[EasyLinux-Suse] Quo vadis Suse?

Richard Kraut fossuser at famka.net
Mo Jul 24 20:51:27 CEST 2017


Am Sonntag, den 23.07.2017, 21:35 +0200 schrieb Grünig Hans-Rudolf:

Du hast schon wieder den Thread zerrissen. ;-)

> 1. Mein Sohn war ein begeisterte NASH Benutzer. Dann kam ein starkes
> Gewitter 
> mit Eiergrossen Hagelkörnern. Das abgehackte Laub von Sträuchern und Bäumen 
> verstopfte die Kanalisation. Durch den nun entstanden Rückstau füllte sich
> der 
> Keller mit einer stinkenden Brühe, wo das NASH ein stinkendes Bad nahm. 
> Konsequenzen : NASH und Daten kaputt. Keine externe oder intern 
> Backupfestplatte, worauf die ausgelagerten Daten gespeichert waren.
> Selber Schuld.
> Sein Kommentar: Da wäre ich wohl mit Deiner Methode billiger und sicherer 
> gewesen.
> Das gute daran: Er stieg danach von MS auf Linux um.

Du meinst bestimmt NAS und nicht NASH.
Ein NAS ist _kein_ Ersatz für ein Backup! Manche müssen es eben erst auf die
harte Tour lernen.
Kein Backup - kein Miteid!

> 2. Ein befreundeter EDV Spezialist und seine Firma waren prächtig stolz
> eine 
> eigene Serververfarm zu besitzen. Wo sie Kundendaten hosteten. Durch einen 
> Hangrutsch füllte sich der Serverraum in Sekunden mit Schlamm und Geröll.
> Konsequenz: Eigene und Kundendaten auf nimmer  wiedersehen verschwunden.
> Ist heute ein armer Mann mit Schulden bis über die Ohren.
> Und viele seiner Kunden am Arsch, weil kein 1 :1 Backup vorhanden.

Wenn da wirklich "Spezialisten" am Werk waren, ist es für nur um so
unbegreiflicher, dass es hier offensichtlich keine Backupstrategie gab. :-S
Auch der tollste Server mit RAID und pi pa po ersetzt auch hier _kein_ Backup.
Aber wenn da wirklich existenzgefährdende Daten im Spiel waren, warum hat man
nicht ein Datenrettungsunternehmen beauftragt?

Ansonsten auch hier, kein Backup - kein Mitleid!

> 3. Ein Firma mit etwas über 300 Mitarbeitern.
> Auch diesmal ein heftiges Gewitter. Ein Blitz schlug direkt in die eigene 
> Trafostaion. Alle Computer und der Server die zu dieser Zeit noch 
> eingeschaltet waren, erlitten Totalschaden. Zum Glück lagen im Tresor und
> auf 
> der Bank im Save, ein einmonate altes total Backup, und ein tägliches
> Backup 
> des letzten Monates. Trotzdem brauchte die Firma 2 Wochen bis der Betrieb 
> wieder normal funktioniert weil dabei auch viel elektronische 
> Maschinensteuerung ersetzt werden mussten. Hier hätte durch ein Backup der 
> Einstellung viel Zeit eingespart werden können. Stell  Dir mal die
> Katastrophe  
> im Adminststrativen Bereich vor, wäre keine 1 zu 1 Backups vorhanden
> gewesen.

Dann müssen die Steuerungen auch etwas abbekommen haben.
Bzgl. der Sicherung der Einstellungen muss man jedoch beachten, dass die neuen
Steuereinheiten etwas mit diesen anfangen können bzw. kompatibel mit diesen
sind. Oder es gäbe die Möglichkeit der Konvertierung.

Aber wo waren die Backups der laufenden bzw. vergangenen Woche?

> 4. Ein Anwaltsbüro mit vertraulichen Kundendaten.
> Szenario: Ein Gewitter mit Stromausfall während der Arbeitszeit
> Automatisch Datensicherung auf NASH.
> Keine unabhängige Stromversorgung.
> Keine 1 : 1 Datensicherung  auf einer Festplatte.
> Wir vermuten dass eine automatische Datensicherung  beim eintreten des 
> Stromausfalles im Gange war. Mit keiner der bekannten Möglichkeiten  konnte 
> das NASH dazu gebracht werden, sein gespeicherten Daten preiszugeben.
> Eine Katastrophe für die Firm.

Dazu schrieb ich ja oben schon etwas (Punkt 1). Fällt in die selbe Kategorie -
und teilweise auch in Punkt 2.
Platten ausbauen und schauen, ob evtl. noch über einen normalen PC oder
Notebook noch was zu holen ist? Ansonsten auch hier - warum wurde kein
Datenretter beauftragt?

> 5. Zur Zeit von Suse-9.3
> Plötzlich gingen einige Zeit nach der Installation von der Suse9.3
> ungwöhnlich 
> viele Western Digital und IBM-Festplatten kaputt. Dabei auch meine
> Festplatten 
> inklusive der Backupfestplatte. Später hat man dann herausgefunden, dass
> das 
> Programm von dem Sladko Mails an den Admistrator vermisst, dafür 
> verantwortlich war. Wer erwartet denn schon von einem Plattenüberwachungs
> Programm dass es gleich haufenweise Platten shredert? Darum wird Suse das
> wohl 
> heute nicht so konfigurieren. Warum es aber nur IBM- und Westerndigital
> Platten 
> schrederte wissen nur Plattenhersteller.
> Dabei war trotz der Platten-Verlusten das Gute, dass nach dem 
> Festplattenersatz, das System schnell wieder mit den externen Festlatten in 
> den original Zustand versetz werden konnte. Schnell, billig und
> unkompliziert.
> Dank dem 1 : 1 Backup

Wie kommst oder kamst Du darauf, dass dieses Tool, smartd, dafür
verantwortlich ist/war?
Das Tool läuft bei mir hier auch. Aber es hat mir noch nie eine Platte
geschreddert. Es soll ja nur die S.M.A.R.T.-Werte der Platte auslesen. Mehr
nicht.

-- 

MfG Richi
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