[EasyLinux-Suse] openSUSE 42.3 - Probleme

Matthias Müller matth_mueller_hbg at posteo.de
So Aug 6 13:53:28 CEST 2017


Hallo,

Am Sonntag, 6. August 2017, 02:05:56 CEST schrieb Grünig Hans-Rudolf:
Ich kann nur sagen: Mann. oh Mann.

> Am Freitag, Fri, 04 Aug 2017 19:14:23 +0200 schrieb Michael Lindner
> 
> snip
> 
> > Es gibt noch viele weitere Probleme (tote Programmstarter, instabiles
> > WLAN, Verbindung zum Netzwerkspeicher, toter Lautsprecher usw.). Mir geht
> > es zuerst darum, dass die Basis wieder benutzbar wird. Und dafür benötige
> > ich Hilfe, denn inzwischen bin ich mit meinem Latein am Ende.
Sorry, die sauberste und schnellste Methode ist hier eine Neuinstallation. In 
deiner Antwort auf diese E-Mail schreibst du, dass deine Daten gesichert sind, 
also keine Gefahr für sie.


> > 
> > MfG
> > Michael Lindner
> 
> Hallo Michael
> 
> Wo ist Dein 1 zu 1 Backup? Das Thema auf der Liste der letzten 3 Wochen,
> unter "Quo vadis Suse?"
_Dein_ Thema, angefangen hat es mal mit der Frage "Wohin gehst Du, openSUSE?"
 
> Das wäre jetzt handlich und in 15 Min hätten sich die Probleme in Luft
> aufgelöst.
Nein, denn dann wäre er wieder auf dem Stand von oS 42.2.


> Hast Du die Daten auf einem Netzwerkspeicher, wären sie nach einem
> Rücksichern vermutlich kaputt, weil Dein System in einem desolaten labilen
> Zustand ist.
Blödsinn, wenn sie sauber auf dem Netzwerkspeicher gesichert worden sind, sind 
sie dort nach wie vor sauber verfügbar.

> 
> In der obigen Aussage (tote Programmstarter) sagt mir genug um zu wissen
> dass das Update komplett schiefgelaufen ist.
Diese Aussage ist allerdings richtig.

> 
> 1. Hatte die Netzwerkverbindung einen Knack oder Unterbruch?
Falls das so gewesen sein sollte, ist die Ursache eindeutig. Der Vorgang 
stoppt und wenn kein time out zuschlägt, geht der Upgradevorgang da weiter wo 
er, durch die Netzwerkunterbrechung, gestoppt hat.


> 2. Falsche Repository eingebunden oder fehlende Repository
Wenn falsche Repos eingebunden sind (zB statt 42.3-Repos, noch die alten 42.2-
Repos) gibt es kein Upgrade. Welche fehlenden Repos sollten das sein?

> 3. aus irgend einem Grund Update abgebrochen
> 4. Entweder beim einspielen oder bei der Installation.
Auch dann ist die Ursache eindeutig, dh es muss neu aufgesetzt werden. Es wird 
aber eher so sein, dass hier dann eine Neuinstallation fällig ist.

> 5. Rechner nach dem Update nicht runter gefahren und Neustart um die
> Konfiguration neu einzulesen, oder zu früh runter gefahren bevor die
> Installation oder eventuelle Nachinstallationen über das Netzwerk
> abgeschlossen waren.
Das System meldet, wenn der Vorgang abgeschlossen ist. Erst dann ist ein 
Herunterfahren über die Systembefehle möglich. Ausnahmen sind: Stromausfall, 
Schalter am Rechner betätigen. Aber beide Fälle sind eindeutig.
Wenn kein Neustart erfolgt, ist weiterhin die alte Systemumgebung am Werk, da 
passiert erst mal gar nix.

> 
> Wenn es nicht am Netzwerk lag, lag der Fehler eindeutig bei Dir.
Ich würde behaupten, das klingt ziemlich arrogant. Probleme können auch 
fehlende oder neue Abhängigkeiten bereiten. Programme oder Daten können nicht 
entfernt werden, weil noch im Zugriff oder Ähnliches.

> 
> Deine obige Aussagen deuten einfach darauf hin, dass auf der Platte altes
> und neues ein Durcheinander bilden. Einiges ist neu und einiges ist noch
> Teilweise von der Alten Installation übrig.
Wieder eine richtige Aussage.

> 
> 
> Da sehe ich keine Hoffnung das Stück für Stück gerade zu biegen.
Auch das ist wahrscheinlich richtig.

> 
> Am besten machst Du mit "zypper -up" ein neues totales Upgrade, entweder mit
> den alten Repository oder mit den Neuen. Mehr kaputt machen kannst auch
> nicht mehr.
Mit den alten Repos ist es kein Upgrade sondern ein Downgrade und mit den 
neuen Repos (die schon aktiv sein dürften, Grund siehe oben) dürfte es nichts 
bringen.

> Und wann immer möglich mit einem Kabelgebundenem Netzwerk.
Das kann ich auch empfehlen

> Drahtlose
> Netzwerke machen bei gewittrigem Wetter gerne einen Hopser.
Und das ist Blödsinn.

> 
> Es ist aber auch gut möglich dass das nicht mehr möglich ist, weil intern zu
> viel zerrissen ist und nichts mehr zusammenpasst.
Das ist sogar sehr wahrscheinlich.

> 
> Daher unbedingt zuerst die persönlichen Daten sichern.
Die waren hoffentlich schon vor dem Upgradeversuch gesichert, sonśt ist das 
hier zu spät.

> Auch da besteht die Möglichkeit, dass Daten schon kaputt sind,
Sollten sie eigentlich nicht.

