[EasyLinux-Suse] Nach wie vor: Kmail und smtp.googlemail.com

Richard Kraut fossuser at famka.net
So Sep 24 02:59:39 CEST 2017


Am Samstag, den 23.09.2017, 18:34 +0200 schrieb Jonas Keil:

> Ich mag ja gelegentlich etwas schwerfällig beim denken sein, aber in den
> entsprechenden Eingabekästchen
> 
> Postausgangsserver: smtp.googlemail.com

Der SMTP-Server heißt aber smtp.gmail.com.

> Port: 465 (SSL) oder 587 (TLS/STARTTLS)
> Benutzer: jonaskeilunna at gmail.com
> Passwort: Mein-Google-Passwort
> 
> eintragen bekomme ich wirklich noch hin.
> Trotzdem ist es mit Kmail, und nur damit, nicht möglich Mail bei meinem
> Googlekonto einzuliefern.

Ob man es glaubt oder nicht, aber ich habs bei mir hinbekommen. :-D

Dein GMail-Konto hast Du in den Einstellungen auch so eingestellt, dass Du
Mails via Pop3 und oder Imap abrufen kannst? Wobei ich jetzt mal davon
ausgehe, dass das bei Dir schon der Fall ist.

Jetzt kommt der Part, auf den man erst mal kommen muss oder wissen muss,
wonach man sucht.

Google geht nämlich davon aus, dass alle Fremdapps, ja - auch
Desktopmailclients, außer den eigenen natürlich ;-), generell unsicher sind
und nicht dem Stand der Technik entsprechen.

Um jetzt dennoch Mails abrufen oder versenden zu können, musst Du in Deinem
Google-Konto den Zugriff darauf von "unsicheren Apps" zulassen.
Es soll hier angeblich eine entsprechende Option vorhanden sein. Das konnte
ich aber nicht verifizieren, da ich bei mir 2-Faktor-Authentifizierung nutze
und daher diese Option nicht vorhanden ist. Ich musste daher einen anderen Weg
beschreiten.

Man legt sich rechts in seinem Google-Konto bei "Anmeldung & Sicherheit" unter
 "Passwort & Anmeldeverfahren" ein App-Passwort an.
Hier habe ich einfach den Reiter "Gerät auswählen" und dann "Andere
(benutzerdefinierter Name)" gewählt. Jetzt kannst Du eine Bezeichnung nach
Deinem Gusto eingeben. Klicke anschließend auf den Button "GENERIEREN".
Das Passwort, welches Du verwenden musst, wird nun erzeugt. Ein ändern ist
nicht möglich. Nur verwerfen, also löschen und neu generieren lassen.

Dieses 16-stellige PW, das Dir in einem Frame-Fenster angezeigt wird, sofort
kopieren oder aufschreiben! Es wird Dir kein zweites mal angezeigt und Du
kannst es Dir auch nicht nochmal anzeigen lassen!

Die Leerstellen im PW kann man verwerfen. Sie dienen nur der besseren
Lesbarkeit.

So. Jetzt sind wir fast am Ziel. Das Passwort setzt Du nun in Kontact/KMail
für den Mailabruf als auch für den Versand an Stelle Deines normalen Google-
Passworts ein. Nun sollte es eigentlich funktionieren.

> [Frust] Vor noch nicht allzulanger Zeit brauchte man sich nicht von einem
> störrischen Mailprogramm frustrieren lassen. Postfix richtig eingerichtet,
> und für die Ablieferung war das Mailprogramm aus der Verantwortung. Dann
> kamen die Hirnis bei KDE/openSUSE w.e. aber offenbar auf die Idee, dass so
> etwas heute zu benutzen den gemeinen Homo Whatsappicus überfordern wird,
> der dafür mehr auf Chamäleonfarben und möglichst sinnfreie Funktionen
> (Gravatar) stehen wird.[/Frust rauslassen Ende]

Das hört sich fast nach HSN an. ;-)

-- 

MfG Richi
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