[EasyLinux-Suse] Quo vadis Suse?

Heiko Ißleib heiko.issleib at gmail.com
Di Jul 25 22:36:16 CEST 2017


Am Dienstag, 25. Juli 2017, 19:58:11 CEST schrieb Grünig Hans-Rudolf:
> Am Montag, 24. Juli schrieb Richard Kraut
> 
> >Du hast schon wieder den Thread zerrissen.
> 
> Ja ich weis, das war nicht ich sondern KMail.

Alles okay.Nichts zerissen in Kmail,wenn ich unter
Ansicht-Nachrichtenliste-Zusammenstellung
Aktuelle Aktivität gruppiert
auswähle.

> Spass beiseite.
> Ich bin nicht bereit länger als ein paar Sekunden mit dem Internet verbunden
> zu sein und hole die Mails als Bündel nicht einzeln.
> Wenn ich dann, in KMail auf Antworten an die Mailliste gehe, ist das Malheur
> schon passiert, und ich bin der Neger.
> Wem es nicht passt, kann mich ja auf die schwarze Liste setzen.
> 
> Damit will ich dann Diskussion schlissen.

Ich fands interessant.

> Ich wollte eigentlich nur meine Erfahrung über die Installation kund tun
> und nicht eine Diskussion meilenweit vom Thema auslösen.
> Aufzeigen dass ein Backup die einzige fast 100%ige Sicherheit bietet, die
> Daten bei einem Gau nicht zu verlieren.
> Ob es etwas nützt?
> 
> Nun zu Deinen Fragen?
> 
> >Du meinst bestimmt NAS und nicht NASH.
> 
> Ja so ist es, nur ist das für mich Privat eben ein
> "Network Automatet Storage Service"
> darum eben für mich ein NASH. oder (Nasch) klingt um vieles besser.
> Für mich war und ist ein Netzwerk Backup und ein NAS nie ein Lösung für
> Datensicherheit, eher das Gegenteil, prone to be robbed. (Anfällig gestohlen
> zu werden, und eine Wiege falscher Sicherheit.)
> 
> Darum beneide ich Firmen nicht die auf so etwas angewiesen sind.
> Ich arbeitete Jahre bei einer grossen internationalen Firma, deren Budget
> alleine für EDV Sicherheit  im zweistelligen Millionbetrag lag.
> Und siehe da, noch nie wurden so viele Daten gestohlen.
> 
> > > 2. Ein befreundeter EDV Spezialist und seine Firma waren prächtig stolz
> > > eine ,
> > > eigene Serververfarm zu besitzen. Wo sie Kundendaten hosteten. Durch
> > > einen
> > > Hangrutsch füllte sich der Serverraum in Sekunden mit Schlamm und
> > > Geröll.
> > > Konsequenz: Eigene und Kundendaten auf nimmer  wiedersehen verschwunden.
> > > Ist heute ein armer Mann mit Schulden bis über die Ohren.
> > > Und viele seiner Kunden am Arsch, weil kein 1 :1 Backup vorhanden.
> >
> >Wenn da wirklich "Spezialisten" am Werk waren, ist es für nur um so
> >unbegreiflicher, dass es hier offensichtlich keine Backupstrategie gab.
> >Auch der tollste Server mit RAID und pi pa po ersetzt auch hier _kein_
> >Backup.
> >Aber wenn da wirklich existenzgefährdende Daten im Spiel waren, warum hat
> >man nicht ein Datenrettungsunternehmen beauftragt?
> >
> >Ansonsten auch hier, kein Backup - kein Mitleid!
> 
> 1. Ein Backup war schon vorhanden nur lag das unter Schlamm und Geröll.
> 2. Bei der Firmengründung hat der Man aber einen Fehler gemacht. Anstatt
> eine GmBH gründete er eine Einzelfirma, hat dabei aber übersehen, dass
> nicht nur der Firmengewinn,sondern auch der Firmenverlust ihm persönlich
> gehören.
> 
> Von so einem Man, der eben den Verlust seines Lebenswerkes, mit null
> Einkommen und Schulden bis über die Ohren, ohne Schaden und Betriebsausfall
> Versicherung dasteht, verlangen dass er ein Heer von Datenspezialisten
> beauftragt, seine Festplattenschrot forensisch untersuchen zu lassen. Da
> kann er sich gleich Aufhängen. Daran müssten eigentlich die Kunden ein
> Interesse haben, wollten sich aber finanziell nicht beteiligen.
> 
> Einige meiner Bekannten drängten mich dazu Strafanzeige gegen diesen Man
> einzureichen. Was ich leider Ausreden musste. Wohl wäre er vielleicht
> bestraft worden oder wegen nicht bezahlen der auferlegten Bussen ins
> Gefängnis gewandert. Schlussendlich wäre es dann soweit gekommen, das wegen
> Zahlungsunfähikeit des Beklagten, die gesamten Gerichtskosten an den Klägern
> hängen blieb.
> 
> Mein Anwalt musste  sie dann darauf aufmerksam machen, dass sie selber die
> Löli (Dummen) seien, und vor Gericht kaum Chancen hätten, weil sie für ihre
> Daten selber verantwortlich sein.
> Wie Recht er hat.
> 
> Habe bis heute noch nie gehört, das ein Hoster oder Internetprofider wegen
> verlorener oder gestohlenen Daten Verurteilt wurde.
> 
> > >  3. Ein Firma mit etwas über 300 Mitarbeitern.
> > 
> > Aber wo waren die Backups der laufenden bzw. vergangenen Woche?
> 
> Ich wusste es ach nicht, musste zuerst nachfragen.
> Sie lagen im Tresor des Direktionssekretariat auf einer 2TB  USB-Festplatte,
> mit den Daten bis um 18 Uhr des Schadenereignistages.
> 
> > > 4. Ein Anwaltsbüro mit vertraulichen Kundendaten.
> >
> >warum wurde kein Datenretter beauftragt?
> 
> Darauf kann ich keine Auskunft geben, niemand auf der Kanzlei wollte dazu
> eine Antwort geben.
> 
> > > 5. Zur Zeit von Suse-9.3
> > 
> > Wie kommst oder kamst Du darauf, dass dieses Tool, smartd, dafür
> > verantwortlich ist/war?
> 
> Weil wir für das Desaster selbst Verantwortlichen waren.
> Noch Jung und voller Enthusiasmus, probierten wir viel Optionen aus.
> Nach diesen Stints konnte man gleich zusehen wie die Platten den Geist
> aufgaben. Warum andere Platten Marken nicht auch den Geist aufgaben, ist uns
> bis heute noch ein Rätsel. Einige meinten daraufhin dass Suse daran schuld
> sei und die Suse mit unschönen Mails eindeckten.
> 
> In der Hoffnung dass Du mit dieser Auskunft trotz zerrissenem Thread
> zufrieden bist.

Und war weiter interessant.

Gruß Heiko.


-- 
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