[EasyLinux-Ubuntu] Stream-Abrisse

Rainer spots4as at gmx.de
Fr Aug 22 08:19:12 CEST 2014


Hallo Matthias,

Am Thu, 21 Aug 2014 23:39:30 +0200
schrieb Matthias Müller <matth_mueller_hbg at posteo.de>:

> > Einer der Sender, wo es passiert, läuft inzwischen seit round
> > about 6 Stunden ohne Abriss. Welche Rolle sollte das auch spielen?
> > Wenn es bei der Geschwindigkeit oft ohne Abbruch läuft, warum dann
> > unregelmäßig ganz plötzlich nicht mehr?
> >  
> >  > Das ist Modem-Geschwindigkeit und der Rechner speichert zwischen.
> >  
> >  Erklär mal, welche Rolle das spielen soll.

> Die Daten werden in einem internen Puffer gespeichert, bis genügend 
> Informationen da sind, um den Stream abzuspielen. Wenn der Puffer
> nicht schnell genug nachgefüllt werden kann, läuft der irgenwann leer
> und du hast Aussetzer oder Abrisse. Beim Schreiben von CD waren das
> die gefürchteten leer gelaufenen Schreibcaches.
> 
OK, das klingt sehr plausibel. Die Empfangswerte auf meinem Rechner
(schwankend zwischen 15 kB/s und 20 kB/s) müssten also eigentlich
ausreichen. Sonst könnte es ja nicht zu stundenlanger Übertragung ohne
Abbrüche kommen. Aus den oben genannten 6 Stunden wurden gestern noch 8
oder 9 ohne solche Probleme. 

> Prüfe mal wie hoch die Latenz (Zeitversatz) gegenüber dem real
> laufenden Radioprogramm ist, falls das möglich ist. Je höher der ist,
> desto mehr lebst du aus einem Puffer und die
> Datenübertragungsgeschwindigkeit ist wichtig.
> 
Bei dem Stream, um den es mir geht, ist kein Abgleich möglich, weil ich
ihn terrestrisch nicht empfangen kann. Habe alternativ mal einen
anderen genommen. Bei dem habe ich einen Zeitversatz von 7-8 Sekunden
festgestellt. 
> >  
> >  > Das "alte" ISDN kann immerhin 64kB.
> >  
> >  Ja, und was folgt daraus?

> Das hier ein Puffer, wenn er nur mit 50 kB/s geleert wird genügend
> voll ist.

Der Satz weist in die Richtung, in die ich bei dieser Geschichte
gedacht habe. In Rhythmbox ist unter "Wiedergabe" als
"Netzwerk-Zwischenspeichergröße" der niedrigste Wert eingestellt - also
32kB. Bedeutet das nicht, dass bei einem Zeitversatz von 7 Sekunden und
einer Geschwindigkeit von 15 kb/s der Zwischenspeicher immer
hinreichend versorgt wird (7x15 = 105) und selbst 5 kB/s ausreichend
wären (7x5 = 35)? 

Vor diesem Test hatte ich einen anderen Stream ausprobiert, bei dem der
Wert sogar nur bei ca. 6 kB/s lag - allerdings mit Clementine und
nicht mit Rhythmbox. Dort finde ich unter den Wiedergabe-Einstellungen
unter "Zwischenspeicher (Buffer) Dauer" einen Wert von 4000 ms.
Dementsprechend lief der auch etwa 1,5 Stunden lang störungsfrei, bevor
er abriss.

Insofern müsste hinter den Abbrüchen eigentlich stehen, dass die
Empfangswerte (selbst der niedrige) aus mir unbekannten Gründen
zwischendurch plötzlich gegen Null tendieren (jedenfalls bei Rhythmbox
auf unter 5 kB/s fallen und bei Clementine auf unter 6 kB/s). Wenn dem
so sein sollte, kann es doch eigentlich nur am Lieferanten liegen,
oder? Dafür spricht IMO ein anderer Test, den ich eben durchgeführt
habe (jedenfalls dafür, dass es nichts mit der Datenmenge zu tun hat,
die hier am Anschluss ankommt): An einem zweiten Rechner, der an
derselben Fritzbox hängt, Rhythmbox und darin parallel zum anderen
einen weiteren Stream gestartet. An der Geschwindigkeit beim ersten
Rechner ändert sich dabei nichts.

Viele Grüße

Rainer


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