[EasyLinux-Suse] openSUSE 42.3 - Probleme

Michael Lindner kalckteichangler at gmx.de
So Aug 6 10:45:37 CEST 2017


Werter Hans-Rudolf Grünig

Danke für Ihre Anmerkungen. Leider treffen sie in weiten Teilen nicht zu.
Das Upgrade 42.2 -> 42.3 habe ich, wie in der Vergangenheit auch schon , 
unter Nutzung der offiziellen openSUSE-DVD gemacht. Im Ablauf gab es keine  
Fehler und es war nicht erkennbar, dass es zu Problemen komme würde.
Ich hatte bereits angedeutet, dass ich die Unterschiede zwischen 42.2 und  
42.3 für mehr oder weniger unbedeutend halte. Deshalb erstaunen mich die  
Folgeprobleme doch schon sehr.
Das letzte mal traten solche, in etwas anderer Form zwar, beim Schritt von  
13.2 auf 42.1 auf. Das war damals für mich der Anlass eine SSD zu kaufen  
und 42.1 neu zu installieren.

Die von Ihnen als erstes angesprochene Überspielung mit einem 1:1-Backup  
halte ich für keine Lösung, weil sie nur die Wirkung beseitigt, nicht die  
Ursachen. Ich möchte eigentlich ganz gerne wissen und verstehen was da  
schief läuft.
Arbeitsdaten sind natürlich gesichert, nur da dran zu kommen ist ein  
zweitrangiges Problem.

MfG
Michael Lindner

Am 6. August 2017 02:05:56 MESZ schrieb "Grünig Hans-Rudolf" <gruenig.hr at bluewin.ch>:
>Am Freitag, Fri, 04 Aug 2017 19:14:23 +0200 schrieb Michael Lindner
>
>snip
>> Es gibt noch viele weitere Probleme (tote Programmstarter, instabiles
>> WLAN, Verbindung zum Netzwerkspeicher, toter Lautsprecher usw.). Mir
>geht
>> es zuerst darum, dass die Basis wieder benutzbar wird. Und dafür
>benötige
>> ich Hilfe, denn inzwischen bin ich mit meinem Latein am Ende.
>
>> MfG
>> Michael Lindner
>
>
>Hallo Michael
>
>Wo ist Dein 1 zu 1 Backup? Das Thema auf der Liste der letzten 3
>Wochen, unter 
>"Quo vadis Suse?"
>Das wäre jetzt handlich und in 15 Min hätten sich die Probleme in Luft 
>aufgelöst.
>Hast Du die Daten auf einem Netzwerkspeicher, wären sie nach einem
>Rücksichern 
>vermutlich kaputt, weil Dein System in einem desolaten labilen Zustand
>ist.
>
>In der obigen Aussage (tote Programmstarter) sagt mir genug um zu
>wissen dass 
>das Update komplett schiefgelaufen ist.
>
>1. Hatte die Netzwerkverbindung einen Knack oder Unterbruch?
>2. Falsche Repository eingebunden oder fehlende Repository
>3. aus irgend einem Grund Update abgebrochen 
>4. Entweder beim einspielen oder bei der Installation.
>5. Rechner nach dem Update nicht runter gefahren und Neustart um die 
>Konfiguration neu einzulesen, oder zu früh runter gefahren bevor die 
>Installation oder eventuelle Nachinstallationen über das Netzwerk 
>abgeschlossen waren.
>
>Wenn es nicht am Netzwerk lag, lag der Fehler eindeutig bei Dir.
>
>Deine obige Aussagen deuten einfach darauf hin, dass auf der Platte
>altes und 
>neues ein Durcheinander bilden. Einiges ist neu und einiges ist noch
>Teilweise 
>von der Alten Installation übrig.
>
>
>Da sehe ich keine Hoffnung das Stück für Stück gerade zu biegen.
>
>Am besten machst Du mit "zypper -up" ein neues totales Upgrade,
>entweder mit 
>den alten Repository oder mit den Neuen. Mehr kaputt machen kannst auch
>nicht 
>mehr.
>Und wann immer möglich mit einem Kabelgebundenem Netzwerk. Drahtlose
>Netzwerke 
>machen bei gewittrigem Wetter gerne einen Hopser.
>
>Es ist aber auch gut möglich dass das nicht mehr möglich ist, weil
>intern zu 
>viel zerrissen ist und nichts mehr zusammenpasst.
>
>Daher unbedingt zuerst die persönlichen Daten sichern.
>Auch da besteht die Möglichkeit, dass Daten schon kaputt sind, weil Du
>ja 
>schon versucht hast mit den kaputten Programmen zu arbeiten. 
>
>
>Noch ein Hint an die Liste: Kabellose Internetverbindungen sind eine
>feine 
>Sache. Sie haben aber die Gewohnheit bei zu schwachen Signalen mal
>einen 
>Seitensprung oder Hopser zu machen, speziell bei gewittrigem
>Wetter.Deshalb 
>machen meine Freunde und ich nie eine Installation oder Update mit
>Kabellosen 
>Internetverbindungen, bei uns kommt nur eine Kabelgebundene
>Internetverbindung 
>in Frage. Wohlverstanden, nur beim Installieren und Updaten.
>Zu viele Leute kamen mit kaputten Laptops und Betriebssystemen zu uns,
>mit der 
>der Bitte das doch um Gotteswillen wieder herzustellen weil sie nicht
>mehr an 
>ihre Daten kämen. 
>Nach einer Zusage mit der Bitte, dass ein feines Essen der Preis dafür
>sei, 
>machten wir uns daran, mit zypper der Karren zum laufen zu bringen. In
>95% der 
>Fälle war das in maximal einer halben Stunde geschafft, die Restlichen
>5% 
>konnten ihren Rechner zur Entsorgung bringen.
>Fies war es aber, wenn der Rechner keinen Kabelanschluss hatte, dann
>gab es 
>nur den Weg über die Update CD oder DVD von EasyLinux oder LinuxUSER,
>was 
>erheblich mehr Zeit in Anspruch nahm. Dann war der Preis aber ein
>Jassabend 
>oder Kegelabend.
>Heute würde es in 2 Min erledigt sein, wenn die Leute nicht zu faul
>wären 
>snapper einzurichten. Ein bravo an Suse für dieses exelente Tool.
>Zusammen mit 
>einem 1 zu 1 Backup hat man alles was es braucht um den Rechner wieder
>flott zu 
>kriegen. Und das ohne einen Internetzugang zu benötigen. Das ist wie
>ein 6er 
>im LOTTO. Vielleicht begreifen jetzt einige warum ich immer auf 1 zu 1
>Backup 
>auf einer externen Festplatte beharre. Ein NAS oder ein
>Netzwerkspeicher in 
>der Situation wie Michael sich befindet nützt kein Scheiss. Wenn jetzt
>noch ein
>automatischer Sinchronisierer läuft, wäre vermutlich nicht nur sein
>System 
>sondern auch seine Daten kaputt.
>Warum einfach wenn es kompliziert auch geht?
>Nun, genug geschwatzt, bin für unbestimmte Zeit bei Putin. Adios.
>
>Mit freundlichen Güssen
>
>Grünig Hans-Rudolf
>
>
>-- 
>hrg
>
>_______________________________________________
>Suse mailing list
>Suse at easylinux.de
>http://www.easylinux.de/Kontakt/Mailinglisten/listinfo/suse

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