibt es dafür Updates!
> Bei Windows hast Du ja auch nicht XP installiert, dann Vista drauf und
> vielleicht noch Windows7, sondern man hat seine Daten gesichert,
> Festplatte formatiert und dann das neue Windows drauf - oder liege ich
> da falsch?

Ja,wobei die Upgrades von Win7 bzw. von Win 8.1 auf win10 bei mir mit einer
Ausnahme funktioniert haben.
Hier gab es keine Neuinstallation.
Auch nicht in den Win10-Upgrades von win10-Auslieferungszustand zu
win10 1511 (Version November 2015) und win10 1607 (Version Juli 2016).
Daten hab ich deshalb weder bei den Windows-Upgrades,noch bei den 
Linuxupgrades gesichert.
Wichtige Daten sind auch in Windows sowieso bei mir auf einer separaten 
Datenpartition.
Auf die hab ich unter Windows und Linux Zugriff.
Unter Opensuse wird standardmäßig eine /home-Partition angelegt,so daß,wenn 
man ein wenig aufpaßt,selbst bei einer Neuinstallation die persönlichen Daten 
und Einstellungen nicht überschrieben werden.
Bei Suse also halb so schlimm :-),
bei mint und ubuntu wird standardmäßig 
nur eine Partition fürs Betriebssystem und Benutzerdaten angelegt.
Die Betonung liegt aber auf standardmäßig.
Wählt man bei der Installation statt gesamte Festplatte Option
etwas anderes kann ich auch ubuntu oder mint vernünftig einrichten.
 

> Außerdem bei einer Langzeitversion habe ich als Normal-Anwender erst
> einmal für fünf Jahre Ruhe und in fünf Jahren ändern sich die Programme
> und viele Anforderungen.

Bei ubuntu ist das ne Mogelpackung.
Da sind sie aber sicher nicht die einzigen.

http://www.heise.de/ct/artikel/Ubuntu-LTS-Langzeitpflege-gibt-es-nur-fuer-das-Wichtigste-3179960.html

Deshalb ist es da doch besser,alle 2 Jahre ein Upgrade auf die nächste lts zu 
fahren.
Da Mint ja auf ubuntu basiert,wird das da wohl auch zutreffen,daß viele 
Programmpakete nicht 5 Jahre lang unterstützt werden.
Ubuntu mate hat nur 3 Jahre Support.Aber das ist ja nicht wenig.

> Aber ich kann davon nichts sagen, ich bin ein ganz einfacher
> Home-Anwender und kein Freak, etwas älter schon, aber für meinen
> Gebrauch ein zufriedener Ubuntu-Anwender. Windows7 wird vielleicht
> einmal im Monat auf der Duo-Festplatte benötigt und über VirtualBox wird
> noch ein extra Windows7 betrieben, für mein Garmin 600 Navi auf BaseCamp.
> Die Redaktion von "easy-Linux" und da der Herr Eßer können Dir bestimmt
> helfen, bei der Wahl der richtigen Distribution.

Danke,es wird sich wohl auf ubuntu,opensuse,mageia oder debian beschränken.
> 
> Schönen Tag, noch!
> Walter
> 
> P.S.: Da ich nicht mehr der Jüngste bin, ist mir diese Empfehlung erst
> hinterher eingefallen: Lass' doch eine Dir genehme Distri auf VirtualBox
> laufen, da siehst Du ja, was sie kann und wie Du zurecht damit kommst!
> Die hinkenden Rösser und die guten Gedanken kommen immer erst zum Schluss!

In meinem Fall macht die nvidia-Grafik ja die Probleme,das kann ich in 
Virtualbox nicht testen.
Prinzipiell ist sowas schon geeignet,mal was anderes zu testen.
Schönen Dank für Deine Mühe,

Gruß Heiko.


-- 
erstellt mit Kmail openSuse 13.1 lts


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