[EasyLinux-Suse] nach missglückten Update

Heiko Ißleib heiko.issleib at gmail.com
So Okt 30 17:05:16 CET 2016


Am Sonntag, 30. Oktober 2016, 16:37:13 schrieb Jan-Uwe Kögel:

Hallo Jan
> 
> > Das sind die gängigen Browser.
> 
> Sind aber kein originäre Bestandteile von KDE (oder Plasma). Sie fügen sich
> dort nicht mal optisch richtig ein.
> > Will man bestimmte Dienste nutzen,kommt man da nicht drum rum,Ende.
> > Eine Diskussion zumindest mit mir darüber ist deshalb sinnlos.
> > Ich brauche Chromium jedenfalls definitiv.
> 
> O.K., der zu KDE gehörende Konqueror ist Dank WebKit ein vor
> Sicherheitslücken nur so strotzende Krankheit. Trozdem lasse ich mir nicht
> von einem DE vorschreiben, welchen Browser ich benutzen darf.
> Chrome/Chromium nicht. Und den Firefox noch viel weniger.
> > Eigentlich hast Du recht.
> > Nachdemdie 42.1 am Anfangfast völlig unbenutzbar war,hatte ich mir auch
> > geschworen,keine plasma5-Empfehlung mehr zu geben,hab  aber wieder Mut
> > gefaßt. Prinzipiell sollte jeder selbst rausfinden,da ich auf
> > unterschiedlicher Hardware schon viel gesehen habe.
> 
> Es ist nicht nur KDE/Plasma. Sehen wir uns nur mal die letzte Woche bei SUSE
> an:
> 
> Da wird für SUSE 13.2 (also die letzte per Definition stabile Version) ein
> Kernelupdate ausgerollt, das mindestens 3 grobe und  unzumutbare Fehler
> enthält. Der 1. betrifft nur die, die in Virtual-Box virtualisierte Systeme
> nutzen wollen oder müssen. Durch das kaputte
> virtualbox-guest-kmp-desktop-Paket dürfen die mit einer gerade minimalen
> X-Auflösung von 640x480 leben. Der 2. Fehler betrifft alle die ihr System
> verschlüsselt habe. Wegen der kaputten Luks/Libcrypt bekommen die ihre
> verschlüsselte Partitionen nicht mehr geöffnet. Und das 3. betrifft alle
> die eine Soundausgabe möchten. Der Rechner schweigt nach dem Update, gibt
> keinen Ton mehr von sich.
> 
> Kommen wir zu dem was Jens den Rechner ausser Gefecht gesetzt hat:
> Da wird eine neue Distribution (ein Tumbleweed Update ist praktisch jedes
> mal eine neue Distribution) auf die Server geschoben, muss aber praktisch
> im gleichen Augenblick zurück genommen werden, weil sie auch für
> SUSE-Verhältnisse unzumutbar viele Fehler enthält.
> Dadurch, oder vielleicht auch nur durch einen dummen Zufalls parallel,
> bricht die Mirrorbrain-Datenbank zusammen. Für diesen Fall gibt es aber
> weder eine Fallbacklösung noch ein Backup, noch jemanden der so einem
> Notfall gewachsen scheint um sofort zu reagieren.
> Die Folgen hat Jens zu spüren bekommen. Updates wurden von
> download.opensuse.org mehr als 30 Stunde lang nur mit weniger als einem 1/10
> der Geschwindigkeit eines analogen Modems (56 kB/s) herausgegeben, waren
> kaputt oder unvollständig.
> 
> Gehen wir ein paar Wochen weiter zurück:
> 
> Bereits seit Anfang Oktober ist es praktisch unmöglich eine der mehr als 70
> Mailinglisten des Opensuse Projektes zu nutzen, oder aber auch sie nicht
> mehr zu nutzen. Zu Monatsbeginn war es nicht möglich sich anzumelden. Das
> geht nun wieder, der Neuling bekommt zumindest eine Bestätigung, dass er
> angemeldet ist. Seine Mail an opensuse-de at opensuse.org werden aber auf
> Grund nicht näher genannter Adminstratorreglen abgelehnt. Ich, der seit
> Jahren dort eingetragen bin, kann mich nicht abmelden. Bekomme weder eine
> Mail mit Bestätigungslink, noch wird die Adresse ausser Betrieb gesetzt.
> Irgend wo wird als Grund ein Wechsel auf einen neuen Listenbetreiber
> genannt, den sich SUSE offenbar nach dem Maßstab der grössten Unfähigkeit
> ausgesucht hat.
> 
> Ich hatte im Juli/August, und auch noch Anfang September, mehrfach mit
> kaputten ISO's und nicht durchführbarer Installation über Netinstall zu
> tun. Bis ich es endgültig aufgegeben habe.
> 
> Und um dem allem auch noch die Krone auf der professionellen Seite
> aufzusetzen: Es ist seit mindestens 12 Woche nicht mehr möglich sich eine
> 60 Tage Trail- Version von SUSE Enterprise (2 DVD) herunter zu laden. Die
> Seite für den deutschen Download führt auf ein Access forbidden!. Die
> englischsprachige Seite will, dass man eine Account bei SUSE einrichtet,
> oder sich mit einem bereits vorhandenen anmeldet. 1. hängt sich auf, 2.
> führt in einer Dauerschleife kommentarlos wieder zu der Anmeldemaske zur
> Eingabe der Anmeldedaten.
> 
> Ein professionell aufgezogenes Distributionsmanagement sieht anders aus.

Danke für deine ausführlichen Erläuterungen.
Gut,daß Du Dich bisher auf den Mailinglisten nicht abmelden konntest.;-)
Muß jetzt auf Arbeit.


Gruß Heiko.

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Diese Mail wurde mit Kmail openSuse leap42.1 erstellt.


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