> weil Du ja
> schon versucht hast mit den kaputten Programmen zu arbeiten.
Was hat das damit zu tun. Die kaputten Programme starten nicht, können also 
auch keine Daten bearbeiten und damit zerstören.

> 
> 
> Noch ein Hint an die Liste: Kabellose Internetverbindungen sind eine feine
> Sache.
Das ist richtig

> Sie haben aber die Gewohnheit bei zu schwachen Signalen mal einen
> Seitensprung oder Hopser zu machen, speziell bei gewittrigem Wetter.
Siehe oben. Wenn das Signal zu schwach ist, geht entweder gar nichts oder nur 
sehr langsam.

> Deshalb
> machen meine Freunde und ich nie eine Installation oder Update mit
> Kabellosen Internetverbindungen, bei uns kommt nur eine Kabelgebundene
> Internetverbindung in Frage. Wohlverstanden, nur beim Installieren und
> Updaten.
Für ein Update kann sehr wohl eine WLAN-Verbindung genutzt werden, bei mir 
werden Laptops nur übers WLAN aktualisiert. Mir ist das nämlich zu blöd jedes 
mal 10m Kabel durch die Wohnung zu legen.
Eine Installation ist in den wenigsten Fällen mit WLAN möglich, weil hier 
nämlich auch die Software für die WLAN-Karte ersetzt wird.
Und bei einer oS wird explizit darauf hin gewiesen, dass eine Installation nur 
über Kabel möglich ist.

> Zu viele Leute kamen mit kaputten Laptops und Betriebssystemen zu uns,
Es ist aber schon ein Unterschied, ob der Rechner oder das Betriebssystem 
kaputt ist.

> mit
> der der Bitte das doch um Gotteswillen wieder herzustellen weil sie nicht
> mehr an ihre Daten kämen.
> Nach einer Zusage mit der Bitte, dass ein feines Essen der Preis dafür sei,
> machten wir uns daran, mit zypper der Karren zum laufen zu bringen. In 95%
> der Fälle war das in maximal einer halben Stunde geschafft,
Herzlichen Glückwunsch

> die Restlichen
> 5% konnten ihren Rechner zur Entsorgung bringen.
Das sind dann die mit kaputten Rechner.

> Fies war es aber, wenn der Rechner keinen Kabelanschluss hatte, dann gab es
> nur den Weg über die Update CD oder DVD von EasyLinux oder LinuxUSER, was
> erheblich mehr Zeit in Anspruch nahm.
Warum sollte das länger dauern?

> Dann war der Preis aber ein Jassabend
> oder Kegelabend.

> Heute würde es in 2 Min erledigt sein, wenn die Leute nicht zu faul wären
> snapper einzurichten.
Snapper funktioniert nur mit btrfs. Und das ist noch einigermaßen 
experimentell. Das würde ich nie jemandem empfehlen, wenn der keine 
ausgemachter Fachmann ist.

> Ein bravo an Suse für dieses exelente Tool.
Siehe oben

> Zusammen
> mit einem 1 zu 1 Backup hat man alles was es braucht um den Rechner wieder
> flott zu kriegen.
Dann hast du aber kein Upgrade sondern eine wiederhergestellten Rechner udn 
stehst vor dem Problem, dass du erneut aktualisieren musst. Dann sind wir 
wieder um über eine Neuinstallation zu reden.

> Und das ohne einen Internetzugang zu benötigen.
Für das Downgrade: Ja. Aber nicht für eine Systemaktualisierung oder eine 
Neuinstallation. Es sei den du nimmst dafür eine CD. Dann bleibt aber immer 
noch die obligatorische Aktualisierung nach der Installation, was ohne 
Internet etwas schwierig ist.

> Das ist
> wie ein 6er im LOTTO. Vielleicht begreifen jetzt einige warum ich immer auf
> 1 zu 1 Backup auf einer externen Festplatte beharre.
Ich mache grundsätzlich kein Vollbackup (aka Image). Das Betriebssystem ist 
relativ schnell wieder installiert. Die Daten sind das wirklich wichtige, die 
werden regelmäßig gesichert.

> Ein NAS oder ein
> Netzwerkspeicher in der Situation wie Michael sich befindet nützt kein
> Scheiss.
Als Sicherungsmedium ist das durchaus möglich und üblich. Oder wie willst du 
sonst ca 1,5 TiB sichern? 2 TB-Platten sind nicht wirklich preiswert, naja gut 
ca 80€ sind auch nicht wirklich teuer.
Wenn man Sicherung richtig (dh professionell) braucht man mehrere 
Sicherungssystem (aka Platten). Ich sag nur Großvater-Vater-Sohn-Prinzip, dann 
braucht's mindestens 6 (werktäglicher Sohn) oder 8 (täglicher Sohn) 
Sicherungssysteme. 

> Wenn jetzt noch ein automatischer Sinchronisierer läuft,
Alles andere ist fahrlässig. Ich bin bewusst fahrlässig, da ich kein NAS 
betreibe. Ich habe eine Automatik, die mich erinnert wenn ein Backup fällig 
ist.

> wäre
> vermutlich nicht nur sein System sondern auch seine Daten kaputt.
Nee, denn die sind vorher schon (automatisch) gesichert worden.

> Warum einfach wenn es kompliziert auch geht?
> Nun, genug geschwatzt,
Gut so.

> bin für unbestimmte Zeit bei Putin. Adios.
Viel Spaß dabei.

-- 
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Müller
(Benutzer #439779 im Linux-Counter http://counter.li.org)
PS: Bitte senden Sie als Antwort auf meine E-Mails reine Text-Nachrichten!
-------------- nächster Teil --------------
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