[EasyLinux-Suse] nach missglückten Update

Jan-Uwe Kögel klappstulle at directbox.com
So Okt 30 16:37:13 CET 2016


On Sun, 30 Oct 2016 16:12:48 +0100
"Heiko Ißleib" <heiko.issleib at gmail.com> wrote:

Hallo Heiko

> Das sind die gängigen Browser.

Sind aber kein originäre Bestandteile von KDE (oder Plasma). Sie fügen sich dort nicht mal optisch richtig ein.

> Will man bestimmte Dienste nutzen,kommt man da nicht drum rum,Ende.
> Eine Diskussion zumindest mit mir darüber ist deshalb sinnlos.
> Ich brauche Chromium jedenfalls definitiv. 

O.K., der zu KDE gehörende Konqueror ist Dank WebKit ein vor Sicherheitslücken nur so strotzende Krankheit. Trozdem lasse ich mir nicht von einem DE vorschreiben, welchen Browser ich benutzen darf. Chrome/Chromium nicht. Und den Firefox noch viel weniger.


> Eigentlich hast Du recht.
> Nachdemdie 42.1 am Anfangfast völlig unbenutzbar war,hatte ich mir auch 
> geschworen,keine plasma5-Empfehlung mehr zu geben,hab  aber wieder Mut gefaßt.
> Prinzipiell sollte jeder selbst rausfinden,da ich auf unterschiedlicher 
> Hardware schon viel gesehen habe.

Es ist nicht nur KDE/Plasma. Sehen wir uns nur mal die letzte Woche bei SUSE an:

Da wird für SUSE 13.2 (also die letzte per Definition stabile Version) ein Kernelupdate ausgerollt, das mindestens 3 grobe und  unzumutbare Fehler enthält. 
Der 1. betrifft nur die, die in Virtual-Box virtualisierte Systeme nutzen wollen oder müssen. Durch das kaputte virtualbox-guest-kmp-desktop-Paket dürfen die mit einer gerade minimalen X-Auflösung von 640x480 leben. 
Der 2. Fehler betrifft alle die ihr System verschlüsselt habe. Wegen der kaputten Luks/Libcrypt bekommen die ihre verschlüsselte Partitionen nicht mehr geöffnet. 
Und das 3. betrifft alle die eine Soundausgabe möchten. Der Rechner schweigt nach dem Update, gibt keinen Ton mehr von sich.

Kommen wir zu dem was Jens den Rechner ausser Gefecht gesetzt hat:
Da wird eine neue Distribution (ein Tumbleweed Update ist praktisch jedes mal 
eine neue Distribution) auf die Server geschoben, muss aber praktisch im 
gleichen Augenblick zurück genommen werden, weil sie auch für SUSE-Verhältnisse 
unzumutbar viele Fehler enthält.
Dadurch, oder vielleicht auch nur durch einen dummen Zufalls parallel, bricht 
die Mirrorbrain-Datenbank zusammen. Für diesen Fall gibt es aber weder eine 
Fallbacklösung noch ein Backup, noch jemanden der so einem Notfall gewachsen 
scheint um sofort zu reagieren.
Die Folgen hat Jens zu spüren bekommen. Updates wurden von 
download.opensuse.org mehr als 30 Stunde lang nur mit weniger als einem 1/10 
der Geschwindigkeit eines analogen Modems (56 kB/s) herausgegeben, waren kaputt 
oder unvollständig.

Gehen wir ein paar Wochen weiter zurück:

Bereits seit Anfang Oktober ist es praktisch unmöglich eine der mehr als 70 
Mailinglisten des Opensuse Projektes zu nutzen, oder aber auch sie nicht mehr 
zu nutzen. Zu Monatsbeginn war es nicht möglich sich anzumelden. Das geht nun 
wieder, der Neuling bekommt zumindest eine Bestätigung, dass er angemeldet ist. 
Seine Mail an opensuse-de at opensuse.org werden aber auf Grund nicht näher 
genannter Adminstratorreglen abgelehnt. Ich, der seit Jahren dort eingetragen 
bin, kann mich nicht abmelden. Bekomme weder eine Mail mit Bestätigungslink, 
noch wird die Adresse ausser Betrieb gesetzt.
Irgend wo wird als Grund ein Wechsel auf einen neuen Listenbetreiber genannt, 
den sich SUSE offenbar nach dem Maßstab der grössten Unfähigkeit ausgesucht 
hat.

Ich hatte im Juli/August, und auch noch Anfang September, mehrfach mit kaputten 
ISO's und nicht durchführbarer Installation über Netinstall zu tun. Bis ich es 
endgültig aufgegeben habe.

Und um dem allem auch noch die Krone auf der professionellen Seite aufzusetzen:
Es ist seit mindestens 12 Woche nicht mehr möglich sich eine 60 Tage Trail-
Version von SUSE Enterprise (2 DVD) herunter zu laden. Die Seite für den 
deutschen Download führt auf ein Access forbidden!. Die englischsprachige Seite 
will, dass man eine Account bei SUSE einrichtet, oder sich mit einem bereits 
vorhandenen anmeldet. 1. hängt sich auf, 2. führt in einer Dauerschleife 
kommentarlos wieder zu der Anmeldemaske zur Eingabe der Anmeldedaten.

Ein professionell aufgezogenes Distributionsmanagement sieht anders aus.

-- 
Jan-Uwe Kögel
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