[EasyLinux-Ubuntu] Zwei Probleme, eine Ursache? Druckertreiber?

Rainer spots4as at gmx.de
Do Sep 14 08:01:00 CEST 2017


Hallo Matthias,

Am Wed, 13 Sep 2017 23:16:14 +0200
schrieb Matthias Müller <matth_mueller_hbg at posteo.de>:
> > 
> > Es geht um die IP-Adresse, die der Drucker vom Router zugewiesen
> > bekommen muss. Das geschieht aber nur am Netzwerk-Port des Routers
> > und nicht an seinem USB -Port.

> Hab ich inzwischen auch raus gefunden. Dieses "Remote Operation
> Panel" funktioniert _nur_ übers Netzwerk.
> 
> Ich schließe daraus, dass du keinen netzwerkfähigen Drucker hast.

Mag sein, dass ich unter sprachliche Gesichtspunkten zu naiv oder zu
uninformiert bin, aber so wie Du würde ich es nicht ausdrücken: Seit
vielen Jahren nutze ich sowohl den FS-1010 (bis ca. 2013), als auch den
FS-1020D (bis heute) als Netzwerkdrucker. Ersteren mithilfe eines
LPT-USB-Adapters, weil der nicht einmal einen USB-Anschluss hat,
letzteren mittels USB-Kabel. Angestöpselt waren sie immer am
USB-Anschluss einer Fritzbox und konnten so von verschiedenen Rechenrn
des Netzwerks benutzt werden. Somit war/ist für mich eigentlich das
Kriterium "netzwerkfähig" erfüllt.

> Beim FS-1010 und FS-1020 muss das Netzwerk sowieso nachgerüstet
> werden. 

Falls ich mit meinem Absatz vorher richtig liege, meinst Du hier
natürlich explizit die Netzwerkkarte (die beide standardmäßig nicht
mitbringen).

> Gibt es da keine billigen (gebrauchten) Karten?

Möglich, aber für meine Zwecke überflüssig: Die beiden Drucker nutze
ich ohnehin nur noch solange, bis die Toner leer sind - den FS-1010 auf
jeden Fall und den FS-1020D wahrscheinlich. Da sie als Netzwerkdrucker
einwandfrei funktionieren, fällt mir beim erstgenannten kein Grund ein,
der eine Nachrüstung sinnvoll oder erforderlich machen würde und beim
zuletzt genannten nur, dass das "Remote Operation Panel" funktionieren
würde und sich so _evtl._ die Ausgabesprache umstellen ließe. Dafür
lohnt sich m.E. der Aufwand nicht, denn in den vielen Jahren gab es ein
einziges Szenario, in dem ich die Funktion gebraucht hätte.
> 
> Bei einem Druckerneukauf kann ich jedem nur empfehlen einen
> netzwerkfähigen Drucker zu kaufen. Die haben inzwischen fast alle
> einen Webserver drin und man tut sich mit der Konfig wesentlich
> leichter.
> 
Das allerdings sehe ich ähnlich. Beim FS-1370DN war es ziemlich
aufwändig, mich mittels Display durch die Menüführung zu hangeln und so
den Duplex-Druck zu aktivieren. Ein großer Unterschied zu den beiden
vorher genannten, doch eher einfach gestrickten Druckern. Für mich
allerdings auch fragwürdig: Ich kann nicht erkennen, wozu es gut sein
soll, die Funktionen in Druckern dermaßen auszudifferenzieren, dass
eine Konfiguration fast schon wieder eine Wissenschaft für sich ist.

> Ich hab inzwischen einen Kyocera Ecosys P6130cdn. Feines Gerät,
> PostScript fähig, Duplex, Farbe. Kann ich nur empfehlen
> 
Die Anschaffung eines Druckers hängt doch sehr von individuellen
Erfordernissen ab. Ich z.B. benötige Farbdruck nicht, und der Betrieb
eines solchen Druckers wäre für mich unwirtschaftlich, weil erheblich
teurer. 

Aber ein genereller Hinweis zu den Kyocera-Druckern: Wenn ich es
richtig verstanden habe, steht das "D" in Modellbezeichnungen für
"Duplex" und das "N" für Netzwerk. Mein FS-1370DN ist auch mit beiden
Features ausgestattet.

> Was ich inzwischen auch weiß: Kyoceras mögen Fremdtoner _überhaupt_
> _nicht_ . 

Exakt meine Erfahrung von vor ein paar Jahren. Seitdem benutze ich nur
noch Originaltoner.

> Im Originaltoner ist eine Art "Reinigungs-/Schmier-/Poliermittel"
> eingebaut. Der ist notwendig, weil Kyocera Permanenttransfer- und
> -belichtungstrommeln verwendet. Anders als zB HP. Dort wird die
> Trommel mit dem leeren Tonerpack ausgetauscht. Hat mir ein
> Kyoceratechniker verraten.
> 
Gute Info.

Zwei von drei offenen Fragen bzgl. des FS-1370DN hänge ich nun doch
hier an, weil es keine spezifischen zu diesem einen Modell sind,
sondern zu allen:

* Da dieser Drucker bei der Installationsroutine unter den angebotenen
  Treibern nicht zu finden war, habe ich ihn weitgehend so installiert,
  wie hier beschrieben: https://wiki.ubuntuusers.de/Printserver/ - also
  Download der ppd-Datei für Linux und anschließend manuelle Auswahl
  dort, wo ich die Datei abgelegt habe. Wurde die dabei nun noch einmal
  an den "richtigen" Ort im System kopiert und kann somit am
  Ursprungsort gelöscht werden? Oder wird jetzt bei jeder Nutzung auf
  das Original zurückgegriffen, so dass es dort bleiben muss, wo es
  ist? Die entpackte Originaldatei heißt nämlich
  "Kyocera_FS-1370DN.ppd" und die in /etc/cups/ppd
  "Kyocera_FS-1370DN-KPDL.ppd".

* Auf der Download-Seite
  https://www.kyoceradocumentsolutions.de/index/serviceworld/downloadcenter.false._.FS1370DN._.DE.html
  wird eine weitere zip-Datei angeboten, bei der ich nicht weiß, was
  ich von ihr halten soll: "KyoceraLinux_Ph..._2017.06.15.zip" (= "Linux
  Universaltreiber mit erweitertem Funktionsumfang"). Könnte es sein,
  dass sich der "erweiterte Funktionsumfang" auf die Steuerbarkeit von
  Kyocera-Druckern innerhalb eines Netzwerkes auch mit einem
  Linux-Betriebssystem bezieht?

Viele Grüße

Rainer


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