[EasyLinux-Suse] Quo vadis Suse?

Sladko Ristic ristic-sladko at eclipso.email
Fr Jul 21 21:13:04 CEST 2017


On Tue, 18 Jul 2017 20:17:53 +0200
Grünig Hans-Rudolf <gruenig.hr at bluewin.ch> wrote:

Hallo Hans Rudolf

> Ein anderer Aspekt der Datensicherung ist, dass viele gewöhnlich USER
> meinen eine Automatische Datensicherung sei das non pLus Ultra. Da
> binn ich komplet anderer Meinung.
> Aus der Vergangenheit habe ich viel über das Verlieren von Daten
> gelernt, speziell mit Automechanismen beim Sichern.
> Wer keine Server betreibt macht das besser von Hand.
> Ich zum Beispiel mache ein tägliche Sicherung auf die die Interne
> Festplatte und eine Wöchentlich auf zwei externe Festplatten. Und das
> 1 zu 1, weder komprimiert noch verbergen. Ich will  bei einem Rechner
> Absturz meine Daten so schnell und einfach wie möglich  1:1 wieder
> zurück haben. (Laptop muss die Daten aber schon Schützen) das ist
> aber ein anderes Thema. Dumm dann nur für den, der keine 1:1
> Datensicherung zur Verfügen hat wenn der Rechner gestohlen wird oder
> abraucht.) Alles schon erlebt.
> 
Deine Vorstellungen zur Sicherung von Daten sind, um es höflich zu
sagen: laienhaft naiv. Wenn ich mir zu seit Jahrzehnten bewährten
Programmsammlungen (wie Rsync) keinen theoretischen und praktischen
Zugang erarbeite, dann brauche ich mich nicht zu wundern, wenn bei
meinen Backups etwas schon von Grund auf schief läuft.
Den von Dir beschriebenen Ablauf kann man sich vielleicht zu Hause
erlauben. Bestimmt aber nicht, wenn ein Rechner 7/24 im Einsatz ist und
in regelmäßigen, noch dazu recht kurzen Intervallen gesichert werden
muss.
Und gegen den Verlust (sprich Diebstahl) eines Rechners gibt es nur ein
wirksames Schutzmittel gegen unberechtigte abgreifen der Daten:
Vollständige und starke Verschlüsselung der Festplatte (n).

> Was machst Du wenn der Automatismus die korrekten gesicherten Daten
> mit kaputten Daten überschreibt? Wie weiss das Sicherungsprogramm
> dass es kaputte Daten gefüttert bekommt? 

In meinem Fall hat nicht der Backupprozess an sich fehlerhaft
gearbeitet. Es war die Hardware (2x die Festplatte). Und das hätte
bemerkt werden müssen, denn auch openSUSE hat das für eine Überwachung
notwendige Werkzeug dabei. Warum ich darüber nicht informiert wurde,
dazu hat Dietmar alles gesagt. Ich wusste nicht, dass sich openSUSE in
diesen Sachen schon seit längerem so "merkwürdig" verhält. Bis ich auf
die harte Tour darauf aufmerksam gemacht wurde, allerdings fast zu spät.
Ich hätte mir für openSUSE 42.+ das natürlich irgend wie in eigener
Regie hin basteln können. Dann wäre aber immer noch die Frage gewesen,
wie ich mit Software weiter arbeite, die auf eine 32bit JAVA Runtime
aufsetzt. Auch das wäre irgend wie zu basteln gewesen.
Die Entscheidung ist, nach etwas Überzeugungsarbeit durch einen anderen,
für ein System aus einem Guß, einer Hand gefallen. Das bewährt sich seit
nun mehr als 7 Monaten und ist dabei nach seiner eigenen Definition
eigentlich nicht mal stabil.

> Wer sagt dem
> Sicherungsprogramm dass das Komprimierungsprogramm kaputt ist?

Für eine 1:1 Sicherung im Netzwerk (NAS) brauche ich weder zusätzliche
Festplatten noch eine Komprimierung. Und wie oben gesagt: Rsync macht
das mit großer Zuverlässigkeit.

-- 
MfG
Sladko Ristic
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