[EasyLinux-Suse] löschen von /tmp

Horst Schwarz Horst-Schwarz at t-online.de
So Feb 12 10:54:44 CET 2017


Hallo Jan-Uwe,
ich habe in der Partitionsliste nachgelesen:
Laufwerk sda
sda1 156.00 MiB EFI boot        FAT      /boot/efi
sda2 2.01 GiB     Linux swap    Swap   swap
sda3  9.51 GiB     Linus native   Ext4     /
sda4 519,84 GiB  "                    "          /home

Kannst du hier etwas ableiten?
Gruß
Horst

> 2. Was nie funktionieren wird ist das Löschen in einem in eine
> Partition ausgelagertes /tmp.

Dann mache ich aber seit 21 Jahre etwas verkehrt?
So lange schon richte ich nmlich mit Erfolg für /tmp eine eigene,
zwischen früher 500 MB und heute 5 GB große Partition ein.
Seit etwa dem Jahr 2000 gab es auch nur eine Distribution, bei der das
automatische (BOOT_UP)/regelmäßige leeren von /tmp ein Problem war.

Und wie ich schon heute Morgen versucht habe zu klären, nicht die (lt.
dem TE 900 MB im /tmp) ist das eigentliche Problem. Wenn der TE mit KDE
arbeitet wäre das sogar noch sehr wenig.
Problematisch wird es, wenn sein Wurzelverzeichnis von Anfang an zu
klein gewählt wurde. 5 GB reichen bei einem heutigen Linux einfach
nicht mehr aus. Selbst 10 GB halte ich noch für äußerst knapp.
Und dann die Frage, was auf der Installation alles im Hintergrund
ab läuft. Halbtote Prozesse, wie ein abstürzender Datenbankserver, der
aber dank Systemd immer wieder gestartet wird, können binnen
Minutenfrist die Logs aufblähen. Beliebt dafür ist auch die eigentlich
unnütz laufende SUSE Firewall, vor allem wenn sie unsachgemäß behandelt
wird. Denkbar sind auch Amok laufende Scripte, zu einem Backup
meinetwegen. Die dann an die falsche Stelle schreiben.
Wie gesagt, die 900 MB in /tmp sind nicht die Ursache. Sind nicht mal
die Wirkung. Bestenfalls eine Randerscheinung, die zuerst ausgegraben
wurde.

-- 
Jan-Uwe Kögel



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